Gartenarbeiten im August

Gemüsegarten

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Nochmals Petersilie säen

Wenn im Sommer die Petersilie unter Hitze, Möhrenfliegen, Nematoden und neuerdings auch unter Mehltau leidet, hilft nur eines: Das Würzkraut ausreissen und kompostieren. Gleichzeitig wird nochmals neu gesät, am besten die italienische Sorte mit einfachen glatten Blättchen. Dafür eignet sich ein grosser Topf mit humoser, frischer Erde. Auf diese Weise wird die Petersilie auch im Freien den Winter in Bestform überstehen und vor der Blüte nochmals einige zarte Blätter liefern.

Obstgarten

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Weisse Erdbeeren

Der Anblick überrascht: Weisse Erdbeerfrüchte mit dunkelroten Samenkernen, die für ein fröhlich getupftes Muster sorgen! Aber nicht nur in der Farbe unterscheidet sich die Ananas-Erdbeere «White Dream» vom Üblichen: Die saftig-süssen Früchte werden zwar nur etwa 2 cm gross, dafür ist ihr Aroma ein unwiderstehlicher Mix aus Erdbeere und Ananas. Die Sorte ist ebenso robust wie wüchsig und trägt reichlich Früchte. Weil sich durch Fremdbestäubung mit einer roten Sorte noch bessere Erträge erzielen lassen, wird empfohlen, die «White Dream»-Pflanzen ins Umfeld von rotfruchtigen Sorten zu platzieren. Ihre Reife von Juni bis Anfang Juli signalisieren die Früchte, indem sie sich zartrosa färben. Vögel verschmähen sie, aber für Schnecken sind sie auch mit dieser Färbung ein Leckerbissen. Deshalb sollte es schnell gehen: Die köstlichen Erdbeeren werden am besten frisch von der Pflanze genascht. Fantastisch kommen ihre Eigenschaften auch im Fruchtsalat oder auf Schokoladeneis zur Wirkung.  Bezug: Fachhandel und www.poetschke.de

Ziergarten

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Sempervivum vermehren

Jetzt ist die Zeit ideal für die vegetative Vermehrung der vielgeliebten Hauswurze (Sempervivum). Mit der Bildung zahlreicher Kindel sorgen die Dickblattgewächse für grossen Nachwuchs. Manche Kindel sitzen dicht an der Mutterpflanze, andere setzen mit ihren Stielchen schon sichtbar auf Selbstständigkeit. Für die Vermehrung füllt man kleine Töpfe mit humosem, gut durchlässigem Gemisch (beispielsweise Aussaaterde), eventuell mit Zusatz von etwas grobkörnigem Sand (Flusssand). Anschliessend trennt man die Kindel mitsamt Stielstück von der Mutterpflanze ab, setzt sie ins Substrat, drückt die Erde gut an und hält sie stets feucht. Für das Bewurzeln ist ein beschattetes Frühbeet von Vorteil. Oder man verbessert die Erde rund um die kindelbildende Mutterpflanze mit humosem Material und bettet den noch an der Mutterpflanze hängenden Nachwuchs in das Substrat ein. In diesem Fall braucht man sich nicht weiter um den Familienclan zu kümmern. Erst im folgenden Frühsommer kann man die inzwischen bewurzelten Jungpflanzen abnehmen.

Balkon

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Erste Hilfe für Zimmerpflanzen

Kehrt man aus den Ferien zurück, wartet zu Hause oftmals eine unschöne Überraschung: Je nachdem, ob die Erde zu nass oder zu trocken war, zeigen sich fahle Blätter oder braune Triebspitzen an den Zimmerpflanzen und sie sehen mitunter recht traurig aus. Bei Schäden durch Staunässe nimmt man die Pflanzen aus den Übertöpfen und lässt den Wurzelballen abtropfen. In einem solchen Fall darf man erst wieder giessen, wenn die Erde gut abgetrocknet ist. So lassen sich langfristige Wurzelschäden vermeiden. Sind die Pflanzen nach den Ferien hingegen ausgetrocknet, werden sie in einen Wassereimer getaucht, bis der Topfballen vollgesogen ist. Grosse Gefässe, die nicht getaucht werden können, stellt man in mit Wasser gefüllte Untersetzer und giesst von oben nach. So kann die Erde wieder Feuchtigkeit aufnehmen und quellen. Geschädigte Pflanzenteile am besten entfernen. Allerdings sollte man damit etwa zwei Wochen warten, um zu überprüfen, ob sich an den scheinbar toten Trieben nicht doch noch neue Knospen entwickeln.

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Zeitschrift «Schweizer Garten»