Gartenarbeiten im April

Gemüsegarten

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Schneckenzaun gegen Kartoffelkäfer?

Immer wieder tun sich die Kartoffelkäfer an unseren Erdäpfeln gütlich. Wer im Vorjahr Larven des gefrässigen Käfers beobachtet hat, muss heuer mit einem noch stärkeren Befall rechnen. Der milde Winter begünstigt auch die im Boden überwinternden ausgewachsenen Tiere. Vorbeugend die Kartoffeln mindestens 4 m von der vorjährigen Pflanzstelle entfernt in den Boden legen. Und bevor sich die Erde auf mindestens 12 °C erwärmt hat, empfiehlt sich das Aufstellen eines Schneckenzauns rund um die Kartoffelstauden. Wenn die Käfer hungrig aus dem Boden kriechen, rennen sie gegen den Zaun. Die kleinen Plagegeister können nur bei Temperaturen von über 30 °C fliegen. Bis es so weit ist, sind die Kartoffeln schon bald geerntet. Auf diese Weise entzieht man den Käfern die Möglichkeit zu ihrer Vermehrung.

Obstgarten

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Gute Bestäubung bringt reichen Ertrag

Frostnächte können während der Blütezeit die ganze Ernte eines Obstbaums zunichte machen. Dies musste schon so mancher Gärtner leidvoll erfahren. Besonders günstige Voraussetzungen für eine reiche Ernte bestehen hingegen, wenn es in dieser Zeit nur wenig regnet und tagsüber bei schwacher Luftbewegung Temperaturen von über 12 °C herrschen. Dann finden die Bienen optimale Flugbedingungen vor. Zu warm sollte es zur Blütezeit allerdings auch nicht sein, weil einzelne Gehölze dann oftmals nur über kurze Zeit blühen. Für Fremdbefruchter wie Kirschen und viele Pflaumensorten heisst dies, dass die zeitliche Überschneidung mit anderen Blühern sehr gering ist – und somit auch die Chance für eine erfolgreiche Bestäubung sinkt.

Ziergarten

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Zauberhafte Lichtgestalten

Im lichten Schatten von Gehölzen lässt der zart anmutende Hundszahn (Erythronium sp.) das Gärtnerherz höher schlagen. Die Zwiebelpflanze kommt aus den laubabwerfenden Wäldern Europas, Asiens und Nordamerikas und schätzt humose, fruchtbare Erde, die nicht austrocknet. Je nach Art erscheinen vom Frühjahr bis zum Frühsommer ihre hängenden, purpurnen, violetten, rosafarbenen, gelben oder weissen Blüten an aufrechten Sprossen, oftmals begleitet von dekorativem, marmoriertem Laub. Die Zwiebeln werden im Herbst 10 cm tief im lichten Schatten gepflanzt und mit einer leichten Laubdecke vor winterlicher Kälte geschützt. Empfehlenswerte Sorten: E. americanum, E. dens-canis, E. grandiflorum, E. Pagoda, E. revolutum, E. tuolumnense (Bild).

Balkon

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Koriander für den Hausgebrauch

Blühender Koriander (Coriandrum sativum) ist im Sommer ein Insektenmagnet: Bienen, Schwebfliegen und andere Nützlinge tun sich an seinem Nektar gütlich. Das Kraut aus dem Mittelmeerraum eignet sich wunderbar als Kübelpflanze für den Balkon oder die Terrasse. Bei der Pflanzung die Erde mit etwas Sand vermischen, denn Koriander reagiert empfindlich auf Staunässe. Er kann ziemlich trocken gehalten werden und mag einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Meist wird Koriander wegen der Samenkörner ausgesät, die man ab September erntet. Aus der asiatisch inspirierten Küche sind zudem die zarten, vor der Blüte gepflückten Blättchen nicht wegzudenken. Sie schmecken nur frisch, beim Trocknen verlieren sie ihr typisches Aroma.

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