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Do-it-yourself: Fussleisten montieren

Sockelleisten sind der Abschluss eines neuen Bodenbelags. Dabei dienen sie nicht nur dekorativen Zwecken, sie schützen auch gleichzeitig die Wand gegen Stosseinwirkungen wie zum Beispiel mit dem Staubsauger.
 
Im Idealfall reicht eine Fussleiste in einem Stück über die Länge der ganzen Wand.Materialwahl
(stö) Holzsockel für Teppich , Parkett- und Laminatböden werden aus foliertem, massivem oder furniertem Holz angeboten und mit Schrauben oder Nägeln montiert. In jüngerer Zeit gibt’s auch Fussleisten mit Klicksystem im Angebot, bei denen die Sockel auf Halter geklickt werden, die vorgängig an der Wand festgeschraubt worden sind. Für PVC- und Linoleum-Beläge sind zudem Kunststoffsockel erhältlich.
 
Ausmessen
Im Idealfall reicht eine Holzsockelleiste in einem Stück über die Länge der ganzen Wand, so dass lediglich in den Ecken und um die Kanten Stücke aneinandergestossen werden müssen. Holzsockelleisten sind in der Regel in Längen von 2,5 m bis 4 m erhältlich. Berechnen Sie Ihren Bedarf so, dass Nahtstellen mitten in der Wand entweder vermieden werden können oder an schlecht sichtbaren Stellen zu liegen kommen.
 
Profitipps
Profitipps
  • Brünierte Linsenkopf-Schrauben fügen sich farblich besser in den Ton dunkler Holzleisten ein als verchromte.
  • Verwenden Sie beim Bohren der Dübel-Löcher die Schlagbohrer-Funktion Ihres Geräts nur in Betonwänden, nicht aber für Backstein.
  • Wenn Sie Fussleisten aus massivem Holz an die Wand nageln, so sollten die Nagelspitzen vorgängig mit ein paar Hammerschlägen leicht abgestumpft werden, damit sich das Holz beim Nageln nicht spaltet.

Vorarbeiten 
 
Je nach Untergrund gelangen verschiedene Montageweisen zu Anwendung. Bei einem gemauerten oder Beton-Untergrund müssen die Sockel mit Dübeln und Schrauben fixiert werden. Auf Holz-Untergrund können Nägel verwendet werden.
  • Bemessung
    Bemessen und schneiden Sie zuerst die längeren Stücke. Die kürzeren Fussleisten sollen erst nach erfolgter Montage der längeren Leisten am Objekt selber abgemessen und anschliessend zugeschnitten werden.
  • Zuschneiden
    Die Holzleisten werden mit der Gehrungssäge mit einem Winkel von 45 Grad geschnitten und zwar so, dass in einem rechteckigen Raum die grössere Länge stets an der Wand zu liegen kommt. Bei hervorstehenden Ecken verhält es sich umgekehrt. Auch für Längsverbindungen wird in der Regel ein Winkel von 45 Grad gewählt.

Montage
Beachten Sie bei der Wahl der Fixierungsart, dass Nägel und Schrauben im Verputz nicht halten, sondern bis auf die Grundkonstruktion der Wand reichen sollten.

  • Verschraubte Fussleisten
    Bohren Sie die Fussleiste in gleichmässigen Abständen von 60 – 80 cm mit einem Holzbohrer in der Dicke der zu verwendenden Schraubengewinde vor, wobei die Befestigungspunkte nur wenige Zentimeter von Ecken und Nahtstellen entfernt sein sollten. Anschliessend markieren Sie durch die Sockelleiste hindurch die Bohrlöcher an der Wand. Setzen Sie nun die Bohrlöcher mit einem Steinbohrer der Grösse 5 oder 6 und stossen Sie die Dübel hinter den Verputz. Anschliessend befestigen Sie die Leiste mit Schrauben satt an der Wand. Die Länge der Schrauben richtet sich nach dem entsprechenden Untergrund.
  • Genagelte Fussleisten
    Im Unterschied zu geschraubten Leisten sollten die Fixierungsabstände etwas kürzer sein, und zwar 30 – 50 cm. Die Länge der Nägel sollte mindestens 40 – 50 mm betragen. Um das Holz beim Festnageln vor unbeabsichtigten Hammerschlägen zu schonen, sollten die letzten Millimeter unter Verwendung eines Senkstifts eingeschlagen werden.
Infobox
Infobox
Laden Sie hier die Infobox (PDF) mit Angaben zu Material, Werkzeug, Schwierigkeitsgrad, Zeitaufwand und Kosten herunter.
 
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Text: hausinfo
Bilder: hausinfo, ImagePoint (f8-Das Bild)

Letzte Aktualisierung: 30.03.2011