Wohnkosten: Wie viel Geld bleibt für das Wohnen übrig?

Die eigenen vier Wände kosten mehr, als der eine oder andere glaubt. Erstellen Sie ein Haushaltbudget und rechnen Sie aus, wie viel Geld Sie für Ihr neues Zuhause ausgeben können.

Erstellen Sie ein Haushaltbudget und rechnen Sie aus, wie viel Geld Sie für Ihr neues Zuhause ausgeben können
Erstellen Sie ein Haushaltbudget und rechnen Sie aus, wie viel Geld Sie für Ihr neues Zuhause ausgeben können.

Tragen Sie hier Ihr persönliches Haushaltsbudget ohne Wohnkosten ein. Als Resultat erhalten Sie den Betrag, der Ihnen maximal fürs Wohnen zur Verfügung steht.

(rh) Die Wohnkosten sind in den meisten Haushaltbudgets der grösste Ausgabenposten. Die Budgetberatungsstellen empfehlen, dass die Ausgaben für das Wohnen nicht mehr als 25 bis 30 Prozent des Nettoeinkommens ausmachen. Wenn Sie sich überlegen, ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen, müssen Sie also ausrechnen, wie viel Wohneigentum Sie sich leisten können und wollen. Als Wohnkosten gelten Hypothekarzinsen, Amortisation, Unterhalts- und Nebenkosten sowie Opportunitätskosten (siehe «Finanzierung: So viel kostet Wohneigentum wirklich»). 

Das gehört in Ihr Haushaltbudget

Mit unserem Budgetrechner können Sie Ihre Einnahmen (Nettolohn, 13. Monatslohn und andere Einnahmen wie Zinsen oder Dividenden) Ihren Ausgaben gegenüberstellen. Wir haben die Ausgaben thematisch gegliedert:

Führen Sie sämtliche Ausgaben auf

Wenn Sie Ihr Budget aufstellen, müssen Sie wissen, wofür Sie wie viel Geld ausgeben. Sammeln Sie die Belege für alle Ausgaben oder fragen Sie Ihre Zahlungen im e-Banking ab. Erfassen Sie alle Ausgaben im Budgetrechner und teilen Sie Quartals-, Halbjahres- oder Jahresrechnungen wie die Hypothekarzinsen oder Versicherungsprämien auf einen Monat auf. Denken Sie auch an eine Reserve, denn unverhofft kommt oft. Wenn Sie alle Ausgaben eingetragen haben, verrät Ihnen der Budgetrechner, wie viel Geld Sie monatlich und jährlich für das Wohnen ausgeben können.

Idealfall: 25 Prozent Wohnkosten

In unserem Beispiel haben wir ein Budget für eine Familie mit zwei Kindern aufgestellt. Nennen wir sie Familie Huber. Peter Huber arbeitet 100 Prozent, seine Frau Bettina 40 Prozent. Zusammen verdienen sie 109'200 Franken im Jahr, dazu kommen noch 3000 Franken andere Einnahmen wie Zinsen oder Dividenden. Unter dem Strich bleiben Familie Huber 28'500 Franken jährlich oder 2375 Franken im Monat für die Wohnkosten. Das sind genau 25 Prozent ihres Nettoeinkommens.

Wenn das Geld nicht reicht

Falls die Wohnkosten mehr als 30 Prozent Ihres Nettoeinkommens ausmachen, müssen Sie entweder sparen oder Ihre Ansprüche an Ihr Traumhaus oder Ihre Traumwohnung herunter schrauben. Das tut keiner gerne, darum prüfen Sie zuerst die Ausgaben:

  • Welche Ausgaben sind wirklich nötig, worauf können Sie verzichten?
  • Welche Ausgaben sind nötig, können aber gesenkt werden?

Letzten Endes geht es darum, dass Ihre Einnahmen und Ausgaben im Gleichgewicht sind. Falls sie aus dem Gleichgewicht geraten, werden Sie sich selbst im schönsten Zuhause früher oder später unwohl fühlen. Darum lohnt es sich, richtig (und ehrlich) zu rechnen.

Sichern Sie Ihre Investitionen sinnvoll ab

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Schäden durch Erdbeben sind durch die obligatorische Gebäudeversicherung nicht versichert. Informieren Sie sich hier, wie Sie Ihr Zuhause gegen die Folgen von Erdbeben absichern.

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