Datenschutz

Ihr Datenschutz liegt uns am Herzen. Deshalb haben wir unsere Datenschutzrichtlinie angepasst. Die neuste Version finden Sie hier. Wenn Sie auf OK klicken, stimmen Sie der neuen Datenschutzerklärung zu.

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren, Werbeanzeigen masszuschneidern, Social Media-Funktionen bereitzustellen und zu messen sowie die Sicherheit unserer Nutzer zu erhöhen. Wir informieren auch unsere Social Media-, Werbe- und Analysepartner über die Nutzung unserer Website. Wenn Sie auf OK klicken stimmen Sie der Erfassung von Informationen durch Cookies auf dieser Website zu. Weitere Informationen zu unseren Cookies und dazu, wie Sie die Kontrolle darüber behalten, erfahren Sie aus unserer Datenschutzerklärung.

Steuerpflichten für neue Wohneigentümer

Sobald Sie Wohneigentum kaufen oder bauen, wird Ihre Steuererklärung ein wenig aufwändiger, weil Sie zwei neue Steuerpflichten haben. Dafür haben Sie Abzugsmöglichkeiten, die Sie vorher nicht hatten.

Wenn Sie ein Haus oder eine Wohnung kaufen beziehungsweise bauen, unterliegen Sie als Wohneigentümer zwei zusätzlichen Steuerpflichten.
Wenn Sie ein Haus oder eine Wohnung kaufen beziehungsweise bauen, unterliegen Sie als Wohneigentümer zwei zusätzlichen Steuerpflichten.

(rh) Wenn Sie ein Haus oder eine Wohnung kaufen beziehungsweise bauen, unterliegen Sie als Wohneigentümer zwei zusätzlichen Steuerpflichten. Wohneigentum ist in der Schweiz sowohl einkommenssteuerpflichtig als auch vermögenssteuerpflichtig:

  • Wenn Sie Ihr Eigenheim selber bewohnen, müssen Sie den Eigenmietwert als Einkommen versteuern. Dieser Wert wird vom Steueramt festgelegt und richtet sich nach der Marktmiete für vergleichbare Häuser oder Wohnungen in der Gemeinde. Dafür dürfen Sie die Hypothekarzinsen und Unterhaltskosten vom steuerbaren Einkommen abziehen. Falls Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung vermieten, müssen Sie die Miete als Einkommen versteuern (siehe «Die Steuerfolgen, wenn Sie Ihre Liegenschaft vermieten»).

  • Das Steueramt legt fest, wie viel das Land und Gebäude wert sind, und teilt Ihnen den Steuerwert schriftlich mit. In der Regel ist dieser Wert deutlich tiefer als der Marktwert. Sie müssen den Steuerwert als Vermögen versteuern, dürfen aber Ihre Hypothek(en) im Schuldenverzeichnis aufführen und von Ihrem steuerbaren Vermögen abziehen.

Sichern Sie Ihre Investition sinnvoll ab

infobox_produktewerbung_gvb_terra_haende_mittel

Wer sein ganzes Vermögen in ein Haus anlegt, sollte diese Investition mit einer Erdbebenversicherung sorgfältig absichern.

Mehr erfahren

Steuerabzüge für Wohneigentümer

Sie können Ihre Hypothek(en) als Schulden vom Vermögen und die Hypothekarzinsen als Schuldzinsen sowie die Unterhaltskosten vom Einkommen abziehen. Die Unterhaltskosten können Sie pauschal oder effektiv abziehen. Die Pauschalen variieren von Kanton zu Kanton. Fast alle Kantone gestatten 10 Prozent des Eigenmietwerts für Häuser oder Wohnungen, die jünger als 10 Jahre sind, und 20 Prozent des Eigenmietwerts für ältere Objekte. Wenn Sie die effektiven Unterhaltskosten geltend machen wollen, sind nur werterhaltende, aber nicht wertvermehrende Aufwendungen abzugsberechtigt. Zum Beispiel

  • Reparaturen aller Art wie Maler-, Sanitär- oder Schreinerarbeiten,

  • Reparatur oder Ersatz von Haushaltgeräten wie Waschmaschine, Kühlschrank oder Rasenmäher, 

  • Gartenunterhalt, 

  • Prämien für die Gebäude- und die Gebäudehaftpflichtversicherung oder

  • Entsorgungs- und Abwassergrundgebühren, falls die Gemeinde die Kosten nicht nach dem  Verursacherprinzip verrechnet.

Die Frage, ob eine Investition werterhaltend oder -vermehrend ist, kann zu Diskussionen führen. Fragen Sie das Steueramt, wenn Sie unsicher sind, bevor Sie mit der Renovation beginnen. Gut zu wissen: Der Bund und fast alle Kantone akzeptieren Investitionen in energiesparende Massnahmen als abzugsberechtigt, obwohl sie wertvermehrend sind.

Sechs einfache Steuerspartipps

  • Passen Sie die Hypothekarbelastung Ihrer Steuersituation an und optimieren Sie Ihre Steuerbelastung mit den Abzugsmöglichkeiten für Schulden sowie Schuldzinsen. Am besten lassen Sie sich von einem Bankberater oder Steuerfachmann beraten.

  • Amortisieren Sie Ihre zweite Hypothek indirekt über Einzahlungen in die Säule 3a und ziehen Sie die Einlagen von Ihrem steuerbaren Einkommen ab.

  • Prüfen Sie den Steuerwert und Eigenmietwert, die vom Steueramt festgelegt werden. Falls Sie glauben, die Werte seien zu hoch, reden Sie mit einem Steuerfachmann und lassen Sie sich beraten, wie Sie vorgehen sollen.

  • Wenn Sie ein älteres Objekt gekauft haben und renovieren oder sanieren wollen, kann es steuerlich sinnvoll sein, die Arbeiten und damit die Kosten auf ein Jahr oder auf mehrere Jahre zu verteilen. Fragen Sie einen Steuerfachmann oder Bankberater.

  • Wenn Sie ein älteres Objekt gekauft haben, können sich energiesparende Massnahmen auch steuerlich auszahlen. Abhängig vom Alter sind selbst bei Neuinstallationen die Hälfte der Kosten oder mehr abzugsberechtigt.

  • Bewahren Sie alle Belege für wertvermehrende Auslagen auf. Falls Sie Ihr Eigenheim verkaufen, können Sie die Investitionen von der Grundstückgewinnsteuer abziehen.
Zusätzliche Informationen

istockphoto Artikel drucken