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Gartenarbeiten im April

Wir geben Ihnen Monat für Monat die aktuellsten Informationen für Ihren Gemüsegarten, Obst- und Ziergarten und Balkon.

Gemüsegarten

Fünfliber-Test
Fünfliber-Test

Fünfliber-Test für den Boden

Bald können die Gemüsesetzlinge ausgepflanzt werden. Beim Herrichten der Beete darf sich ein umsichtiger Gärtner die Arbeit leichtmachen. Der Boden soll so wenig wie möglich, nur gerade so viel wie nötig, bearbeitet werden. Denn jede Bearbeitung ist ein Eingriff in die Bodenstruktur und in das Gefüge der Bodenlebewesen. Für die Tiefenlockerung reicht es aus, die Stechgabel alle 10 bis 15 cm in den Boden zu versenken und die Erde leicht anzuheben. Anschliessend die oberste Bodenschicht mit dem Kräuel oder der Hacke für die Aussaat oder die Pflanzung vorbereiten. Dabei den Boden nicht zu intensiv beackern, da sonst die Struktur zerfällt und die Oberfläche bei starken Regenfällen verschlämmt. Ein gutes Saat- oder Pflanzbeet besteht aus einer Mischung von feinen und gröberen Bodenteilen. Ein Massstab dafür ist der sogenannte «Fünfliber-Test». Dafür einen Doppelmeter zu einem 40 × 60 cm grossen Rechteck aufklappen und auf das Beet legen. Bei richtiger Bearbeitung sollten sich innerhalb des Rechtecks mindestens 15 Bodenteile von der Grösse eines Fünflibers befinden.

Obstgarten

Kirschenblüten
Kirschenblüten

Kirschen brauchen fremde Sorten

Um ihre saftigen Früchte auszubilden, brauchen Süsskirschen während der Blüte eine fremde Befruchtersorte. Da bei dieser Obstart kleine Baumformen noch nicht sehr verbreitet sind, wird man im Hausgarten selten zwei Bäume pflanzen. Wenn dann auch in der Nachbarschaft keine Befruchtersorten stehen, lohnt es sich, gezielt nachzuhelfen. Als langfristige Lösung kann man den Ast einer geeigneten Sorte in die Krone veredeln. Kurzfristig genügt es aber auch, blühende Zweige in den Baum zu hängen oder diese in einem wassergefüllten Eimer unter den Baum zu stellen. Für diesen Zweck lassen sich sogar Wildkirschen verwenden.

Ziergarten

Herzblattwurz
Herzblattwurz

Besondere Rhododendron-Begleiter

Wenn man Rhododendren nach der Blüte etwas aufastet, haben interessante Begleitpflanzen darunter Platz. Neben den üblichen Kandidaten wie Hosta oder Astilben eignen sich folgende Stauden: Grossblättriges Hellerkraut (Thlaspi macrophylla), Herzblattwurz (Saruma henryi, Bild), Virginisches Blauglöckchen (Mertensia virginica), gefolgt von Oxalis acetosella «Rubra», einer roten Form des Sauerklees. Im Sommer überraschen Aufrechter Lerchensporn (Corydalis elata), Scheinhortensie (Deinanthe caerulea und D. bifida) sowie die Prächtige Lilie (Lilium speciosum) mit ungewöhnlichen Blüten. Der Herbst wird von der Japanischen Wachsglocke (Kirengeshoma palmata) und der Traubenlilie (Liriope muscari) angekündigt. Noch später blühen Begonia grandis, Isodon effusus und Herbst-Steinbrech (Saxifraga cortusifolia «Maigrün»). Frühen Frost vertragen diese drei Gartenschätze nicht. Ohne Blüten, dafür umso schöner, leuchtet das Japanische Waldgras (Hakonechloa macra «All Gold»). Einige dieser Pflanzen sind selten im Handel erhältlich, aber die Suche lohnt sich!

Balkon

Kletterrosen
Kletterrosen

Kletterrosen verjüngen

Wenn öfterblühende Kletterrosen nach zwei bis drei Jahren eine Höhe von 2 m überschritten haben, sollte man mit dem Schnitt und der Erziehung der Pflanzen beginnen. Der richtige Zeitpunkt dazu ist im Frühling, wenn die Forsythien blühen. Bei Kletterrosen im Topf ist es wichtig, einen Teil der älteren Triebe zu entfernen, um neuen, blühfreudigeren Ranken Platz zu machen. Die alten Äste werden dabei bis auf einen jungen, biegsamen Seitentrieb zurückgeschnitten. Dabei wählt man abwechselnd einen Trieb ganz unten, mal einen in der Mitte und mal einen am Ende der alten Zweige. Die verbleibenden Triebe werden nun fächerförmig am Rankgerüst befestigt. Von unten kommende neue Austriebe muss man ebenfalls das ganze Jahr über aufbinden. Eine Ausnahme bilden die Ramblerrosen, die aufgrund ihrer langen Ranken oftmals selbst Halt finden können.

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