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Zukunftstrends Wohnen: Energieeffizient und vernetzt

Energiesparend heizen mit Brennstoffzellen-Heizungen.
Energiesparend heizen mit Brennstoffzellen-Heizungen.

Energieeffiziente Technologien

Im Kontext der politischen Diskussion um die Energiestrategie des Bundes nimmt die Energieeffizienz im Haus eine wichtige Rolle ein, fällt doch fast die Hälfte unseres Energieverbrauchs auf den Gebäudepark. Rund 24‘000 Neubauten sind in der Schweiz bereits Minergie-zertifiziert. Nun verlangen die Kantone mit ihren neuen Mustervorschriften (Muken) künftig bei Neubauten die Einhaltung der Vorschriften des Minergie-Standards. Noch weiter geht ein Haus, das der UmweltArena-Initiant Walter Schmid derzeit in Brütten ZH baut: Das energieautarke Neunfamilienhaus folgt erhöhten ökologischen und energetischen Standards und benötigt keine Energieversorgung von aussen, weder thermisch noch elektrisch. Auch in den Heizungskellern diverser Einfamilienhäuser macht sich Innovationsfreude breit: Erste Brennstoffzellen-Heizgeräte haben die Hürde zur Marktreife erlangt und sind seit Kurzem erfolgreich in Betrieb. Dabei wird in einem elektrochemischen Prozess Strom und Wärme für Heizzwecke generiert. Bis zu 30 Prozent Energie soll damit gespart werden, sagen die Entwickler und auch der CO2-Ausstoss soll deutlich geringer sein. Ein beträchtlicher Teil des Strom- und Wärmebedarfs in einem durchschnittlichen Haushalt lässt sich so decken (mehr Informationen zu Brennstoffzellen-Heizungen unter www.hexis.com).

Unter dem Begriff «Smart Home» wird die Vernetzung von verschiedenen Geräten im Haus zusammengefasst.
Unter dem Begriff «Smart Home» wird die Vernetzung von verschiedenen Geräten im Haus zusammengefasst.

Vernetzung: Geräte werden intelligent

Unsere Gebäude werden nicht nur effizienter, sondern auch intelligenter. Unter dem Begriff «Smart Home» wird die Vernetzung von verschiedenen Geräten im Haus zusammengefasst. Neue Technologien und das Internet erlauben die ortsunabhängige Steuerung des Sicherheitssystems, des Lichts, der Storen, des Heizsystems oder auch der Waschmaschine. «Intelligent» wird auch die Küche – so gibt es bereits Kühlschränke, die automatisch einen Einkaufszettel schreiben, wenn etwas fehlt, oder gar mit ihrem Inhalt Rezeptvorschläge machen. Oder Kaffeemaschinen, die per SMS-Befehl einen Espresso brauen. Die Vernetzung der Haustechnik, so das Versprechen der Hersteller, soll den Nutzern mehr Komfort und freie Zeit bringen.

Forschen am Haus der Zukunft

Mit dem Wohnen der Zukunft beschäftigen sich verschiedene Forschungseinrichtungen in der Schweiz. Im August 2014 erfolgte an der Empa in Dübendorf der Spatenstich für das Nest (Next Evolution in Sustainable Building Technologies). Ziel des Projektes ist es, schneller zu Forschungsergebnissen in den Bereichen Bau- und Dämmstoffe, Wohnungseinrichtungen und Energiemanagement zu gelangen und entsprechende Entwicklungen voranzutreiben. Das iHomeLab an der Hochschule Luzern untersucht in verschiedenen Projekten die Optimierung der Energieeffizienz und des Nutzerkomforts im Bereich der Gebäudeautomation. Tests sollen unter anderem Aufschluss darüber geben, wie dank intelligenten Gebäuden älteren Menschen ein längeres Leben in den eigenen vier Wänden ermöglicht werden kann.

Die Szenarien über das Wohnen der Zukunft sind vielfältig: Ob wir in 20 oder 50 Jahren tatsächlich komplett vernetzt leben werden, ob wir unseren Raum mit andern teilen und ob wir dannzumal unseren Strom im eigenen kleinen Kraftwerk zuhause produzieren, das wird allein die Zukunft zeigen.

Sichern Sie Ihre Investition sinnvoll ab

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Wer sein ganzes Vermögen in ein Haus anlegt, sollte diese Investition mit einer Erdbebenversicherung sorgfältig absichern.

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