Datenschutz

Cookies helfen uns, unsere Website besser auf Ihre Interessen und Bedürfnisse abzustimmen. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies und unserer Datenschutzrichtlinie einverstanden.

Immobilien: Verkehrswert, Marktwert und Verkaufspreis

Verkehrswert oder Marktwert ist nicht dasselbe wie Verkaufspreis. Das eine ist eine Schätzung, das andere das Ergebnis von Preisverhandlungen. Die Unterschiede – und was Sie wissen sollten, bevor Sie ein Haus oder eine Wohnung bewerten lassen.

Immobilien
Wer ein Haus oder eine Wohnung kaufen oder verkaufen will, muss zuerst den Wert kennen, um über den Preis verhandeln zu können.

(rh) Wer ein Haus oder eine Wohnung kaufen oder verkaufen will, muss zuerst den Wert kennen, um über den Preis verhandeln zu können. Doch wie viel ist die Immobilie wert? Der Verkehrswert oder Marktwert wird auf der Grundlage vieler wertbestimmenden Faktoren von einem Experten oder von einem Computerprogramm geschätzt. Das Ergebnis der Schätzung ist der wahrscheinlich lösbare mittlere Verkaufspreis. In der Regel sind solche Schätzungen sehr genau und zuverlässig.

Sichern Sie Ihr Eigenheim sinnvoll ab

infobox_produktewerbung_gvb_terra_haende_mittel

Wer sein ganzes Vermögen in ein Haus anlegt, sollte diese Investition mit einer Erdbebenversicherung sinnvoll absichern.

Mehr erfahren

Entscheidend ist die Lage

Der Schätzer besichtigt das Objekt. Er bewertet die Lage und das Haus beziehungsweise die Wohnung. Die Lage ist für den Wert wichtiger als das Objekt:

1.    Lage

2.    Haus oder Wohnung

Auf der Basis dieser Faktoren schätzt der Experte den Wert der Immobilie. Das Resultat ist eine möglichst genaue Annäherung an den wahrscheinlich fairen Preis. Der Verkehrswert oder Marktwert ist aber bloss eine Grundlage für die Preisverhandlungen. Der geschätzte Wert kann vom bezahlten Preis abweichen. Beispielsweise, wenn die Nachfrage deutlich grösser ist als das Angebot in der Region oder der Verkäufer immaterielle Werte wie die ruhige Lage oder den unverbaubaren Seeblick höher gewichtet als der Käufer.

Die Alternative ist die hedonistische Bewertung, beispielsweise von IAZI oder Wüest und Partner. Das hedonistische Modell vergleicht das Objekt mit Tausenden Objekten, die in den letzten Jahren verkauft wurden. Alles, was Sie tun müssen, ist ein Formular ausfüllen, online oder auf Rechnung bezahlen, fertig. Als Ergebnis erhalten Sie eine Verkehrswert- oder Marktwertschätzung, die ähnlich genau ist wie die eines Bewertungsexperten. Auch Banken arbeiten mit dem hedonistischen Modell, wenn sie Liegenschaften bewerten.

Mensch oder Maschine?

Die Ergebnisse sind, wie gesagt, mehr oder weniger vergleichbar. Weil die hedonistische Bewertung günstiger ist, eignet sie sich in vielen Fällen. Zum Beispiel, wenn Sie neugierig sind und wissen wollen, wie viel Ihr Haus oder Ihre Wohnung wert ist. Oder wenn Sie eine Immobilie verkaufen oder kaufen und vor den Verhandlungen wissen wollen, wie viel Sie verlangen können oder bezahlen wollen.

Es gibt aber auch gute Gründe für Experten-Schätzungen. Beispielsweise, wenn Sie ein Liebhaberobjekt schätzen lassen wollen. Oder in Erbfällen und Scheidungsverfahren. Das Honorar – 500 bis 2500 Franken, je nach Objekt – ist gut investiert, weil ein zertifizierter Immobilienschätzer sich nicht nur auf statistische Zusammenhänge verlässt, sondern den Verkehrswert so marktnah als möglich schätzt.

Zusätzliche Informationen

istockphoto Artikel drucken