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GVB lanciert Rauchwarnmelder-Kampagne

rauch-signal.chRauchwarnmelder retten Leben
Die meisten Brandopfer werden nachts im Schlaf vom Feuer überrascht. Bei Todesfällen durch Brände sterben 90% nicht in den Flammen, sondern an einer Rauchvergiftung. Das akustische Signal eines Rauchwarnmelders weckt im Brandfall frühzeitig und kann Leben retten. Die Gebäudeversicherung Bern (GVB) lanciert eine Rauchwarnmelder-Kampagne mit dem Ziel, dass möglichst viele lebensrettende Rauchwarnmelder in Privathaushalten installiert werden.

Wenn es einmal brennt, sind die ersten Minuten entscheidend. Das 85 Dezibel laute Alarmsignal eines Rauchwarnmelders macht auf einen Brand aufmerksam. So können sich die Betroffenen rechtzeitig in Sicherheit bringen und ihr Eigentum schützen. Die GVB engagiert sich seit Jahrzehnten in der Brandprävention. Mit der Kampagne rauch-signal strebt sie die Installation von Rauchwarnmeldern in möglichst vielen privaten Häusern und Wohnungen im Kanton Bern an.

Über 20 000 Brandfälle
Jährlich brechen in der Schweiz über 20 000 Brände aus, die meisten davon in Privathaushalten. Mehr als 12 000 Gebäude werden teilweise oder vollständig durch Flammen zerstört. Häufige Ursachen dafür sind Mängel an elektrischen Installationen und Geräten oder deren unsachgemässe Verwendung. Mit der Zunahme elektrischer Geräte in Haushalten häufen sich Brände und die Brandgefahr.

30 bis 40 Tote
Jahr für Jahr sterben 30 bis 40 Schweizerinnen und Schweizer durch die Folgen eines Feuers. Der Einsatz von Rauchwarnmeldern in privaten Haushalten ist in der Schweiz zwar freiwillig. Zum Schutz von Leben leisten sie aber einen erheblichen Beitrag. In Schweden, Grossbritannien oder den USA sank die Zahl der Brandopfer seit Einführung der Rauchwarnmelderpflicht.

Rauch kann tödlich sein
Brandtote sind meist Rauchtote – 90 Prozent der Opfer sterben nicht in den Flammen, sondern an einer Rauchvergiftung. Da Schlafende den Rauch häufig zu spät wahrnehmen, sterben die meisten Brandopfer nachts. Bereits nach wenigen Atemzügen Rauch wird man bewusstlos und erstickt. Eine Faustregel besagt, dass durchschnittlich nur vier Minuten bleiben, um eine brennende Wohnung zu verlassen. Eine frühe Warnung ist deshalb das wirksamste Mittel, um Leben zu retten und Eigentum zu schützen.

Rauchwarnmelder einfach installiert
Rauchwarnmelder sind einfach zu montieren. Ein Mindestschutz ist gewährleistet, wenn pro Etage ein Rauchwarnmelder im Gang vorhanden ist. Besonders wichtig sind zudem Schlafbereiche und Kinderzimmer. Rauchwarnmelder sind regelmässig zu warten und zu testen sowie nach zehn Jahren durch neue zu ersetzen. Sie sind im Fachhandel oder im Internet erhältlich. Beim Kauf sollte unbedingt auf zertifizierte Qualitätsgeräte geachtet werden.

Kampagne klärt auf
Die Website www.rauch-signal.ch enthält alles Wissenswerte über Rauchwarnmelder und den Link zu Bezugsquellen. Die Kampagne wird durch Partnerorganisationen unterstützt: Hauseigentümerverband des Kantons Bern, Mieterverband des Kantons Bern, Schweizerischer Verband der Immobilienwirtschaft Kanton Bern, Spitex-Verband Kanton Bern und Spitex Bern.

Weitere Infos: rauch-signal.ch

Weitere Auskünfte erteilt

Kirstin Steyer
Leiterin Kommunikation GVB
Telefon 031 925 11 11
Telefax 031 925 16 16
E-Mail: media(at)gvb.ch

Gebäudeversicherung Bern
Papiermühlestrasse 130
3063 Ittigen
www.gvb.ch


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Datum: 08.02.2012
URL: http://www.hausinfo.ch/home/de/service-box/news/rauchwarnmelder.html