Handänderungssteuer in der Schweiz

Die einen kennen sie, die anderen nicht – und viele wollen sie abschaffen. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Wenn Sie ein Haus, eine Wohnung oder Land kaufen, wechselt die Immobilie oder das Grundstück die Hand – und die sogenannte Handänderungssteuer wird fällig.
Wenn Sie ein Haus, eine Wohnung oder Land kaufen, wechselt die Immobilie oder das Grundstück die Hand – und die sogenannte Handänderungssteuer wird fällig.

(rh) Wenn Sie ein Haus, eine Wohnung oder Land kaufen, wechselt die Immobilie oder das Grundstück die Hand – und die sogenannte Handänderungssteuer wird fällig. Die Steuer, die ursprünglich die Notariatsgebühren und die Grundbuchtaxe deckte, trägt in fast allen Kantonen der Käufer. Das verteuert die Immobilie oder das Grundstück um bis zu 3,3 % im Kanton Neuenburg, dem Kanton mit dem höchsten Steuersatz – und das Traumhaus kostet unter dem Strich Fr. 619'800.- statt Fr. 600'000.-. Dazu kommen noch Gebühren und Abgaben für die notarielle Beglaubigung, welche die Handänderungssteuer heute nicht mehr deckt. In einzelnen Kantonen teilen sich Käufer und Verkäufer die Handänderungssteuer, unter anderem Appenzell-Ausserrhoden, Basel-Land und Obwalden.

Den Kantonen drohen Steuerausfälle

So weit so klar. Jetzt wird es unübersichtlich beziehungsweise uneinheitlich. Die Handänderungssteuer wird von Kantonen oder, in seltenen Ausnahmen, Gemeinden erhoben. Es gibt aber Kantone, die sie nicht kennen, darunter Aargau, Glarus, Schaffhausen, Schwyz, Uri, Zug und Zürich. Und es gibt immer mehr Kantone, in denen sie abgeschafft werden soll. Doch das ist gar nicht so einfach, weil sich die Steuerverwaltungen vor den Steuerausfällen fürchten. 

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