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Baufinanzierung mit einer nachhaltigen Hypothek

Zugegeben, nachhaltig bauen kostet etwas mehr. Aber es lohnt sich. Vor allem, wenn die Bank die Mehrkosten mit einer Zinsvergünstigung versüsst.

Viele Banken unterstützen und fördern nachhaltige Neubauten oder Sanierungen mit so-genannten grünen Hypotheken.
Viele Banken unterstützen und fördern nachhaltige Neubauten oder Sanierungen mit so-genannten grünen Hypotheken.

(rh) Nachhaltig bauen heisst, ökologisch verträglich, ressourceneffizient und ökonomisch sinnvoll bauen. Das minimiert den Energieverbrauch, schont wertvolle Ressourcen und verbessert die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner auf Generationen hinaus. Nachhaltig bauen ist deshalb eine Investition in die Zukunft und zahlt sich ziemlich schnell aus. Zum einen, weil der Wiederverkaufswert des Hauses steigt, zum anderen, weil energieeffiziente Massnahmen den Energie- und Wasserverbrauch senken und so das Budget entlasten.

Wer nachhaltig bauen will, muss dafür in der Regel tiefer in die Tasche greifen. Was vielleicht nur wenige wissen: Viele Banken unterstützen und fördern nachhaltige Neubauten oder Sanierungen mit sogenannten grünen Hypotheken. Das heisst, sie bieten einen Abschlag auf den Hypothekarzins oder finanzieren die Mehrkosten energieeffizienter Massnahmen.

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Wer sein ganzes Vermögen in ein Haus anlegt, sollte diese Investition mit einer Erdbebenversicherung sorgfältig absichern.

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Zinsvergünstigung als Ausgleich für die Mehrkosten

Die Alternative Bank Schweiz gilt als führende Bank im Geschäft mit ökologischen und sozialen Krediten. Die Finanzierung nachhaltig gebauter oder sanierter Häuser zählt zu ihren zentralen Anliegen. Sie verbilligt die Hypothekarzinsen für Neubauten (Econova) und Sanierungen (Ecosana) um bis zu 0,625 % – und das, im Gegensatz zu anderen Banken, zeitlich unbefristet. Wie hoch die Vergünstigung ist, hängt vom ABS-Immobilien-Rating ab, das fünf Kriterien – Betriebsenergie, Bauökologie, Nutzung, Ökonomie, Standort – berücksichtigt.

Die Credit Suisse finanziert mit ihrer Minergie-Hypothek die baustandardbedingten Mehrkosten bis höchstens fünf Prozent des Verkehrswertes beziehungsweise der Gesamtanlagekosten. Der Bauherr oder Käufer braucht also kein zusätzliches Eigenkapital. Ausserdem passt Credit Suisse die Tragbarkeitsrechnung an, weil die Nebenkosten tiefer sind, verlängert die Rückzahlungsdauer der zweiten Hypothek um fünf Jahre und übernimmt die Kosten für die Minergie-Zertifizierung bis zu Fr. 5'200.-, falls das Zertifikat nicht älter als ein Jahr ist.

Kosten für das Minergie-Zertifikat sind inklusive

Die UBS gewährt mit ihrer eco-Hypothek einen zeitlich unbefristeten Zinsbonus auf den gesamten Kreditbetrag für Neu- oder Umbauten, die mit einem höchstens fünf Jahre alten Minergie-Zertifikat oder GEAK-Ausweis (der Klasse A) ausgezeichnet sind. Wie die Credit Suisse übernimmt sie die Kosten für die Minergie-Zertifizierung (oder den GEAK-Ausweis), aber nur bis zu Fr. 2'500.-. Dafür kauft sie pro Fr. 500'000.-, die ihre Kunden als eco-Hypothek aufnehmen, bei myclimate ein Zertifikat, um eine Tonne CO2-Emissionen zu kompensieren.

Auch Kantonalbanken unterstützen Bauherren, die nachhaltig bauen oder sanieren. Zum Beispiel die Zürcher Kantonalbank, die für ihr Umweltdarlehen bis zu 0,8 % weniger Zins verlangt. Mit dem Geld können Neu- oder Umbauten nach allen Minergie-Standards, energetische Sanierungen oder Investitionen in erneuerbare Energien finanziert werden. Die Vergünstigung wird nur auf Festhypotheken und nur für bis zu fünf Jahre gewährt. Zusätzlich übernimmt die ZKB auch die Zertifikatsgebühren für den Minergie-Standard.

Wahrscheinlich hat auch Ihre Bank eine grüne Hypothek im Sortiment. Am besten fragen Sie Ihre Beraterin, Ihren Berater. Übrigens: Auch Bund und Kantone unterstützen nachhaltiges Bauen mit Förderbeiträgen. Mehr erfahren Sie auf www.dasgebaeudeprogramm.ch oder www.energieschweiz.ch.

Zusätzliche Informationen

ImagePoint (Alex Timaios Photography) Artikel drucken