Gartenarbeiten im Januar

Gemüsegarten

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Spritzmittel entsorgen

Fast in jedem Gartenhaus, Werkzeugschuppen oder Keller lagern Pflanzenschutzmittel. Meist sind einige davon seit Jahren abgelaufen. Bisweilen sind auch solche dabei, die heute nicht mehr verkauft und verwendet werden dürfen, weil sie für den Anwender und die Umwelt zu gefährlich sind. Dazu gehört beispielsweise das Breitband-Insektizid «Marshal». Und oftmals besteht für ein Produkt schlicht kein Bedarf mehr, etwa weil im Garten nur noch widerstandsfähige Rosensorten wachsen. Ausmisten kann also nicht schaden, im Gegenteil. Wohin aber mit den verzichtbaren Resten samt Packung? Keinesfalls in den gewöhnlichen Abfall und genauso wenig in den Ausguss. Dies sind die guten Wege: Jede Verkaufsstelle von Pflanzenschutzmitteln ist verpflichtet, Abfälle dieser Art anzunehmen, auch wenn sie die Produkte nicht selbst verkauft hat. Zudem führen viele Gemeinden jährlich eine Rücknahme-Aktion durch, wo Chemikalien jeglicher Art kostenlos zurückgegeben werden können.

Obstgarten

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Achtung bei extremer Kälte!

In einem strengen Winter wie dem vergangenen kann es bei Temperaturen unter – 20 °C an heimischen Obstgehölzen zu Holzschäden kommen. Schnee und Kälte verursachen oftmals erhebliche Spannungen zwischen der sonnenbeschienenen Südseite und der Nordseite der Baumstämme, sodass tiefe Risse entstehen können. Bei den Weinreben werden die Leitungsbahnen beschädigt. Im vergangenen Winter wurden vermehrt Risse oder auch flächige Frostschäden registriert. Gefährdet sind besonders junge oder geschwächte Exemplare. Die Symptome schränken das Wachstum und die Ertragsleistung der betroffenen Obstgehölze ein. Deshalb lohnt es sich, Bäume und Sträucher möglichst optimal zu pflegen, die Düngung im August zu beenden und sie nicht kurz vor Wintereinbruch zu schneiden. Für junge oder exponierte Exemplare ist es empfehlenswert, Schutzmassnahmen vorzubereiten in Form von Anstrichen, Vlies, Stoffen, Reisig oder anderem Pflanzenmaterial (Bild).

Ziergarten

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Blickfang Teich

Der Teich sorgt auch im Winter für Highlights, wenn das Ufer attraktiv bepflanzt ist, zum Beispiel mit Birken (Betula), Hartriegel (Cornus), Gräsern, Koniferen und immergrünen Sträuchern. Sind Fische im Teich, darf das Wasser nicht ganz zufrieren. Pflanzen wie Schilf und Rohrkolben, ein Stück Holz oder Styropor auf der Wasseroberfläche erfüllen diesen Zweck. Achtung: Auf keinen Fall mit einem Pickel ein Loch ins Eis schlagen. Dabei entstehen Druckwellen, die für Fische tödlich sein können. Tipp: Schmilzt man mit warmem Wasser ein Loch ins Eis, kann das Styropor noch nachträglich eingesetzt werden.

Balkon

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Kompakte Sträucher für den Balkon

Ziersträucher machen sich im Topf auch auf dem Balkon und der Terrasse gut. Bei der Auswahl für das richtige Gehölz sollte man jedoch darauf achten, dass die Sträucher einem nicht buchstäblich über den Kopf wachsen. Eine kompakte Wuchsform und geringe Höhe sind deshalb gefragt. Deutzie (Deutzia rosea), Schwarzer Ginster (Cytisus nigricans) oder Bartblume (Caryopteris clandonensis «Blauer Spatz») wachsen schön dicht und behalten übers Jahr ihre Form. Mit ihren 60 bis maximal 150 cm Höhe sind sie eine ideale Besetzung für die Terrasse, schaffen einen harmonischen Sichtschutz und begeistern mit farbenfroher Blütenpracht. Dank ihrer buschigen Wuchsform benötigen sie keinen Schnitt – dieser wäre sogar eher abträglich. Damit sie sich gut entwickeln, müssen Schwarzer Ginster und Bartblume viel Sonne tanken. Die Deutzie hingegen nimmt auch mit lichtem Schatten vorlieb.

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