Heizen mit Wärmepumpen: Erdregister und Energiepfähle
Erdregister stellen eine Alternative zu Erdwärmesonden dar. Sie können dort eingesetzt werden, wo Erdwärmesonden nicht verwendet werden dürfen.
(ves) Im Gegensatz zur vertikalen Erdwärmesonde wird das Erdregister horizontal verlegt. In rund 1 bis 3 Meter Tiefe – also frostsicherem Gebiet – werden Rohrschlangen verlegt, welche dem Erdreich Wärme entziehen, die durch Sonneneinstrahlung und Regen eingetragen wird. Je nach topographischer Höhenlage kann dem Erdregister 20 bis 30 W Wärmeenergie pro Quadratmeter entzogen werden.
Die Funktionsweise des Erdregisters ist praktisch identisch mit der einer Erdwärmesonde. Der Einbau eines Erdregisters ist allerdings nicht überall bewilligungspflichtig. Informationen sind auf den kommunalen Bauämtern erhältlich.
Energiepfähle
Ähnlich wie Erdwärmesonden funktionieren die so genannten Energiepfähle. Sie kommen dort zum Einsatz, wo zur Erhöhung der Standfestigkeit eines Gebäudefundaments sowieso Pfähle ins Erdreich gerammt werden müssen. An den Armierungseisen dieser Pfähle werden Leitungen befestigt, welche die abgegebene Wärme des Erdreichs zur Wärmepumpe transportieren.
Text: hausinfo
Datum:
22.05.2012
Letzte Aktualisierung:
16.05.2012
URL:
http://www.hausinfo.ch/home/de/gebaeude/energie/waermepumpen/Erdregister-Energiepfaehle.html
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