Energie sparen bei der Kaffeemaschine
Kaffeemaschinen gehören zu den beliebtesten Haushaltgeräten in der Schweiz. Sie sind aber auch «Energiefresser»: Wer seine Kaffeemaschine nach Gebrauch konsequent abschaltet, spart Strom und Geld.
(knü) Kaffeemaschinen verbrauchen mehr Strom als Fernsehapparate. Etwa 60 % ihres Strombedarfs gehen auf das Konto des Warmhalte- und Standby-Modus: Gemäss der Schweizerischen Agentur für Energieeffizienz (S.A.F.E.) beanspruchen die Kaffeemaschinen 1 Prozent des Schweizer Stromkonsums. Das verursacht den Haushalten Kosten von rund 60 Mio. Franken pro Jahr. Während im Haushalt die meisten Kaffeemaschinen nach der Benutzung abgeschaltet werden, bleiben am Arbeitsplatz praktisch alle Kaffeemaschinen tagsüber – und oft auch nachts – in Betrieb. Dies verbraucht nicht nur mehr Strom, sondern erhöht auch das Risiko eines Brandes durch Überhitzung des Gerätes.So sparen Sie Geld
Anders als bei vielen Haushaltgeräten wird der Energieverbrauch bei Kaffeemaschinen nicht mit einer Etikette angezeigt. Wer beim Betrieb der Kaffeemaschine Folgendes beachtet, kann pro Jahr im Durchschnitt dennoch viel Geld einsparen:
- Stellen Sie die automatische Abschaltfunktion (Auto-off-Funktion) der Kaffeemaschine auf etwa eine Stunde ein.
- Schalten Sie die Kaffeemaschine nach Gebrauch immer ab, wenn keine automatische Abschaltfunktion vorhanden ist.
- Säubern Sie die Zentraleinheit im Innern regelmässig.
Für die effizientesten Geräte sind weniger als 10 Franken Stromkosten pro Jahr (Stand 2011) in Betracht zu ziehen. Solche Kaffeemaschinen sind ab rund 600 Franken erhältlich. Dennoch gilt: Der hohe Preis ist nicht unbedingt ein Mass für die Energieeffizienz der Geräte. Bei der Auswahl verschiedener Modelle sind jeweils die Angaben zum Stromverbrauch zu prüfen und zu vergleichen, beispielsweise auf www.topten.ch.
Brände
Als grösste Gefahrenquelle für einen Wohnungsbrand gelten die Haushaltsgeräte. Gemäss der Beratungsstelle für Brandverhütung (BFB) sind ältere und defekte Elektrogeräte, eingeschaltete und vergessene Herdplatten, Kerzen, Grillgeräte und Raucherwaren die gefährlichsten Brandstifter in Schweizer Haushalten. Diese Wahrnehmung stimmt mit den effektiven Brandursachen überein. Zudem bergen Geräte, die sich im Standby-Modus befinden, das Risiko einer Überhitzung, was einen Kurzschluss verursachen kann.
| Tipps zur Brandverhütung | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Text: Beratungsstelle für Brandverhütung BFB und hausinfo
Bild: Gebäudeversicherung Bern
Letzte Aktualisierung:
17.05.2011

