Gartenarbeiten im Februar

Gemüsegarten

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Kompost für die neue Saison

Nur noch wenige Wochen, und schon können die ersten Gartenbeete pflanzfertig gemacht werden. Oft muss es dann schnell gehen, vor allem dann, wenn sich der Frühling ganz ungestüm meldet oder umgekehrt, wenn sich der Lenz sehr lange Zeit lässt und der Boden erst spät abtrocknet. In jedem Fall ist es hilfreich, zum Saisonstart einen Vorrat an Kompost bereit zu haben, um den Boden vor der ersten Pflanzung mit Nährstoffen zu versorgen. Jetzt ist die Zeit ideal, um den reifen Kompost an einem frostfreien Tag zu lockern und zu sieben. Am besten geht das, wenn man die Rotte mit der Schaufel durch ein Kompostsieb (Bild) oder durch ein fest montiertes Drahtgeflecht wirft. Nicht verrottete Pflanzenteile kommen auf den jüngeren Komposthaufen zurück, der frisch gesiebte Kompost wird bis zum Ausbringen mit einem Vlies zugedeckt.

Obstgarten

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Brombeeren schon schneiden?

Die Ruten der Brombeeren sollte man solange in Ruhe lassen, bis sie erkennbar vor dem Austrieb stehen. Mit dem noch haftenden Laub mögen sie zwar etwas ungepflegt wirken, doch es ist sogar von Vorteil, wenn die vertrockneten Blätter die jungen Triebe vor der Frühjahrssonne schattieren. Bei milder Witterung nimmt man die abgetragenen Ruten an der Basis heraus, möglichst ohne Stummel zu hinterlassen. Man kürzt die verbleibenden Triebe im Spätwinter etwas ein (Bild) und windet die Jungtriebe um die Spanndrähte.

Ziergarten

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Klein und fein

Diesen Monat beginnt das zarte Vorfrühlings-Alpenveilchen (Cyclamen coum, Bild), seine violetten oder karminroten Blüten zu entfalten. Meist kennt man die Alpenveilchen nur als Topfpflanzen, was ziemlich schade ist, denn sie zaubern fröhliche Blütenteppiche unter laubabwerfende Gehölze. Am liebsten mag das Alpenveilchen durchlässigen, humosen Boden. Pflanzzeit für die Knollen ist im Herbst: Man legt sie 3 bis 5 cm tief in die Erde. Wenn Cyclamen ihre Blätter einziehen, versorgt man sie mit Laubmulch. Sie werden jedes Jahr zahlreicher, denn auch Ameisen spielen bei ihrer Ausbreitung eine Rolle. Das Efeublättrige Alpenveilchen (C. hederifolium), auch als Herbst-Alpenveilchen bekannt, sorgt von August bis November für zarte Blütenpracht.

Balkon

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Warmes Plätzchen für Narzissen 

Überall im Fachhandel locken derzeit die hübschen gelben Kelche der kleinblütigen Narzissen (Narcissus «Tête-à-Tête») zum Kauf. Zwar würden sie sich nicht nur auf dem Wohnzimmertisch gut machen, sondern auch im Balkonkistchen, doch für die gelben Frühlingsboten sind die winterlichen Bedingungen meist nicht ideal. Die Zwergsorte verträgt keine starken Fröste, da sie im warmen Gewächshaus vorgetrieben wurde. Wer sie trotzdem draussen durch die kalten Tage bringen möchte, sorgt für einen geschützten Platz in Hausnähe. Auch wenn die Zwiebeln beim Kauf etwas aus dem Topf herausstehen, sollten sie im Kistchen unbedingt mit Erde abgedeckt werden. Das schützt sie vor dem Austrocknen und vor tiefen Temperaturen.

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