Abfalltrennung beginnt in der eigenen Küche
(pg) In der Schweiz hat sich die Abfallmenge seit den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts fast versechsfacht. Wie der Abfallstatistik 2009 des Bundesamts für Umwelt zu entnehmen ist, produziert jede Person jährlich über 700 kg Abfall, ausgenommen die Bau- und Sonderabfälle. Knapp die Hälfte davon landet mit dem Kehrichtsack in der Kehrichtverbrennung, die andere Hälfte - darunter 169 kg Altpapier, 120 kg Kompost, 43 kg Glas, 15 kg Elektroschrott, 5 kg PET-Flaschen, 700 g Aluminium oder 310 g Batterien – wird separat gesammelt und dem Recycling zugeführt. Mit diesen Werten gehört unser Land im internationalen Vergleich zur Spitzengruppe.
Nutzen für die Umwelt unbestritten
Auch wenn die Ökobilanz bei der Wiederverwertung nicht bei allen Materialen unbestritten ist, steht der Nutzen für die Umwelt bei der Kehrichtverbrennung und dem Recycling von Altpapier und Karton, Altglas und PET sowie kompostier- und vergärbaren Abfällen, die über 93 Prozent der gesamten Separatsammlungen der Siedlungsabfälle ausmachen, ausser Frage.
Elektrizität aus der Kehrichtverbrennungsanlage
Alle 29 Kehrichtverbrennungsanlagen in der Schweiz sind heute mit effizienten Rauchgasreinigungsanlagen ausgestattet und nutzen die bei der Verbrennung entstehende Wärme für die Produktion von Strom oder zum Einspeisen in Fernwärmenetze. Die KVA sind nach den Wasserkraftwerken die wichtigsten Produzenten von Elektrizität aus erneuerbaren Quellen.
Altglas und PET zu 100 % rezyklierbar
Glas lässt sich praktisch unbeschränkt rezyklieren, da es sich immer wieder und ohne Verluste einschmelzen lässt. Auch PET ist zu 100 % rezyklierbar. Nach Angaben von PET Recycling Schweiz können pro Kilo rezykliertem PET gut 3 Kilo an Treibhausgasen wie CO2 eingespart werden. Kompostierung und Vergärung wiederum sind sowohl ökologisch wie ökonomisch sinnvoll und mit der Verwertung von biogenen Abfällen verbleiben wertvolle organische Substanzen und Nährstoffe im natürlichen Kreislauf.
Umweltbewusste Bevölkerung
Die Schweizer Abfallentsorgung weist also generell einen hohen Standard auf. Dies dank strenger Umweltvorschriften, deren beharrlicher Umsetzung ebenso wie der Bereitschaft der Bevölkerung, die Kosten einer umweltgerechten Abfallentsorgung zu tragen und die Umwelt mit Separatsammlungen von Abfällen zu schonen.
Abfalltrennung beginnt in der eigenen Küche
Erleichtert und unterstützt wird das Separieren der einzelnen Abfälle im eigenen Haushalt durch ausgeklügelte Abfalltrennsysteme in der Küche, wo am meisten Abfälle anfallen. Die verschiedenen Hersteller bieten ein breites Sortiment an Systemen für jeden Bedarf und mit verschiedenen Komfortstufen, die sich in Standardmassen problemlos in neue Küchen einbauen lassen, aber auch auf verschiedene Unterbaumasse anpassbar sind.
Stauraum und Bedienerfreundlichkeit im Fokus
Im Vordergrund steht die konsequente Nutzung des Stauraums. Optimale Varianten bieten beispielsweise neben einem 40-Liter-Abfallbehälter Platz für einen Kompostbehälter mit 5 Liter-Volumen, zwei weitere Behälter mit Deckel mit 4 Liter-Volumen, eine ausziehbare Deckelablage, die den Raum unter der Spüle optimal ausnützt und eine Tragtasche, welche als praktische PET-, Glas-, Karton oder Büchsensammelstelle dient.
Ein gutes Abfalltrennsystem zeichnet sich weiter durch seine Bedienerfreundlichkeit aus. Dafür sorgen Systeme, die aus dem Unterbau herausgeschwenkt oder ausgezogen werden können. Sie können so von oben bedient werden und dies bei einer optimalen Nutzung des vorhandenen Raums. Verwendet wird hochwertiges Material: Führungen und Auszugssysteme sind aus hochwertigem Stahl gefertigt, die verschiedenen Eimer aus starkem, leicht zu reinigendem, umweltfreundlichem und rezyklierbarem Kunststoff. Die Preise für die verschiedenen Systeme variieren sehr stark und sind abhängig von Ausstattung, Grösse, Behälter-Volumen und Zubehör.
Text: hausinfo
Bilder: ImagePoint (fotopool), peka
Nutzen für die Umwelt unbestritten
Auch wenn die Ökobilanz bei der Wiederverwertung nicht bei allen Materialen unbestritten ist, steht der Nutzen für die Umwelt bei der Kehrichtverbrennung und dem Recycling von Altpapier und Karton, Altglas und PET sowie kompostier- und vergärbaren Abfällen, die über 93 Prozent der gesamten Separatsammlungen der Siedlungsabfälle ausmachen, ausser Frage.
Elektrizität aus der Kehrichtverbrennungsanlage
Alle 29 Kehrichtverbrennungsanlagen in der Schweiz sind heute mit effizienten Rauchgasreinigungsanlagen ausgestattet und nutzen die bei der Verbrennung entstehende Wärme für die Produktion von Strom oder zum Einspeisen in Fernwärmenetze. Die KVA sind nach den Wasserkraftwerken die wichtigsten Produzenten von Elektrizität aus erneuerbaren Quellen.
Altglas und PET zu 100 % rezyklierbar
Glas lässt sich praktisch unbeschränkt rezyklieren, da es sich immer wieder und ohne Verluste einschmelzen lässt. Auch PET ist zu 100 % rezyklierbar. Nach Angaben von PET Recycling Schweiz können pro Kilo rezykliertem PET gut 3 Kilo an Treibhausgasen wie CO2 eingespart werden. Kompostierung und Vergärung wiederum sind sowohl ökologisch wie ökonomisch sinnvoll und mit der Verwertung von biogenen Abfällen verbleiben wertvolle organische Substanzen und Nährstoffe im natürlichen Kreislauf.
Umweltbewusste Bevölkerung
Die Schweizer Abfallentsorgung weist also generell einen hohen Standard auf. Dies dank strenger Umweltvorschriften, deren beharrlicher Umsetzung ebenso wie der Bereitschaft der Bevölkerung, die Kosten einer umweltgerechten Abfallentsorgung zu tragen und die Umwelt mit Separatsammlungen von Abfällen zu schonen.
Abfalltrennung beginnt in der eigenen Küche Erleichtert und unterstützt wird das Separieren der einzelnen Abfälle im eigenen Haushalt durch ausgeklügelte Abfalltrennsysteme in der Küche, wo am meisten Abfälle anfallen. Die verschiedenen Hersteller bieten ein breites Sortiment an Systemen für jeden Bedarf und mit verschiedenen Komfortstufen, die sich in Standardmassen problemlos in neue Küchen einbauen lassen, aber auch auf verschiedene Unterbaumasse anpassbar sind.
Stauraum und Bedienerfreundlichkeit im Fokus
Im Vordergrund steht die konsequente Nutzung des Stauraums. Optimale Varianten bieten beispielsweise neben einem 40-Liter-Abfallbehälter Platz für einen Kompostbehälter mit 5 Liter-Volumen, zwei weitere Behälter mit Deckel mit 4 Liter-Volumen, eine ausziehbare Deckelablage, die den Raum unter der Spüle optimal ausnützt und eine Tragtasche, welche als praktische PET-, Glas-, Karton oder Büchsensammelstelle dient.
Ein gutes Abfalltrennsystem zeichnet sich weiter durch seine Bedienerfreundlichkeit aus. Dafür sorgen Systeme, die aus dem Unterbau herausgeschwenkt oder ausgezogen werden können. Sie können so von oben bedient werden und dies bei einer optimalen Nutzung des vorhandenen Raums. Verwendet wird hochwertiges Material: Führungen und Auszugssysteme sind aus hochwertigem Stahl gefertigt, die verschiedenen Eimer aus starkem, leicht zu reinigendem, umweltfreundlichem und rezyklierbarem Kunststoff. Die Preise für die verschiedenen Systeme variieren sehr stark und sind abhängig von Ausstattung, Grösse, Behälter-Volumen und Zubehör.
Text: hausinfo
Bilder: ImagePoint (fotopool), peka
Datum:
22.05.2012
Letzte Aktualisierung:
17.05.2011
URL:
http://www.hausinfo.ch/home/de/gebaeude/energie/spartipps/abfall-trenn-systeme-kueche-recycling.html
