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Funktionsweise einer Ölheizung

Ein Heizkessel, ein Ölbrenner, eine Pumpe und ein Tank – diese Bestandteile gehören zu einer funktionstüchtigen Ölheizung.
 
(mb) Die Ölheizung ist den Warmwasserheizsystemen zuzuordnen. Als Zentralheizung sorgt sie für die Energieumwandlung in ein oder mehreren Räumen durch eine Fernheizung. Das Herzstück der Heizungsanlage ist ein mit Öl betriebener Heizkessel. In diesem Kessel wird Wasser zwischen 30 °C und 100 °C erhitzt und durch Rohrsysteme in die Heizkörper gepumpt, wo die Wärme abgegeben wird. Das Wasser fliesst abgekühlt zum Kessel zurück, wo es erneut erhitzt wird. Dieser Kreislauf wird durch eine Umwälzpumpe beschleunigt. Die durch die Ölverbrennung entstandenen Abgase werden durch den Kamin freigesetzt. Besonders effiziente Systeme – die kondensierenden Heizkessel – nutzen zusätzlich die in den Abgasen enthaltene Wärme. Gemäss den Empfehlungen der kantonalen Energiedirektoren werden diese ab 2011 schweizweit als gesetzliche Minimalpflicht festgesetzt.
 
Heizkörper 
Als Heizkörper gelten Radiatoren in den Räumen oder Rohrsysteme für Boden- und Wandheizungen. Seltener installiert man Deckenheizsysteme. Diese haben den Vorteil, dass sie im Sommer zur Kühlung der Räume eingesetzt werden können. Sie eignen sich deshalb vor allem für Bürogebäude.
 
Regulierung 
Das System sorgt für optimale Wärme zur gewünschten Zeit im richtigen Raum. Die Einstellung orientiert sich an der Aussentemperatur, welche die Innenwärme reguliert. Die Raumtemperatur stellt man mit Thermostaten, die an den Radiatoren angebracht sind, ein. Auch bei der Boden- oder Wandheizung ist die Grundtemperatur durch einen Thermostaten zu bestimmen.
  
Standort 
Stand die Ölheizungsanlage früher meist im Keller, kann man sie heute auch an die Wand hängen: Die moderne Technologie hat entsprechend kleine Systeme hervorgebracht. Dazu gehören Wandgeräte oder Etagenheizungen.
 
  
Text: hausinfo

Letzte Aktualisierung: 26.08.2010