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Gartenarbeiten im Juli

Wir geben Ihnen Monat für Monat die aktuellsten Informationen für Ihren Gemüsegarten, Obst- und Ziergarten und Balkon.

Gemüsegarten

Grumolo
Grumolo

Grumolo für den Frühling

Neben Endivien, Zuckerhut und Chicorée gibt es in der weitläufigen Familie der Zichoriensalate auch einige weniger bekannte Verwandte zu entdecken. Viele von ihnen tragen italienische Namen wie Castelfranco, Verona oder Treviso. In der italienischen Küche sind die gesunden Bitterstoffe der Zichoriensalate geschätzt und entsprechend gross ist hier die Artenvielfalt. Mit zur Familie gehört auch der Grumolo. Er wird im Juli in einem Reihenabstand von 20 cm direkt ins Freiland gesät und später auf einen Abstand von 15 cm vereinzelt. Bis zum Wintereinbruch wachsen kräftige Blätter heran, die allerdings ungeniessbar bitter sind. Zur Delikatesse entwickelt sich Grumolo erst im folgenden Frühjahr, wenn aus dem Wurzelherz eine kleine Rosette mit dunkelgrünen Blättern spriesst. Grumolo ist absolut winterhart und kann im April geerntet werden.

Obstgarten

Birnengitterrost
Birnengitterrost

Keine Angst vor Rost 

Birnengitterrost ist eine Pilzkrankheit, die man kaum übersehen kann: Während die Oberseite der infizierten Blätter kräftig orangerote Flecken aufweist, entstehen etwas später im Jahr an der Unterseite pustelartige Wucherungen, in denen die Wintersporen gebildet werden. Diese brauchen als Winterwirt den Wacholder, auf dem sie einen neuen Entwicklungszyklus starten. Wenn ein grosser Teil der Blätter befallen ist, können junge Birnbäume ernsthaft in Wuchs und Ertrag beeinträchtigt werden. Bei älteren Exemplaren ist die Schwächung jedoch in der Regel nicht so massiv, dass die Ernte oder gar der Baum als Ganzes gefährdet wäre. Deshalb reicht es meist aus, das befallene Laub sorgfältig zu kompostieren oder im Kehricht zu entsorgen. Zusätzlich kann man vorbeugend das Laub im zeitigen Sommer mit einem pilzabwehrenden Präparat auf Steinmehl-, Schachtelhalm- oder Algenbasis übersprühen. Das Entfernen des Chinesischen Wacholders (Juniperus sabina), auch Sadebaum genannt, in einem Umkreis von 500 m wäre zwar wirkungsvoll, wird sich aber nur selten realisieren lassen.

Ziergarten

Rhizome der Iris
Rhizome der Iris

Iris teilen

Sobald die Bart-Iris verblüht sind, ist der richtige Zeitpunkt zum Teilen dieser Pflanzen gekommen. Dafür gräbt man zuerst die Rhizome vorsichtig aus und schneidet sie anschliessend in Teilstücke (Bild). Jedes Stück sollte einen Blattschopf besitzen. Geschnitten wird möglichst an den dünnsten Stellen des Rhizoms. Auch die Blätter und Wurzeln werden gekürzt: Die Blätter sollten bis auf etwa 10 cm zurückgestutzt werden, die Wurzeln fingerbreit auf etwa 2 cm. Danach kann man die Rhizome umgehend wieder einpflanzen, allerdings lassen sie sich auch einige Tage luftig im Schatten lagern. Idealerweise setzt man die Rhizome immer in kleinen Gruppen zusammen und vergräbt sie nur so tief im Boden, dass der oberste Teil sichtbar bleibt.

Balkon

Zitrusbäumchen
Zitrusbäumchen

Drehtest bei Zitronen

Zitrusbäumchen sind als Kübelpflanzen überaus beliebt. Umso glücklicher kann man sich schätzen, wenn sich saftige Früchte daran bilden. Das sicherste Zeichen, um die Fruchtreife zu erkennen, ist der Drehtest: Wenn man die Frucht mit der Hand greift und vorsichtig dreht, lösen sich nur jene Früchte vom Stiel, die tatsächlich reif sind. Muss man Kraft anwenden, um die Frucht abzudrehen, ist die Vollreife noch nicht erreicht. Die Schalenfarbe hingegen ist nicht immer eindeutig als Reifekriterium zu betrachten. Denn gelb sind reife Zitronen im Winter, im Sommer zeigen sie sich eher von der grünen Seite. Die Schalen können je nach Sorte rau oder glatt sein. Bei buntblättrigen Varianten wie etwa der Sorte «Foliis Variegatis» ist die Fruchtschale zudem gelbgrün gestreift – ein Extra-Hingucker auf der Terrasse.

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