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Gartenarbeiten im März

Wir geben Ihnen Monat für Monat die aktuellsten Informationen für Ihren Gemüsegarten, Obst- und Ziergarten und Balkon.

Gemüsegarten

Karotten
Karotten

Wenn Karotten blühen

Alle wissen, wie eine Karotte aussieht. Und die meisten Gärtnerinnen und Gärtner kennen auch deren typisches buschig-gefiedertes Laub. Ihre Blüten- und Samenstände hingegen sind kaum je zu sehen. Denn sie sind zweijährige Pflanzen und vermehren sich erst in ihrem zweiten Lebensjahr. Aus der Wurzel schiebt sich ein wuchtiger, bis zu 1 m hochwachsender Blütenstand mit zahlreichen weissen Dolden, in denen bis zum Sommer die Samen heranreifen. Wer dieses Schauspiel mitverfolgen will, kann jetzt eine Karotte in einen Topf mit Erde stecken, leicht angiessen und an einen warmen Ort stellen. Ende April erfolgt die Pflanzung, zum Beispiel in eine Blumenrabatte, wobei eine Standfläche von etwa 0,5 m2 eingeplant werden muss. Am besten klappt es mit einem vitalen und nicht auf Hochglanz polierten Bio-Rüebli.

Obstgarten

Auch Obstbäume brauchen Nahrung.
Auch Obstbäume brauchen Nahrung.

Düngen nach Mass

Auch Obstbäume brauchen Nahrung. In der Nachbarschaft eines gut gedüngten Gemüsebeets können sich die Bäume häufig mithilfe ihres weitreichenden Wurzelsystems versorgen, aber dies funktioniert nicht immer. Manchmal kann der Baum über seinen Bedarf selber Auskunft geben: Kurze Triebe bei gleichzeitig überreicher Blüte deuten auf einen grossen Nährstoffbedarf hin, während viele lange Triebe bei wenigen Blüten und geringem Fruchtertrag eher auf eine überhöhte Stickstoffversorgung hinweisen. In den meisten Fällen aber lässt man den Boden am besten regelmässig analysieren. Für die Nährstoffversorgung sind organische Substanzen zu bevorzugen. Als Mischdünger eignet sich Kompost oder Mistkompost (jedoch nicht frischer Mist) besonders gut. Man arbeitet ihn oberflächlich im ganzen Kronenbereich (nicht nur beim Stamm) ein und mulcht den Boden anschliessend mit organischem Material zum Schutz gegen letzte Fröste.

Ziergarten

H. bocconei
H. bocconei

Frühlingsgefühle mit Nieswurz

Bald öffnen sie im noch kahlen Garten ihre Blüten: weisse Christrosen und Lenzrosen-Hybriden in ihrer ganzen Sortenvielfalt. Mit etwas Glück findet man im Handel Exemplare mit gelben, schwarzen, rosafarbenen oder pflaumenblauen Blüten, die gefüllt, getupft oder fein gesäumt sind. Etwas spezieller sind die sogenannten anemonenblütigen Formen, bei denen die Nektarien (Drüsen, die Saft zur Anlockung der Bestäuber ausscheiden) vergrössert sind. Darüber hinaus gibt es sommergrüne Wildarten. Diese sind etwas für Liebhaber zarterer Gewächse. Dazu gehören beispielsweise Helleborus purpurascens, dessen Blüten ein Farbenspiel von Grünrosa bis Türkisgrau zeigen, oder H. atrorubens mit schwarzbraun-grünen Blüten. Besondere Schätze sind die grünblühenden Arten, etwa die in der Schweiz heimische Grüne Nieswurz oder die adriatische H. multifidus mit ihren laubschönen Unterarten. Ganz zu schweigen von den selten erhältlichen Arten H. abruzzicus oder H. bocconei (Bild). Eher findet man noch die wohlriechende Nieswurz H. odoratus, die mit ihrem Duft ganze Gartenecken verzaubert. Zu Scheinhasel und Blauglöckchen sieht sie bezaubernd aus.

Balkon

Sorte «Nana»
Sorte «Nana»

Hübscher Granatapfel

Der aus Asien stammende, bis zu 3 m hochwachsende Granatapfel (Punica granatum) trägt im Sommer orangerote glockenförmige Blüten. Anschliessend entwickeln sich daraus in wenigen Monaten rotschalige, bis zu 10 cm grosse Früchte. Nicht nur wegen seines hübschen Wuchses, sondern auch aufgrund der ­raschen Reifezeit der aromatischen Früchte ist der Granatapfel auch hierzulande beliebt. Die mediterrane Apfelsorte beginnt bereits mit vier Jahren zu blühen und zu tragen. Seine bei uns als Kübelpflanze gehaltenen Sorten «Nana» (Bild) und «Nana Gracilissima» sind zwar vom Wuchs her viel zierlicher, sie blühen jedoch reichlich. Bis in den Herbst hinein haften an den Zweigen kleine Früchte – weil sie nur über wenig Fruchtfleisch verfügen, lohnt sich eine Ernte bei diesen Pflanzen jedoch meist nicht. Die mehrtriebige Kübelpflanze benötigt einen vollsonnigen Platz auf der Terrasse. Da die Blätter im Herbst abgeworfen werden, lassen sich die Sträucher einfach überwintern, da ihr Licht- und Wärmebedarf gering ist.

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