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Seniorengerechtes Wohnen

Wohnbedürfnisse ändern sich im Lauf des Lebens. Menschen im dritten Lebensabschnitt benötigen eine Infrastruktur, die ihrer abnehmenden Mobilität Rechnung trägt.

In der Schweiz nimmt der Anteil der über 65-Jährigen stetig zu.
In der Schweiz nimmt der Anteil der über 65-Jährigen stetig zu.

(mei) In der Schweiz nimmt der Anteil der über 65-Jährigen stetig zu: Heute bildet diese Altersgruppe gut 20 % der Gesamtbevölkerung; bis im Jahr 2035 dürfte sie im schweizerischen Mittel auf 30 % anwachsen. Innerhalb der Kantone herrschen allerdings grosse Unterschiede bezüglich der Altersstruktur: Weil ältere Menschen in die städtischen Zentren ziehen und umgekehrt viele Familien in der Peripherie wohnen, ist der Anteil an älteren Menschen in Kantonen mit städtischem Charakter wie Basel Stadt überdurchschnittlich hoch. Dasselbe gilt für das Tessin als beliebtem Alterswohnsitz.

Seniorengerechte Wohnungen

Mit dieser demografischen Entwicklung zeichnet sich eine vermehrte Nachfrage nach Miet- und Eigentumswohnungen ab, die es älteren Menschen ermöglichen, möglichst lange ihre Selbstständigkeit zu wahren. Gerade nicht sanierte Wohnungen mit alten Bädern und Küchen sind oftmals unbequem.

Kriterien

  • Das Lichtbedürfnis nimmt mit dem Alter zu. Bringen Sie deshalb nach Bedarf hellere Leuchten in der Wohnung an. Achten Sie darauf, dass sich Schalter bei Türen und neben dem Bett befinden.
  • Die Türen sollten schwellenfrei zugänglich und mind. 80 cm breit sein, damit sie kein Hindernis für einen Rollstuhl darstellen.
  • Stolperfallen auf Fussböden sollten vermieden werden: Läufer entfernen oder mit Antirutschunterlagen fixieren. Kabel sollten nicht frei herumliegen.
  • Keine scharfkantigen oder vorstehenden Möbel aufstellen, an denen man sich leicht verletzen kann.
  • Die Wohnung so möblieren, dass ausreichend Bewegungsfläche vorhanden ist und zum Beispiel Fenstergriffe leicht erreichbar sind. Die Wohnung nicht mit Möbeln überstellen.
  • Die Badewanne durch eine Dusche ersetzen lassen oder einen Badewannensitz oder -lift installieren. Ein Gleitschutz in der Dusche oder Badewanne sorgt für sicheren Halt.
  • Eine Toilettensitz-Erhöhung und evtl. Haltegriffe installieren lassen.

Seniorengerechte Gebäude

Nicht nur die Wohnung, sondern auch das Gebäude muss seniorengerecht angelegt sein, damit es seinen Zweck erfüllt.

Kriterien

  • Achten Sie auf eine gute Beleuchtung beim Hauseingang und im Treppenhaus. Wird das An- bzw. Abschalten automatisch geregelt, muss das Intervall lang sein, damit man nicht plötzlich im Dunkeln steht.
  • Der Hauseingang und der Zugang zum Lift müssen stufenlos möglich sein.
  • Der Lift muss so gross sein, dass er sich einfach mit einem Rollstuhl befahren lässt.
  • Bei Treppen kann ein zweiter Handlauf angebracht werden, der über die letzte Stufe hinaus noch Halt bietet.
  • Treppenstufen lassen sich mit Leuchtfarben kennzeichnen.
  • Der Parkplatz sollte möglichst nahe beim Hauseingang liegen.
Erst eine seniorengerechte Infrastruktur macht es möglich, dass man sich lange in seiner Umgebung wohl fühlt.
Erst eine seniorengerechte Infrastruktur macht es möglich, dass man sich lange in seiner Umgebung wohl fühlt.

Seniorengerechte Wohnorte

Die Lage gehört zu den wichtigsten Kriterien bei jeder Wohnungswahl. Erst eine seniorengerechte Infrastruktur macht es möglich, dass man sich lange in seiner Umgebung wohl fühlt.

Kriterien

  • Am neuen Wohnort sollte es Ihnen leicht fallen, Ihr soziales Netz (Familie, Freunde und Freundinnen) zu pflegen.
  • Ein gutes Altersheim in der Nähe erlaubt es, später einmal dorthin zu ziehen, ohne dass der Wohnort gewechselt werden muss.
  • Die Wohnung sollte in einer sicheren Umgebung liegen.
  • Leicht erreichbare Grünflächen und Naherholungsgebiete ermöglichen auch kurze Spaziergänge.
  • Einkaufsmöglichkeiten (Supermarkt, Apotheke), kulturelle Angebote und Ärzte sind mit dem öffentlichen Verkehr gut erreichbar.

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