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Brandschutz: Haushalt-Rauchwarnmelder

In der Schweiz brechen drei von vier Bränden in Wohnhäusern aus.
 
HSD IV Longlife Rauchwarnmelder
Die Verletzungs- und Erstickungsgefahr ist gross – besonders schlafende Menschen sind gefährdet. Es entstehen hohe Sachschäden, bei denen unersetzbare, persönliche Sachen zerstört werden. Die Beratungsstelle für Brandverhütung empfiehlt zusätzlich zu den üblichen Vorsichtsmassnahmen die Brandsicherheit durch Einbau von Brandmeldern in jeder Wohnung zu verbessern.


Haushalt-Rauchwarnmelder sind autonome, mit handelsüblicher Einzelbatterie gespeiste Rauchwarnmelder. Oft werden sie auch mit dem englischen Ausdruck «Home-Melder» bezeichnet. Die auf dem schweizerischen Markt erhältlichen Haushalt-Rauchwarnmelder arbeiten nach dem fotoelektrischen Prinzip; sie sprechen bei einer bestimmten Konzentration von Schwebeteilen (z. B. Rauch-Aerosolen) in der Luft an und geben ein akustisches Alarmsignal ab.
 
Der Einsatz von Haushalt-Rauchwarnmeldern ist in der Schweiz freiwillig. Die korrekte Installation und der ununterbrochene Betrieb ist Voraussetzung für die Verbesserung der Brandsicherheit. Sie richten sich nach den Angaben des Herstellers.
 
Haushalt-Rauchwarnmelder (Standardmodelle) übermitteln Brandalarme oder Störungsmeldungen nicht an eine externe Stelle (zum Beispiel: Feuermeldestelle). Brandmelde-Systeme mit Alarmübermittlung sind auf dem Markt erhältlich.
 
Mehr Wissenswertes über Rauchwarnmelder und den Link zu Bezugsquellen erteilt die Kampagne «rauch-signal» der Gebäudeversicherung Bern GVB. 


 
Text: Beratungsstelle für Brandverhütung (BfB) und hausinfo
Bild: Securiton AG

BfB




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Letzte Aktualisierung: 29.09.2011