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Gartenarbeiten im Februar

Gemüsegarten

Setzlinge
Setzlinge

Zwiebelsetzlinge selber ziehen

Speisezwiebeln werden im Hausgarten meistens mit Steckzwiebelchen kultiviert. Wer Zwiebeln einmal anders anbauen möchte, kann aus Samen selber Setzlinge ziehen. In der zweiten Februar ­Hälfte ist der richtige Zeitpunkt für die Aussaat der Sommerzwiebeln. Diese erreichen Ende Juli ihre Erntereife und sind besonders gut lagerfähig. Für die Anzucht von Zwiebelsetzlingen eignen sich Platten mit einem Topfdurchmesser von 4 bis 5 cm. Die Platten satt mit Anzuchterde füllen, anschliessend mit der Fingerkuppe eine kleine Mulde in jedes Töpfchen drücken, jeweils acht Zwiebelsamen hineinlegen und mit wenig Anzuchterde bedecken. Für eine rasche Keimung kommen die besäten Platten an einen dunklen und etwa 16 °C warmen Ort. Sobald die Keimlinge hervorstossen, müssen sie ans Licht. Sie benötigen einen frostfreien Platz im Gewächshaus oder im Treibbeet. Ende April sind die Setzlinge pflanzfertig. Die Töpfchen werden im Abstand von 30 × 30 cm gesetzt, damit die Zwiebelchen genügend Platz für ihre Entwicklung haben.

Obstgarten

Erdbeeren
Erdbeeren

Jetzt Erdbeeren verfrühen

Mitten im Winter kann man von eigenen Erdbeeren nur träumen. Doch es lohnt sich, jetzt schon daran zu denken: Wer die süssen Früchte früh ernten will, kann die Entwicklung der Pflanzen besonders in windigen Lagen durch eine Vliesabdeckung beschleunigen, sodass sie einige Tage zeitiger blühen und gut eine Woche früher Früchte tragen. Den grössten Effekt erzielt man bei frühen Sorten wie «Elvira» oder «Honeoye». Spätestens wenn sich die ersten Blüten öffnen, muss man die Abdeckung entfernen, damit die Bienen nicht an der Bestäubung gehindert werden. Da verfrühte Pflanzen besonders empfindlich auf Kälterückschläge reagieren, sollte man das Vlies vorsichtshalber noch eine Weile bereithalten.

Ziergarten

Krokusse
Krokusse

Bahn frei für Zwiebelpflanzen

Sie sind die perfekte Ergänzung für Staudenbeete, die im Frühling noch etwas kahl wirken. Doch aufgepasst: Die Pflegemassnahmen müssen den Bedürfnissen der Zwiebelblüher angepasst werden. Deshalb sollte der Staudenrückschnitt spätestens bis Ende Februar erfolgt sein, um den zarten Austrieb der Zwiebeln nicht zu zertreten. Man kann die Staudenreste mit der Heckenschere von oben nach unten zerkleinern und an Ort und Stelle als Mulch liegen lassen. Oder – wenn man es ordentlicher mag – die Stängel abschneiden und mit dem Rasenmäher zerkleinern. Die Zwiebelblumen wachsen meist problemlos durch die Mulchschicht hindurch. Wer in seinem Beet noch keine Krokusse oder Narzissen hat, der sollte im Frühling beobachten, was ihm gefällt. So weiss man im Herbst, was es einzupflanzen gilt: Winterling und Balkan-Windröschen, Tulpen, Kaiserkronen oder Zierlauch wechseln sich ab und überbrücken die blütenarme Zeit im Hochsommerbeet.

Balkon

Mini-Kiwi
Mini-Kiwi

Mini-Kiwi für Balkonien

Die frostharte Alternative zu den wärmeliebenden, grossfruchtigen Kiwis sind Mini-Kiwis (Actinidia arguta, Bild). Die glattschaligen, stachelbeergrossen Früchte reifen ab Anfang Oktober. Sie schmecken am besten frisch vom Strauch geerntet, lassen sich aber auch einige Wochen in einem kühlen, frostfreien Raum aufbewahren. Fast alle Mini-Kiwis benötigen eine männliche Sorte als Befruchterpflanze. Beim Setzen ab Ende Februar sollten deshalb mindestens zwei verschiedene Sorten auf dem Balkon Platz haben. Ein stabiles Drahtgerüst, am besten vor einer wärmenden Wand auf der Südseite, gibt den Pflanzen genügend Halt. Wenn der Haupttrieb die oberste Drahtreihe des Spaliers erreicht hat, kappt man die Spitze auf der Höhe, über der eine Verzweigung gewünscht wird.

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