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LED als taugliche Lichtvariante

Licht erzeugende Dioden sind zum beliebten Dekorationsobjekt geworden. Doch LED-Leuchten sind ebenso als Strom sparende Arbeits- und Leseleuchten einsetzbar.

Licht erzeugende Dioden sind zum beliebten Dekorationsobjekt geworden. (knü) Die Strahlkraft der Glühbirne ist am Erlischen. Aber noch bevor sich die Energiesparlampen vollständig durchgesetzt haben, steht bereits die nächste Beleuchtungstechnologie vor dem Durchbruch. Die Licht erzeugenden Dioden, kurz LED genannt, eignen sich mittlerweile auch für den Alltagsgebrauch. Obwohl nicht für eine grossflächige Beleuchtung einsetzbar fallen sie als Lese- und Arbeitsleuchten durchaus in Betracht. Dank des sehr punktförmigen Lichts und den kleinen Anschlussleistungen können sie sogar als energieeffiziente Alternative zu Niedervolthalogenlampen verwendet werden. Gegenüber einer Glüh- oder Halogenlampe kann der Stromverbrauch um das Fünf- bis Zehnfache verringert werden. Gute LED-Leuchten erreichen heute Farbwiedergabeeigenschaften, welche der Halogenbeleuchtung vergleichbar und den Sparlampen meistens sogar überlegen sind.

Der Lichtkegel einer LED-Leuchte mit 3 Watt ist deutlich kleiner als bei einer Halogenlampe mit 20 Watt.Der Lichtkegel einer LED-Leuchte mit 3 Watt ist zwar deutlich kleiner als bei einer Halogenlampe mit 20 Watt. Aber die Helligkeit im Kegel kann für Leseleuchten als ausreichend beurteilt werden. Zudem können dunkle Winkel im Korridor oder in Kästen mit einer LED-Leuchte so aufgehellt werden, dass sie eine wichtige Sehaufgabe ermöglichen. Bisher eingesetzte Halogenlampen sind für solche Aufgaben oft zu stark. Stefan Gasser, Experte für effiziente Beleuchtung, hält einen einfachen Tipp für unsichere Kunden bereit: «Eine LED-Lampe ist dann in Ordnung, wenn die Haut unter dem Lichtstrahl hautfarbig und nicht totenblass erscheint, und wenn eine kleine Schrift bei 30 Zentimetern Abstand zur Lichtquelle gut gelesen werden kann.»


Oft mangelhaft deklariert

Hersteller wie Philipps, Osram oder Cree bieten bereits sogenannte Retrofit-LED-Lampen an, mit welchen herkömmliche Glüh- oder Halogenlampen ersetzt werden können. Die Sockelstandards sind dieselben und bei langen Betriebszeiten, über 10 Stunden pro Tag, sind sie wirtschaftlich einsetzbar. Obwohl die Anschaffungskosten bis zu 250 Franken pro LED-Lampe betragen können. Unter 100 Franken sind hingegen Retrofit-Classic-Lampen in der Form von klassischen Glühlampen zu haben. Doch als Alternative zu den Sparlampen eignen sie sich nur bedingt. Eine der Kerzenlampe nachempfundene LED-Version könnte, so Gasser, wegen des brillanten Lichts für Kronleuchter durchaus geeignet sein.

Stefan Gasser warnt allerdings vor den aktuell angegebenen Verbrauchs- und Leistungswerten: «Die Deklaration ist oft mangelhaft; häufig werden unrealistische Laborwerte oder sogar Fantasiezahlen angegeben.» Und auch die Lebensdauer von bis zu 50'000 Stunden ist mit Vorsicht zu geniessen. Denn diese können nur erreicht werden, wenn die Wärmeabgabe sichergestellt ist und die Qualität des benötigten Betriebsgerätes mit der Lebensdauer der LED mithalten kann. Doch wenn den LED-Leuchten tatsächlich die Zukunft gehört, könnte dies die Energieeffizienz des Lichts weiter verbessern: Liegt der Stromverbrauch der LED-Lampen im Bereich der heutigen Energiesparlampen, rechnen Experten in den nächsten fünf Jahren mit einer Verdoppelung der LED-Lichtausbeute. Und daher mit einer Reduktion des Stromverbrauchs um den Faktor 2.

Weitere Hinweise zu LED-Leuchten: www.topten.ch



Text: hausinfo
Bild: zvg/ImagePoint (Fishing4.de / Lutzmann)


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Letzte Aktualisierung: 05.10.2011

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