Gartenarbeiten im Oktober

Gemüsegarten

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Kürbislaternen schnitzen

Frühzeitig reif, leuchtend orangefarbene rundliche Form, klein bis mittelgross: so mögen wir die Halloween-Kürbisse. Das Kürbisfleisch ist zwar wenig aromatisch, doch durchaus schmackhaft. Ihr eigentlicher Zweck ist es, eine herbstliche Laterne abzugeben. Und so geht's: Den Deckel rund oder sternförmig wegschneiden, anschliessend den Kürbis mit einem geeigneten Küchengerät (Schaber, Eisportionierer) entkernen. Das Fruchtfleisch für eine spätere Verwendung in der Küche beiseite stellen. Die Auswahl an Motiven ist gross. Sehr beliebt sind reine Ornamentik, Gesichter, Sonne, Mond oder Sterne. Letztere sind mit Förmchen ganz einfach auszustechen. Tipp: Die geschnitzten Kürbisse tagsüber kühl und feucht lagern, damit sie länger halten.

Obstgarten

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Pflück- und Genussreife 

Nur bei einigen Frühsorten kann man die Äpfel frisch vom Baum verzehren. Bei den lagerfähigen Herbst- und Winteräpfeln hingegen, wie «Boskoop» oder «Schweizer Glockenapfel», brauchen die Früchte nach der Ernte noch eine Weile, bis sie ihre optimalen Geschmackseigenschaften ausgebildet haben. Die Pflückreife eines Lagerapfels erkennt man in der Regel daran, dass sich der Stiel bereits lösen lässt, aber noch etwas Widerstand leistet. Zudem ist die gelbgrüne Grundfarbe noch nicht aufgehellt und die rote Deckfarbe leuchtet noch nicht. Auch der sortentypische Duft ist dann noch zu wenig ausgeprägt. Bei der Nachreife im Lager werden die Säuren und die harten Pektine abgebaut. Dieser Vorgang dauert je nach Sorte unterschiedlich lang, zwischen etwa einer Woche und drei Monaten. Wichtig ist, dass die Früchte trocken und unverletzt eingelagert werden, um Fäulnis zu vermeiden.

Ziergarten

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Tiefblaue Bleiwurz

Chinesische Bleiwurz (Ceratostigma plumbaginoides) ist ein pflegeleichtes, ausläufertreibendes Geschöpf, das an einem sonnigen, trockenen Platz im Nu grosse Teppiche bildet. Von August bis Oktober schmückt sie sich reichlich mit azurblauen Blüten, und die feurige Herbstfärbung setzt dem Ganzen noch die Krone auf! Bleiwurz stammt aus dem Himalaya und gedeiht in kalkhaltigen, nährstoffarmen Böden. Sie macht sich gut an einem sonnigen Gehölzrand, im Steingarten oder als Partner für Zwiebelblumen. Zu empfehlen ist die Frühjahrspflanzung, da Bleiwurz sehr wärmeliebend ist.

Balkon

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Rückschnitt schützt 

Malvenrost, ein aus Südamerika eingeschleppter Pilz, befällt oftmals die Stängel und Blätter von Malvengewächsen und verursacht rote Pusteln. Gerade die stattlichen Stockrosen sind anfällig für Malvenrost und sehen schon Mitte Sommer unschön aus. Um die Ausbreitung der Pilzkrankheit zu vermindern, entfernt man im Herbst mit einem Rückschnitt die befallenen Blätter. Auf diese Weise wird das Infektionsrisiko für die Stockrosen im nächsten Frühjahr verkleinert. Malven-Hybriden wie «Parkrondell» oder «Parkfrieden» sind gegenüber dem Rostpilz meist resistent. Bei Rittersporn oder Salbei, die man nach der ersten Blüte im Sommer einkürzt, um einen zweiten Flor hervorzubringen, kann man damit gleichzeitig die Entwicklung von Mehltaupilzen reduzieren. Generell ist ein herbstlicher Rückschnitt bei Stauden, die von Blattfleckenpilzen befallen sind, zu empfehlen.

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