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Die Aussichten für den Schweizer Immobilienmarkt

Wohneigentum ist teurer geworden. Und wird noch teurer. Die Preise werden aber dieses Jahr nicht mehr so stark steigen wie in den letzten Jahren. Ausser, wenn Sie ein Einfamilienhaus in Zürich, Basel oder Bern kaufen wollen.

Wohneigentum ist teurer geworden. Und wird noch teurer. Die Preise werden aber dieses Jahr nicht mehr so stark steigen wie in den letzten Jahren.
Wohneigentum ist teurer geworden. Und wird noch teurer. Die Preise werden aber dieses Jahr nicht mehr so stark steigen wie in den letzten Jahren.

(rh) Der Schweizer Immobilienmarkt hat sich 2018 wie erwartet beruhigt. Die Preise für Einfamilienhäuser sind zwar gestiegen, aber nicht mehr so stark wie in den Vorjahren. Ein Einfamilienhaus kostet im Durchschnitt 1,7 Prozent (Angebotspreise) beziehungsweise 3,3 Prozent (Handänderungspreise) mehr als 2017. Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen sind gesunken, weil sich immer mehr Käufer keine grosse Wohnung mit hohem Ausbaustandard leisten können oder wollen und darum eine kleinere und günstigere gekauft haben. Qualitätsbereinigt sind die Handänderungspreise für Eigentumswohnungen um 2,3 Prozent gestiegen.

* 3. Quartal 2018, Preis pro Haus | Quelle: Wüest & Partner, Zürich

EFH

Leerstandquote

(Juni 2018)

Angebotsziffer

Insertionsdauer

(2. Quartal 2018)

Angebotspreis*

(Median)

Transaktionspreis*

Spitzenpreis*

Schweiz

0,7 Prozent

3,2 Prozent

60 Tage

1'200'000 Franken

995'000 Franken

Basel

0,1 Prozent

1,2 Prozent

 

1'357'540 Franken

2'073'000 Franken

3'062'000 Franken

Bern

0,1  Prozent

0,6 Prozent

 

1'196'060 Franken

1'803'000 Franken

2'667'000 Franken

Genf

0,5 Prozent

8,2 Prozent

 

1'619'060 Franken

2'312'000 Franken

3'535'000 Franken

Lausanne

0,0 Prozent

5,4 Prozent

 

1'357'480 Franken

1'772'000 Franken

2'717'000 Franken

Zürich

0,1 Prozent

1,1 Prozent

 

1'767'940 Franken

2'593'000 Franken

3'907'000 Franken

* 3. Quartal 2018, Preis pro Quadratmeter | Quelle: Wüest & Partner, Zürich

ETW

Leerstandquote

(Juni 2018)

Angebotsziffer

Insertionsdauer

(2. Quartal 2018)

Angebotspreis*

(Median)

Transaktionspreis*

Spitzenpreis*

Schweiz

0,6 Prozent

5,1 Prozent

61 Tage

6530 Franken/m2

7200 Franken/m2

Basel

0,1 Prozent

2,1 Prozent

 

8670 Franken/m2

9650 Franken/m2

15'600Franken/m2

Bern

0,0 Prozent

1,3 Prozent

 

7260 Franken/m2

8450 Franken/m2

16'000 Franken/m2

Genf

0,4 Prozent

3,8 Prozent

 

12'620 Franken/m2

14'440 Franken/m2

32'600 Franken/m2

Lausanne

0,1 Prozent

2,7 Prozent

 

9570 Franken/m2

11'020 Franken/m2

22'500 Franken/m2

Zürich

0,1 Prozent

1,9 Prozent

 

12'660 Franken/m2

13'750 Franken/m2

28'200 Franken/m2

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Tipp: Wenn Sie wissen wollen, wie sich die Immobilienpreise an Ihrem Wohnort entwickelt haben, schauen Sie sich die interaktive Karte von comparis.ch mit Daten seit 2007 an. Sie müssen nur den Zeitraum, die Objektart und die Postleitzahl eintippen, fertig.

Prognose für 2019: EFH rauf, ETW seitwärts

Die Nachfrage nach Wohneigentum bleibt hoch. Besonders in den Grossstädten Zürich, Basel und Bern sowie in den Einzugsgebieten. Die Käufer suchen vor allem Einfamilienhäuser. Bei den Eigentumswohnungen wird sich das Interesse weiter von grossen in kleinere Einheiten verschieben. Zum einen aus finanziellen Überlegungen, zum anderen, weil immer mehr Menschen allein wohnen wollen. In vielen Gemeinden in der West- und Südschweiz geht dafür die Nachfrage zurück. Landesweit werden die durchschnittlichen Preise für Einfamilienhäuser leicht steigen und sich für Eigentumswohnungen auf dem heutigen Niveau einpendeln. Im Durchschnitt wird Wohneigentum 1,5 Prozent teurer, sagen die Experten der Zürcher Kantonalbank voraus. Wirtschaftswachstum und tiefe Hypothekarzinsen stützen die Nachfrage. Trotz des hohen Angebots an Wohneigentum und tieferer Zuwanderungsquote.  

Keine Angst vor einer Immobilienblase

Eine Eigentumswohnung kostet im Durchschnitt doppelt so viel wie zur Jahrtausendwende. Kein Wunder warnt der eine oder andere vor einem Preiseinbruch. Argumente dafür, dass die Nachfrage und Preise eines Tages einbrechen könnten, gibt es. Steigende Zinsen, ungebremste Bautätigkeit trotz wachsender Leerstände oder sinkende Zuwanderungsquote. Die Schweizerische Nationalbank schätzt, dass sich zwei von fünf Wohneigentümern ihr Zuhause nicht mehr leisten können, falls die Leitzinsen auf mehr als 5 Prozent steigen. So weit sind wir aber nicht. Der Immobilienblasenindex der UBS fiel im 3. Quartal 2018 auf 0,87 Indexpunkte und liegt ausserhalb der Risikozone. Die Experten erwarten, dass die SNB ihren Leitzins in diesem Jahr, wenn überhaupt, von minus 0,75 auf minus 0,5 oder minus 0,25 Prozent erhöhen wird. Die Zinsen für Hypotheken mit langer Laufzeit werden nur minimal steigen.

Zusätzliche Informationen

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