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Bauherrenbegleitung: Räucherung
Damit sie sich im neuen Haus rundum wohl fühlen, haben Heidi Lutstorf und Dietrich Bögli es von einer Kräuterfrau räuchern lassen.
(mei) Vor dem Einzug, aber nach dem Tag der offenen Tür, pendelt die frei praktizierende Hebamme Lisa Mees-Liechti, die sich seit mehreren Jahren mit Räuchern beschäftigt, das Haus der Bauherren in Utzenstorf aus und nimmt eine Räucherung vor. Damit kann es von alten Energien befreit und auf seine neuen Bewohner eingestimmt werden. Räuchern ist ein in vielen Kulturkreisen bekanntes Ritual, dem je nach den verwendeten Räucherstoffen eine reinigende, heilende oder entspannende Wirkung nachgesagt wird.
Räuchermethoden
Geräuchert werden kann auf verschiedene Arten. Häufig ist die Verwendung von Holzkohle, die in einer feuerfesten Schale angezündet wird. Die Harze, Hölzer und Kräuter werden direkt auf die Kohle gelegt. Da sich bei dieser Methode sehr viel Rauch entwickelt, bevorzugen viele eine sanftere Alternative, so auch Mees-Liechti. Dabei wird ein Teelicht in einem oben offenen Behälter angezündet. Auf die Öffnung legt man ein Sieb und darauf die Räucherstoffe. Mit diesem Verfahren werden die Duftstoffe ohne unangenehme Rauchentwicklung freigesetzt.
Rute, Duft und Klang
Vor dem Räuchern geht Mees-Liechti mit einer Handrute von Raum zu Raum, um festzustellen, ob sich störende Energien darin befinden. Bewegt sich die Rute waagrecht hin und her, ist alles in Ordnung. Fängt sie jedoch an zu kreisen, ist dies ein Anzeichen für eine ungünstige Schwingung. So eine findet sich im zukünftigen Schlafzimmer von Anouk, in den ihre Eltern einen alten Holzschrank gestellt hatten. Der Rest des Hauses ist frei von störenden Einflüssen. «Dass ein neues Haus keine schlechten Energien aufweist, ist an sich nicht ungewöhnlich. Fluchende Handwerker oder missmutige Gäste am Tag der offenen Tür hätten allerdings eine Störung herbeiführen können», so Mees-Liechti.

Im nächsten Durchgang reinigt Mees-Liechti die Räume mit Weihrauch. Nach einem gründlichen Lüften folgt die Stärkung der Räume mit einer «Willkommens-Mischung» aus Zitronengras, Rosenblüten, Salbei und anderen Stoffen. Auch der Schrank im Kinderzimmer erhält seine Dosis an guten Düften. Um die Energien vollständig aufzulösen, benutzt Mees-Liechti ausserdem ein so genantes Shanti, dessen Klänge reinigend und beruhigend wirken. Ein abschliessender Test mit der Handrute zeigt, dass das Haus nun bereit ist für seine Bewohner.
| Buchtipp |
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| Susanne Fischer-Rizzi: «Das Buch vom Räuchern», 228 Seiten, AT Verlag. |
Text und Bilder: hausinfo
Letzte Aktualisierung:
22.03.2011