Heizen mit Wärmepumpen

Heizen mit Wärmepumpen
Die Nutzung von Umgebungswärme durch Wärmepumpen liegt im Trend. Bei Einfamilienhäusern ist das Heizsystem inzwischen erste Wahl.
 
(ves) Die Wärmepumpe hat sich als Heizsystem etabliert: In der Schweiz werden drei Viertel der neu erstellten Einfamilienhäuser mit Wärmepumpen ausgerüstet. Zudem wird jedes zweite sanierte Objekte neu damit bestückt. Auch in grossen Wohnbauten beträgt der Anteil der Wärmepumpen am Heizungsmarkt über 20 Prozent.
Die Wärmepumpe nutzt erneuerbare Umgebungswärme aus dem Erdreich, der Aussenluft  oder dem Grundwasser. Die Umgebungswärme wird durch die Wärmepumpe auf ein höheres Temperaturniveau gebracht und an das Heizsystem abgegeben. Die maximal erreichbare Heiztemperatur liegt bei 45 bis 50 °C.
 
Wärmepumpe von BuderusUnter der Erdoberfläche herrscht ab einer Tiefe von 15 Meter eine Temperatur, die ausschliesslich von geologischen und geothermischen Bedingungen bestimmt wird. Dies bedeutet, dass die Temperatur über das ganze Jahr nahezu konstant bleibt. Pro 100 Meter Tiefe nimmt die Erdtemperatur durchschnittlich um 3 °C zu. In einer Tiefe von 200 Meter herrscht beispielsweise eine Temperatur von 15 bis 17 °C.
 
Im Gegensatz zu fossilen Energieträgern ist die Erdwärme eine erneuerbare und die Umwelt wenig belastende Energiequelle.
  
 
Text: hausinfo
Bild: Buderus Heiztechnik AG
Letzte Aktualisierung: 29.07.2009