Goldener Gartenzwerg 2011: Das sind die Gewinner
Jury und Publikum haben entschieden und ihren Favoriten gewählt. Der Goldene Gartenzwerg 2011 geht an Alexandra und Jürg Mathys aus Oberönz, den Publikumspreis haben Brigitte und Josef Lustenberger aus Boswil für sich entschieden.

(mei) Der Gartensitzplatz von Alexandra und Jürg Mathys ist eine Augenweide: Ein alter Holztisch, Rattansessel und eine einfache, aber stimmige Tischdekoration, die von den Materialien bis zu den Farben perfekt auf die Möbel abgestimmt ist – hier wurde nichts dem Zufall überlassen. So viel Liebe zum Detail gefiel auch der Jury, die es bei über 700 Einsendungen nicht einfach hatte: Sie würdigte den Sitzplatz von Alexandra und Jürg Mathys aus dem bernischen Oberönz bei Herzogenbuchsee mit dem Goldenen Gartenzwerg 2011.
Erdfarben geben den Ton an
Das Ehepaar freut sich über die Ehre ganz besonders: Während der gelernte Landschaftsgärtner Jürg Mathys seinen Beruf nur noch als – wenn auch zeitaufwändiges – Hobby daheim im Garten ausführt, wählte seine Frau den umgekehrten Weg: Sie hat diesen September eine Wohnboutique eröffnet, weil sie in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis immer wieder auf ihre schönen Arrangements im Garten angesprochen wurde. Zu finden gibt's im Gartenfenster, so der Name des Ladens, allerlei Accessoires in natürlichen, warmen Tönen. Wie diese am besten gruppiert werden, demonstriert Alexandra Mathys gleich vor Ort: genau, an ihrem Gartensitzplatz.

Eigenbau gewinnt Prix Public
Grund zur Freude gab's auch im aargauischen Boswil. Hier wohnen Brigitte und Josef Lustenberger, die den Prix Public für sich entschieden haben. Gefallen haben dürfte den Abstimmenden vor allem der ungewöhnliche Ort des Gartensitzplatzes: Er befindet sich in einem Weidenhäuschen, das selbst im Hochsommer für angenehme Temperaturen sorgt. Angelegt hat es Brigitte Lustenberger selbst. In einem Kurs an der Volkshochschule lernte sie, wie man eine Weidenkugel baut. Diese Erfahrung inspirierte sie zu ihrer «Halbkugel» aus Weide, mit deren Erbau sie im Oktober 2004 begann. Dazu wurden zahlreiche Weidenruten in den Boden gesteckt und zusammengeflochten. In den ersten Jahren, als die Halbkugel noch zu wenig Grün abgab, mussten andere Pflanzen für die erwünschte Beschattung sorgen, doch dies ist mittlerweile nicht mehr erforderlich. Gut gepflegt will die Weidenhalbkugel jedoch sein: Einmal im Jahr heisst es Äste zurückschneiden.
So geht's weiter
Zusammen mit der Siegertrophäe erhielten die beiden Siegerpaare einen Gutschein für zwei Übernachtungen in einem Private Selection Hotel ihrer Wahl. Falls auch Sie Ihre Passion für die grünen Seiten des Lebens honoriert haben möchten, können Sie Ihr Glück beim nächsten Goldenen Gartenzwerg versuchen. Das Motto dieses Wettbewerbs war bei Redaktionsschluss noch offen. Eins aber steht fest: Wir halten Sie auf dem Laufenden.
Text und Bilder: hausinfo

