Wertbestimmende Faktoren: Lage einer Immobilie

Der Wert einer Immobilie hängt in ganz besonderem Masse von ihrer Lage, ihrem Standort und ihrem Umfeld ab.

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Der Immobilienschätzer bzw. die Immobilienschätzerin unterscheidet zwischen der Makrolage (Landesteil oder Region) und der Mikrolage (unmittelbare Umgebung des Objektes).

Der Einfluss der Lage ist nicht für alle Objekte gleich, die Auswirkung der einzelnen Lagekriterien ist sehr komplex. So können bestimmte Faktoren positiv auf ein bestimmtes Objekt wirken, auf ein anderes Objekt jedoch negative Auswirkungen haben (Autobahn ist positiv für Gewerbe, kann aber für Wohnzwecke negativ sein).

Die Qualität oder die positive oder negative Wirkung der einzelnen Lagekriterien kann mit «gut», «genügend» oder «schlecht» beurteilt werden. Im Immobilienschätzungswesen besteht zu diesem Zweck ein Beurteilungsmassstab in Form der so genannten Lageklasse. Damit kann die Lagequalität eines bestimmten Objektes angegeben werden:

  • Schlechte Lage: Lageklasse 1 bis 3
  • Mittlere Lage: Lageklasse 4 bis 5
  • Sehr gute Lage: Lageklasse 6 bis 10

Der Immobilienschätzer bzw. die Immobilienschätzerin unterscheidet zwischen der Makrolage (Landesteil oder Region) und der Mikrolage (unmittelbare Umgebung des Objektes).

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