Borromäische Inseln
Die Borromäischen Inseln im Lago Maggiore sind zwar nur eine knappe (Zug-)Stunde von der Schweizer Grenze entfernt, scheinen von Klima und Vegetation her jedoch einer anderen Welt anzugehören.
(mei) Die Familie Borromeo hat auf den beiden Borromäischen Inseln Isola Bella und Isola Madre je ein Schloss mit einem grossen Garten erbauen lassen. Diese Gärten könnten unterschiedlicher nicht sein: Während die Anlage auf der Isola Bella durch streng geometrische Linien besticht, wähnt man sich auf der Isola Madre eher in einem Park. Beide Anwesen sind heute der Öffentlichkeit zugänglich.

Im Stil der englischen Gartenarchitektur angelegt, verwandelt sich die weitläufige Anlage auf der Isola Madre jeden Frühling in ein üppiges Blütenmeer.
Reisetipps
Die Borromäischen Inseln können als Tagesausflug besucht werden. Die schnellste und bequemste Anreise erfolgt mit dem Cisalpino. Fahrkarten für eine Rundreise mit dem Schiff können an der Uferpromenade gekauft werden. Eintrittskarten für die beiden Anlagen auf der Isola Bella und der Isola Madre können ebenfalls dort erstanden werden, entweder einzeln oder als Kombination.
Auf der Isola dei Pescatori befinden sich zahlreiche Restaurants. Zur Mittagszeit sind sie in der Regel ausgebucht, deshalb empfiehlt es sich, entweder früh zu erscheinen oder zu reservieren.
Zu der gut ausgebauten touristischen Infrastruktur der Borromäischen Inseln gehört auch der Schiffsverkehr von frühmorgens bis abends, der ein problemloses Inselhüpfen erlaubt. Text und Bilder: hausinfo
Letzte Aktualisierung:
30.03.2011

