Kulturgeschichte der Küchenkräuter
Die meisten uns heute bekannten Gewürzarten stammen aus dem Mittelmeerraum und aus Asien. Von dort wurden sie ins übrige Europa importiert und eroberten sich einen festen Platz in der Küche und in der Heilkunde.

Kräuter heilen Kranke
Die meisten Gewürzkräuter, die wir heute kennen, waren bereits im Mittelalter bekannt. Dazu gehören Salbei, Rosmarin, Minze, Petersilie, Liebstöckel, Dill, Bohnenkraut und Schnittlauch. Von diesen Kräutern haben allerdings nur Schnittlauch, Dost und Wermut einheimische Wurzeln. Im Mittelalter beschäftigten sich vor allem Ärzte und Apotheker mit der Wirkung der Kräuter. Sie stellten aus ihnen Heilpflanzen und parfümierte Salben her. Mit Liebstöckel etwa behandelte man Erkrankungen der Hals- und Atemwege und der Verdauung.
Früher getrocknet, heute frisch
Heute finden sich im Angebot auch viele exotische Kräuter. Diese waren früher nur für wohlhabende Menschen erschwinglich. Die Gewürznelke beispielsweise galt im Haushalt als Luxusgut. Das Angebot an Gewürzkräutern hat sich mit der Zeit den Bedürfnissen des modernen Menschen angepasst. Dank Gärtnereien und Grossverteilern bietet der Handel das ganze Jahr frische Kräuter an. Früher wurden sie getrocknet und als Wintervorrat gelagert.
Text: hausinfo
Bild: ImagePoint (Marc Hesse)
Datum:
17.05.2012
Letzte Aktualisierung:
01.05.2012
URL:
http://www.hausinfo.ch/home/de/garten/Kuechenkraeuter-A-Z.html