Gartenarbeiten im September

Gemüsegarten

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Einfach zu ziehen: Kümmel

Als verdauungsförderndes Gewürz ist Kümmel in der Küche unentbehrlich, vor allem zu Kohlgerichten. Im Garten lässt er sich erstaunlich einfach kultivieren und ernten. Die sichere Methode: Kümmelsamen jetzt in Aussaaterde ausstreuen, mit etwa 1 cm Erde bedecken und gut feucht halten. Die Keimlinge pikieren und später in ein Beet oder einen grossen Topf mit normaler Gartenerde pflanzen. Die feingefiederte Rosette wächst im Frühjahr weiter und je nach Witterung bilden sich im Juni zartweisse Blüten in Dolden. Die Samen rasch ernten, sobald sie braun werden und bevor sie herunterfallen. Die Pflanze stirbt danach ab, ähnlich wie die Petersilie. Rascher geht es mit der Sorte «Sprinter» von Select (www.samen.ch): Werden die Samen im März direkt in einen grossen Topf gesät, blühen und fruchten die Kümmelpflanzen noch im gleichen Jahr.

Obstgarten

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Walnüsse frisch geknackt

Walnüsse sollten nicht länger als zwei Tage am Boden liegen. Nach dem Aufsammeln die Nüsse sofort reinigen, ohne dass sie dabei länger im Wasser liegen. Anschliessend auf einem Rost in der Sonne oder in der Nähe eines Ofens (nicht über 35 °C) möglichst rasch trocknen lassen. In luftdurchlässigen Säcken an einem kühlen, dunklen Ort sind Walnüsse einige Monate lang haltbar – aber nicht länger, da das enthaltene Öl ranzig wird. Alternativ kann man die Kerne von der harten Schale befreien und, ganz oder zermahlen, einfrieren. Dies verringert auch die Gefahr, dass die Nüsse von einem hochgiftigen Schimmel befallen werden.

Ziergarten

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Herbstzeit – Heidezeit

Mit den Heidekrautsorten von Calluna lässt sich die bunte Seite des Sommers in der Staudenrabatte oder in einem Gefäss auf der Terrasse wunderbar verlängern. Die reichverzweigten Kleinsträucher tragen immergrüne Blätter und wachsen eher langsam. Ihre kleinen, nickenden Blüten stehen in dichten Trauben in einem bis 15 cm langen Blütenstand. Frühblühende Sorten öffnen ihre Knospen schon im Juli und August, herbstblühende Sorten sind entsprechend später dran. Man hält Heidekräuter in Form, indem man die abgeblühten Triebe jeweils bis unter den Blattansatz zurücknimmt. Oder man wartet mit dem Rückschnitt bis zum Frühjahr, sollte das Stutzen aber keinesfalls versäumen. Wird bis tief ins alte Holz zurückgeschnitten, erfolgt der Austrieb nur spärlich. Bei der Neupflanzung sollte man beachten, dass Calluna einen lichten bis sonnigen Standort unter freiem Himmel bevorzugt mit frischem, nicht zu trockenem Boden. Regelmässig wässern und Verblühtes entfernen sowie Beikräuter ausjäten.

Balkon

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Hübscher Lerchensporn

An Tulpen, Narzissen und Krokusse denken wir als Erstes, wenn es im frühen Herbst wieder ans Setzen der Zwiebel- und Knollenblumen geht. Eher selten entdeckt man hingegen den Gefingerten Lerchensporn (Corydalis solida), dessen violett, purpur oder weiss gefärbte Blütenzipfel zwischen März und Mai schöne Akzente im Topf setzen. Das zierliche Gewächs bildet, anders als der bekanntere Gelbe Scheinlerchensporn (Pseudofumaria lutea), feste Knollen. Am besten setzt man Corydalis im September in Gruppen von drei bis fünf Stück etwa 5 bis 10 cm tief in Töpfe. Lerchensporn gedeiht prächtig an einem halbschattigen Standort in nährstoffreicher Blumenerde. Da die Blätter nach der Blüte welken, kann man den hübschen Frühlingsboten mit spätaustreibenden Blüten- oder Blattschmuckstauden, etwa Herbst-Anemone oder Funkie, kombinieren.

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Zeitschrift «Schweizer Garten»