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Gartenarbeiten im Oktober

Wir geben Ihnen Monat für Monat die aktuellsten Informationen für Ihren Gemüsegarten, Obst- und Ziergarten und Balkon.

Gemüsegarten

Hirschhornwegerich
Hirschhornwegerich

Ein Wegerich für die Küche

Hirschhornwegerich (Plantago coronopus), ein Verwandter des Spitzwegerichs, wird seit dem 16. Jahrhundert in Klostergärten kultiviert. Nördlich der Alpen geriet er in Vergessenheit, doch derzeit findet er wieder öfter den Weg in die Küche. In Italien trägt das aromatische Blattgemüse den schönen Namen «Herba Stella» («Sternenkraut»). Junge Blättchen schmecken herrlich im Salat, ältere Blätter lassen sich wie Spinat zubereiten. Hirsch­hornwegerich hat bescheidene Temperaturansprüche, mit einer Vliesabdeckung kommt er meist gut durch den Winter. Eine späte Aussaat bis Mitte Oktober sorgt im zeitigen Frühjahr für frisches Grün. Wer möchte, kann aber auch erst im März aussäen. Bezug: www.sativa-rheinau.ch

Obstgarten

aepfel
Damit die Inhaltsstoffe von Äpfeln weitgehend erhalten bleiben, ist ein möglichst gut belüfteter Kellerraum ideal.

Das ideale Obstlager

Die meisten späten Kernobstsorten sind lagerfähig und bilden eine saftig-süsse Vitaminreserve für die Wintermonate. Damit die Inhaltsstoffe von Äpfeln, Birnen & Co. dabei weitgehend erhalten bleiben, ist ein verdunkelter, möglichst gut belüfteter Kellerraum mit Temperaturen um 4 bis 5 °C ideal. In alten Kellern, deren Boden nur mit Ziegelsteinen oder gestampftem Lehm belegt ist, herrscht zudem eine hohe Luftfeuchtigkeit von 80 bis 90 %. Weil dies jedoch selten geworden sind, muss oftmals ein Gartenhaus oder eine gut isolierte Garage als Obstlager dienen. Am besten legt man die Früchte einzeln in flache, mit Sand oder Zeitungspapier ausgekleidete Kisten und kontrolliert sie regelmässig auf Fäulnis.

Ziergarten

blumenzwiebeln
Der Herbst ist da und damit der richtige Zeitpunkt, um Blumenzwiebeln zu pflanzen.

Blumenzwiebeln pflanzen

Der Herbst ist da und damit der richtige Zeitpunkt, um Blumenzwiebeln zu pflanzen – denn sie sollten vor dem Winter noch Zeit haben, Wurzeln zu bilden. Zwiebelpflanzen fallen besonders auf, wenn sie nahe beieinander stehen. Für ein naturnahes Bild gibt es einen einfachen Trick: Eine Handvoll Zwiebeln in die Luft werfen und dort einpflanzen, wo sie landen. Als Faustregel für die Pflanztiefe gilt mindestens die doppelte Zwiebeltiefe. Bei Frühlingsblühern, die von der Narzissenfliege «heimgesucht» werden (das sind nebst Narzissen etwa auch Tulpen, Schneeglöckchen, Märzenbecher), ist eine noch etwas grössere Pflanztiefe empfehlenswert. Bei der Anpflanzung brauchen Zwiebelpflanzen keinen Dünger. Die Gabe eines stickstoffarmen Düngers sollte dann später im Frühjahr erfolgen.

Balkon

clematis
Für den Balkon sind niedrig bleibende ­Exemplare die erste Wahl.

Clematis auf dem Balkon pflanzen

Waldreben (Clematis) erobern Pergolen und Rankgerüste auf dem Balkon und sind Schattenspender und Schmuck zugleich. Der Oktober ist die ideale Pflanzzeit für die hübschen Kletterer. Damit die Waldreben mit ihren sternförmigen Blüten nicht alles überwuchern und auf der Terrasse völlig überhandnehmen, sollte man bei der Wahl die Wuchshöhe der einzelnen Clematis-Arten berücksichtigen. Für den Balkon sind niedrig bleibende ­Exemplare die erste Wahl: Zwischen 3 und 5 m hoch werden die Italienische Waldrebe (Clematis viticella), die Alpen-Waldrebe (C. alpina) oder die grossblumigen Hybrid-Arten. Falls doch lieber eine etwas stärker wachsende Art bevorzugt wird, eignet sich für eine Balkonkultur auch die Anemonen-Waldrebe (C. montana) oder die Gewöhnliche Waldrebe (C. vitalba).

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