Architekturr-Rportage: Liebe zum Detail
In Liebefeld bei Bern wurde ein Mehrfamilienhaus aus den 40er-Jahren zu einem offenen Einfamilienhaus umgebaut. Die Liebe zum Detail ist überall spürbar.
(mei/ves) Als das Ehepaar Katherina Leuenberger Spezia und Silvano Leuenberger das Haus in Liebefeld erwarben, beauftragten sie den Bauleiter Stephan Probst aus Bern mit dem Umbau der Liegenschaft. In drei Monaten verwandelte sich das ehemalige Zweifamilienhaus in ein modernes Einfamilienhaus mit einem grosszügigen neuen Raumkonzept.

Neue Räume
Der alte Grundriss mit je zwei Küchen und Bädern und eher engen Räumen wurde modernen Ansprüchen nicht gerecht. Stephan Probst liess deshalb im Erd- und Obergeschoss Zimmer zusammenfügen, indem Wände heraus gebrochen oder versetzt wurden. Das Resultat waren weniger, aber grössere und hellere Räume. Eine der beiden Küchen wurde in ein Ankleidezimmer mit Waschmaschine umfunktioniert.
Indirektes Licht Eine architektonische Besonderheit bildet das neue Cheminée. Mit seinem Vorgänger, einem Cheminée im klassischen Sinn, hat es nur noch den Standort gemein. Die grossflächige Mauer und der breite Schlitz muten modern an und sorgen mit indirektem Licht für ein warmes Ambiente.
Indirektes Licht herrscht auch im neuen Bad vor. Es ermöglicht frühmorgens ein sanfteres Eintreten in den Tag als eine gängige helle Beleuchtung.
Liebevolle KleinarbeitDie neuen Besitzer haben ihr Zuhause mit viel Liebe eingerichtet. Dies kommt in den zahlreichen Einzelheiten zum Ausdruck, die jeden Raum vervollständigen und ihm Charme verleihen, beispielsweise in der hinter einer Wand versteckt liegenden Garderobe. Modernität und Eigenständigkeit finden so auf harmonische Weise zusammen.
RealisationStephan Probst war für den Umbau verantwortlich. Der auf Renovationen und Erweiterungen spezialisierte Bauleiter legt grossen Wert darauf, dass sich Änderungen harmonisch in das Gesamtbild einfügen.
Text und Bilder: hausinfo
Letzte Aktualisierung:
11.01.2012

