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Reiheneinfamilienhaus kaufen

Reihenhäuser werden immer beliebter. Sie sind gerade für Familien eine preiswerte Alternative zum teuren Ein- oder Zweifamilienhaus und bieten mindestens so viel Wohnqualität wie eine Eigentumswohnung. Ausserdem sind Reihenhaussiedlungen ein guter Ort, um Kinder in einer Gemeinschaft gross zu ziehen.

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Gerade für Familien sind Reihenhäuser eine preiswerte Alternative zum teuren Ein- oder Zweifamilienhaus und bieten mindestens so viel Wohnqualität wie eine Eigentumswohnung.

(rh) Reihenhäuser verdanken wir der industriellen Revolution. Die ersten wurden in England Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut, weil die Fabriken für ihre Facharbeiter günstigen Wohnraum brauchten. Auch in der Schweiz waren die ersten Reihenhäuser sogenannte Arbeiterhäuser. Zum Beispiel die Siedlung an der Jägerstrasse in Winterthur, die Ernst Jung 1871 und 1872 für die Schweizerische Maschinen- und Lokomotivfabrik baute. Als Vorbild dienten ihm Cottages, wie sie in Liverpool weit verbreitet sind: eingeschossige Reihenhäuser in verputztem Fachwerk mit einem ausgebauten Dachstock und einem Abortanbau auf der Rückseite. 1996 wurden die Häuser sanft renoviert, heute leben Studenten-Wohngemeinschaften darin.

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Vom Arbeiterhaus zum Familienheim

Das wichtigste Argument, das vor 150 Jahren für Reihenhäuser sprach, spricht immer noch dafür: die Kosten. Ein Reihenhaus ist die preiswerte Alternative zum Ein- oder Zweifamilienhaus, weil 200 Quadratmeter Land für einen Hausteil genügen, die Kosten für die Infrastruktur durch mehr Parteien geteilt werden und die kompakte Bauweise Heizkosten spart. Die meisten Reihenhäuser werden in Agglomerationen gebaut, weil dort das Land teurer ist und sich nicht jede Familie, die mehr Raum braucht, ein Zwei- oder gar Einfamilienhaus leisten kann oder will. In ländlichen Gebieten, wo das Land weniger kostet, sind Reihenhäuser eher selten – viele Schweizer wohnen lieber ohne Nachbarn, wenn sie sich das leisten können.

Augen auf bei der Wahl der Nachbarn

Wer in einem Zweifamilien- oder Reihenhaus lebt, hat weniger Privatsphäre als in einem Einfamilienhaus, weil er mit einem oder zwei direkten Nachbarn Wand an Wand lebt. Das dürfte Familien, die ja oft die Nähe zu anderen Familien suchen, weniger stören. Darum wohnen in Reihenhäusern mehr Familien mit Kindern als Alleinstehende oder kinderlose Paare. In vielen Reihenhaussiedlungen entwickeln sich häufig starke Gemeinschaften, die sich beispielsweise die Kinderbetreuung teilen oder einen Mittagstisch für die Kinder der Siedlung organisieren.

Weniger Raum für Individualität

Ein Reihenhaus hat gegenüber einem Zwei- oder Einfamilienhaus auch Nachteile. Zum einen sind die Grundrisse oft ziemlich eng und schmal, zum anderen ist der Garten meistens nur ein dünner Streifen Grün. Ausserdem verteilt sich die Wohnfläche auf zwei oder drei Stockwerke, die Bewohner müssen also häufig Treppen rauf- und runtersteigen. Das stört die junge Familie nicht, ist aber oft der Grund, warum Eltern ihr Haus verkaufen, sobald die Kinder flügge werden und ausfliegen – auf einer Ebene wohnen ist bequemer, besonders im Alter.

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