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Bauherrenbegleitung: Wie das Haus, so der Zaun
Keine Sichtschutzhecke, kein Metallzaun, kein Kreuz-, Jäger-, Scheren- und kein Palisadenzaun mit schmalen Holzlättli – wie Heidi Lutstorf und Dietrich Bögli in der Vielfalt rasch zu ihrer Auswahl kamen.
(msc) Dass das bisher völlig offene Grundstück ums Haus von Heidi Lutstorf, Dietrich Bögli und der zweijährigen Anouk einen Zaun brauchte, war für die Bauherren von Anfang an klar: «Gegen die Strasse hin hatte es gar keinen Schutz; es ist vor allem wegen der Sicherheit, damit Kinder beim Spielen im Garten nicht gleich auf die Strasse hinaus rennen können», sagt Heidi Lutstorf.
Und trotz eines enorm breiten Angebots ebenfalls schnell klar war die grobe Gestalt des Zauns. Nie in Frage gekommen sei eine Sichtschutzhecke, und ein Metallzaun hätte auch nicht gepasst, findet die Bauherrin. «Es musste ein Holzzaun sein, zudem wollten wir etwas Schlichtes, Natürliches.» Ihr Favorit wäre eigentlich eine rohe, natürliche Begrenzung aus zerschnittenen Baumstämmen – mit Rinde – gewesen, aber vor allem wegen des Aufwands hätten sie dies nicht realisiert. So kamen Lutstorf und Bögli bald auf einen mit 80 cm recht niedrigen Lattenzaun mit Akazienpfosten und Lärchenlatten.
Kein WeidezaunEinzig bei der genauen Ausführung waren sich die Bauherren nicht gleich einig: Dürften es zwei, drei oder gar vier waagrechte Latten übereinander sein? «Es sollte ja nicht nach Weidezaun aussehen; wir befanden schliesslich, dass zwei etwas wenig und vier etwas viel gewesen wären», erzählt Heidi Lutstorf. Von drei eingeholten Offerten entschieden sie sich für das Zaunteam – und dieses stellte die Umrahmung des Grundstücks in kurzer Zeit auf. Nach einem ersten Treffen zur Planung setzten zwei Fachleute in zwei Stunden die ersten 15 von total 25 Pfählen und montierten am darauffolgenden Tag bis am Nachmittag die gesamten 70 Laufmeter Zaun.

Nach den ersten Wochen mit dem neuen Zaun ist Heidi Lutstorfs Fazit positiv: «Mir gefällt er viel besser, als ich erwartet habe. Zuerst dachte ich: Ein Zaun ist so bünzlig, wollen wir das wirklich?» Jetzt aber sieht sie darin auch einen gelungenen Kontrast zur Bepflanzung. Schliesslich werde die Begrenzung aus Lärchenholz künftig auch von den Büschen, die bereits wachsen und im Herbst noch dazu kommen sollen, ein bisschen verdeckt – und auf der Zufahrtsseite zum Haus reicht der Lattenzaun nur bis auf die Höhe des Terrassenendes: «So haben wir etwas mehr Luft, als wenn das Grundstück ganz eingezäunt wäre», sagt die Bauherrin.
Text: hausinfo
Bilder: zvg
Letzte Aktualisierung:
30.03.2011