Gartenarbeiten im August

Gemüsegarten

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Zitronenmelisse verjüngen

Treu und unkompliziert wächst die Zitronenmelisse im Garten. Sie sät sich sogar selbst aus, ohne von ihrem Aroma einzubüssen. Vor der Blüte lässt sich aus den Blättern ein erfrischender Tee zubereiten. Bleibt ein Rückschnitt der Zitronenmelisse aus, öffnen sich im Juni die duftenden Blüten. Die blühenden Triebe lassen sich immer noch für Tee verwenden, sofern man die unschönen Blätter vorher entfernt. Jetzt bilden die Blütentriebe Samen aus und verdorren anschliessend ab (Bild). Deshalb lohnt sich ein rechtzeitiger Radikalschnitt bis auf wenige Zentimeter Höhe. Neue frischgrüne Triebe sind nun die Belohnung für die kleine Mühe.

Obstgarten

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Bedenkenloser Beerengenuss

Die erst seit wenigen Jahren in der Schweiz aktive Kirschessigfliege kann die Ernte von Himbeeren und Brombeeren ziemlich ruinieren. Besonders hinterhältig ist, dass man den Madenbefall oftmals erst beim Verzehr bemerkt. Tipp: Eine Schale mit frisch geernteten Früchten während zwei Stunden in den Tiefkühler stellen. Finden sich anschliessend keine Maden, die aus den Früchten geflohen sind, kann man die Beeren ohne Bedenken geniessen.

Ziergarten

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Erfrischung für Vögel

Ein Vogelbad wird an heissen Sommertagen gern angeflogen. Mit ein wenig Kreativität sorgt es für einen dekorativen Blickfang im Garten. Dafür bieten sich flache Schalen oder Topfuntersetzer an, die erhöht auf einem Tisch oder Baumstumpf platziert werden. Kleine Steine dienen als Inseln. Vogelbäder sollten frei stehen, damit sich Katzen nicht unbemerkt anschleichen können, und regelmässig geputzt und aufgefüllt werden. Da es sich mit nassen Flügeln schwerer fliegt, ist ein Baum in der Nähe sinnvoll, auf dem sich unsere gefiederten Freunde zum Putzen und Trocknen niederlassen können.

Balkon

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Pflanzen in luftiger Höhe

Viel Sonne, viel Wind – in höher gelegenen Stockwerken oder auf dem Dachgarten sind Pflanzen besonders stark der Witterung ausgesetzt. Neben robusten Sommerblumen sind hier winterharte Stauden eine gute Alternative. Sie halten den Pflegeaufwand in Grenzen, da sie nicht jede Saison erneuert werden müssen. Kombiniert man sie mit Zwiebelblumen und kleinen Gehölzen, wird rund ums Jahr etwas geboten. Echte Hitze- und Trockenkünstler sind Steingartenpflanzen wie niedrige Fetthenne, Berg-Aster oder Polster-Phlox. Aber auch Taglilien, Storchschnabel und Gelber Sonnenhut (Bild) kommen mit den Bedingungen gut zurecht, ebenso wie zahlreiche Kräuter und trockenheitstolerante Ziergräser. Frei bewegliche Kübel und Kästen bieten genügend Spielraum, um je nach Jahreszeit die schönsten Pflanzen in den Vordergrund zu rücken. Es sollten jedoch standfeste Gefässe aus frostsicheren Materialien wie Terrakotta oder Eternit gewählt werden.

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