Funktionsweise einer Solaranlage
(ves) Eine Solaranlage besteht aus drei Bereichen: der Wärmegewinnung, der Wärmespeicherung und der Steuerung.
Wärmegewinnung (Sonnenkollektoren)
Das zentrale Element der Sonnenkollektoranlage bildet der so genannte Absorber. Dieser schwarz beschichtete Metallkörper nimmt das Sonnenlicht auf und wandelt es in Wärme um. Im Absorber zirkuliert Wasser, das die Wärme zum Speicher transportiert. Den Verlust der Energie verhindern die Glasabdeckung und die Wärmedämmung auf der Rückseite. Ein Frostschutzmittel im Wasser verhindert, dass die Flüssigkeit bei tiefen Umgebungstemperaturen gefriert.
Wärmespeicherung (Speicher)
Da die Wärmenachfrage zeitlich selten mit dem Sonnenenergieangebot übereinstimmt, wird die Wärme in einem Behälter gespeichert. Anstelle eines Boilers wird ein Solarwassererwärmer (300 bis 500 Liter in einem Einfamilienhaus) benutzt. Meistens wird der Bedarf von etwa ein bis zwei Tagen gespeichert. Bei Anlagen zur Heizunterstützung wir ein grösserer Speicher benötigt.
Für die Speicherung von Heizungs- und Warmwasser gibt es zwei Möglichkeiten:
- Kombispeicher (Heizungsspeicher mit integriertem Wassererwärmer)
- Separater Speicher und Wassererwärmer
Steuerung
Sobald die Temperatur in den Sonnenkollektoren höher ist als im untersten Bereich des Speichers, startet die Umwälzpumpe und bringt die Wärme ins Haus. Durch spezielle Sicherheitsvorkehrungen wird verhindert, dass der Speicher überhitzt wird. Die Steuerung schaltet automatisch auf die Zusatzheizung um, sobald durch die Sonnenkollektoren zuwenig Wärme gewonnen wird.
Text: hausinfo
Letzte Aktualisierung:
13.12.2011
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