Bauplanung: Kosten der einzelnen Haustypen
Die einzelnen Haustypen unterscheiden sich in der Nutzung, die sie ermöglichen, aber auch im Hinblick auf ihre Betriebs- und Unterhaltskosten.
Die wichtigsten Vor- und Nachteile der einzelnen Haustypen:
Freistehendes Einfamilienhaus - bietet grösstmöglichen Gestaltungsspielraum
- wahrt die Distanz zu den Nachbarn und stellt so die Privatsphäre sicher
- bedingt hohe Erstellungs-, Wohn- und Unterhaltskosten
- ökologisch nicht sinnvoll
Doppel-Einfamilienhaus (einseitig angebaut)
- bis zu 10 % tiefere Erstellungskosten als ein freistehendes Einfamilienhaus (kleinerer Landanteil, gemeinsame Infrastrukturanlagen und -installationen wie Heizung eingeschränkter Gestaltungsspielraum im Aussenbereich
Reiheneinfamilienhaus
- bis zu 15 % tiefere Erstellungskosten als ein freistehendes Einfamilienhaus (kleinerer Landanteil, gemeinsame Infrastrukturanlagen und –installationen wie Heizung)
- eingeschränkter Gestaltungsspielraum im Aussenbereich
- mehrgeschossig
- Kompromiss bei der Beleuchtung (Fenster nur auf zwei Seiten des Gebäudes)
- ökologisch und betriebswirtschaftlich sinnvoll
Terrassenhaus
- durch die Hanglage bedingte höhere Erstellungskosten als ein freistehendes Einfamilienhaus
- in der Regel eingeschossige Bauweise, bei Lifterschliessung kein Treppensteigen notwendig und alters- und behindertengerecht
- bis zu 15 % tiefere Erstellungskosten als ein freistehendes Einfamilienhaus
- meistens kein Garten und somit keine Gartenarbeit
- Wegen der Stockwerkeigentümergemeinschaft ist angemessene Rücksichtnahme auf die Nachbarn erforderlich.
- Weil das Gebäude gemeinsam genutzt wird, können Sie aufgrund der Wertquote überstimmt werden und müssen beispielsweise eine Sanierung mitfinanzieren, die Sie gar nicht wünschen.
- Eine genaue Prüfung des Stockwerkeigentümerreglements ist empfehlenswert.
Text: SVIT und hausinfo
Bild: Hans Rausser
Letzte Aktualisierung:
26.01.2012

