Datenschutz

Ihr Datenschutz liegt uns am Herzen. Deshalb haben wir unsere Datenschutzrichtlinie angepasst. Die neuste Version finden Sie hier. Wenn Sie auf OK klicken, stimmen Sie der neuen Datenschutzerklärung zu.

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren, Werbeanzeigen masszuschneidern, Social Media-Funktionen bereitzustellen und zu messen sowie die Sicherheit unserer Nutzer zu erhöhen. Wir informieren auch unsere Social Media-, Werbe- und Analysepartner über die Nutzung unserer Website. Wenn Sie auf OK klicken stimmen Sie der Erfassung von Informationen durch Cookies auf dieser Website zu. Weitere Informationen zu unseren Cookies und dazu, wie Sie die Kontrolle darüber behalten, erfahren Sie aus unserer Datenschutzerklärung.

Wohnen zur Miete oder im Eigentum?

Mieten oder kaufen: Beides hat Vor- und Nachteile. Insbesondere sollte nicht nur der aktuelle Zins, sondern auch die künftige Entwicklung beachtet werden.

Der Entscheid, ob ein Wohnobjekt gemietet oder gekauft werden soll, folgt selten rationellen Kriterien.
Der Entscheid, ob ein Wohnobjekt gemietet oder gekauft werden soll, folgt selten rationellen Kriterien.

(msc) Der Entscheid, ob ein Objekt gemietet oder gekauft werden soll, folgt selten rationellen Kriterien. Meist ist der Wunsch nach den eigenen vier Wänden vordringlich, so dass im Vergleich zu den Mietkosten Mehraufwendungen akzeptiert werden. Zudem sollten Eigentumswohnungen oder -häuser einen besseren Ausbaustandard bieten, welcher nicht eins zu eins in die Kostenrechnung einfliesst.

Zwei Faustregeln beachten

Wer sich aber grundsätzlich mit dem Kauf auseinander setzt, kann einige Faustregeln berücksichtigen. Zuerst sollten mindestens 20 % des Kaufpreises an Eigenkapital vorhanden sein und zusätzlich Geld für Notariatskosten und Steuern einberechnet werden. Auch bezüglich Einkommen gibt es eine Faustregel: Unter der Voraussetzung, dass 20 % Eigenkapital eingesetzt werden, sollten 6 % des Kaufpreises nicht mehr als ein Drittel des jährlichen Bruttoeinkommens betragen. Wenn also das Haus 800'000 Franken kostet, müssten Kaufinteressenten mindestens 160'000 Franken an Eigenkapital aufwerfen können und 144'000 Franken im Jahr verdienen.

Sichern Sie Ihre Investition sinnvoll ab

infobox_produktewerbung_gvb_terra_haende_mittel

Wer sein ganzes Vermögen in ein Haus anlegt, sollte diese Investition mit einer Erdbebenversicherung sorgfältig absichern.

Mehr erfahren

Zinsentwicklung im Auge behalten

Oft wird laut Adrian Wenger vom VZ Vermögenszentrum in Zürich der Fehler gemacht, dass potenzielle Käufer nur den Hypothekarzins als wichtigste und isolierte Entscheidungsgrösse anschauen. Die künftige Zinsentwicklung und andere Risiken wie Invalidität, Jobverlust, Scheidung oder Todesfall werden häufig ignoriert oder vernachlässigt. Dabei sind gerade diese Risiken während der Dauer des Besitzes von entscheidender Bedeutung: So wird häufig mit den Ängsten der Kreditnehmer gespielt und auf stetig steigende Zinsen aufmerksam gemacht. In der Realität sind die Zinsen in den letzten 15 Jahren aber entweder gesunken oder haben sich zeitweilig seitwärts bewegt. Die Phasen steigender Zinsen sind meist relativ kurz. Die Kreditnehmer mit Festhypotheken haben entsprechend deutlich zu viel Zinsen bezahlt.

ÖV-Anbindung ist ein Vorteil

Empfehlenswert zum Kauf sind grundsätzlich Objekte an guten Lagen: Sie verlieren auch in wirtschaftlich schlechten Zeiten weniger an Wert. Im Kanton Bern gehören dazu beispielsweise Gemeinden auf der Sonnenseite des Thunersees oder Berner Vororte wie Spiegel und Muri. Wichtig sind ferner Qualitätsfaktoren wie Aussicht und Besonnung, die gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr sowie die Nähe zu Schulen und wichtigen Verkehrsknotenpunkten.

Zusätzliche Informationen

hausinfo Artikel drucken