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Gartenarbeiten im Juni

Wir geben Ihnen Monat für Monat die aktuellsten Informationen für Ihren Gemüsegarten, Obst- und Ziergarten und Balkon.

Gemüsegarten

Zucchini
Zucchini

Zucchini statt Zucchetti ernten

Im Juni setzt bei den Zucchetti der Erntesegen ein. Die ersten Früchte sind aber oftmals unförmig und neigen zu Fäulnis, weshalb man sie rasch wegschneiden sollte. Auch später ist es sinnvoll, die Früchte rechtzeitig zu ernten, sobald sie etwa 10 bis 15 cm lang sind. Die kleinen Zucchini sind sehr zart, haben noch keine Samenkerne entwickelt und schmecken auch roh im Salat oder als Dip-Gemüse. Die dekorativen Blüten sind ebenfalls essbar, zum Beispiel fein gefüllt und gegart, überbacken oder frittiert. Werden die Zucchini klein geerntet, reagiert die Pflanze darauf und bildet immer wieder neue Blüten und Früchte. Die frühzeitige Ernte ist ausserdem eine gute Strategie, um den im Hochsommer überbordenden Ertrag in Schach zu halten. Wer sich nach den Sommerferien nicht mit riesigen Zucchetti-Keulen herumschlagen will, schneidet vor der Abreise einfach alle Fruchtansätze weg.

Obstgarten

Wasserschoss
Wasserschoss

Wasserschosse entfernen

Einjährige Triebe, die senkrecht aus den Ästen wachsen, werden für den Kronenaufbau nicht benötigt und kosten den Obstbaum vor allem Wasser, Licht und Nährstoffe. Um diese vertikalen Triebe zu entfernen, sollte man jedoch nicht zur Schere greifen, sondern sie von Hand ausreissen. Durch das Reissen entfernt man mit dem Trieb auch die am Ansatz schlafenden Augen und verhindert so, dass an dieser Stelle neue Wasserreiser durchtreiben. Um die Risswunden braucht man sich keine Sorgen zu machen – sie verheilen in der Regel sogar schneller als nach einem Schnitt. Jetzt im Juni ist ein günstiger Termin für diese Massnahme. Da die Früchte noch klein und dickschalig sind, holen sie sich auch keinen Sonnenbrand, obwohl jetzt mehr Licht durch die Krone dringt.

Ziergarten

Bart-Iris
Bart-Iris

Historische Bart-Iris

Die riesige Auswahl an Sorten der hohen Bart-Iris macht die Kaufentscheidung nicht gerade einfach. Es empfiehlt sich, nach älteren Iriszüchtungen (um 1950 oder älter) Ausschau zu halten, denn diese sind besonders robust und gesund. Sie tragen zwar oftmals kleinere Blüten, aber bei der Farbauswahl stehen sie keineswegs zurück. Heute noch im Handel erhältlich sind zum Beispiel: Iris «Impromptu» (Züchtung 1948, aprikosenfarben), «Kupferhammer» (1930, gelb-rotbraun), «Louvois» (1936, dunkelrosa-braun), «Rheintraube» (1920, hellblau-dunkelblau) und die sehr alte «Mme Chéreau» (1844, blauweiss). Etwas ganz Spezielles sind solche Irissorten, die im Herbst ein zweites Mal blühen. Von diesen remontierenden Pflanzen sind Iris «Lugano» (1948, weiss) und die etwas jüngere «Lovely again» (1960, lavendelblau) besonders gartentauglich. Wer rechtzeitig wissen möchte, wann die kurze, aber intensive Zeit der Irisblüte anbricht, dem sei die gelbe Iris «Findelkind» (1960) empfohlen. Diese blüht nämlich zuverlässig zwei Wochen vor der üblichen Iris-Blütezeit. Historische Bart-Iris sind in der Staudengärtnerei Eulenhof und bei der Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin erhältlich. Inspirationen bietet die Iris-Sammlung der Merian Gärten. Blütezeit ist von Mitte Mai bis Anfang Juni.

Balkon

Blaue Holzbiene
Blaue Holzbiene

Grosser Brummer

Die Blaue Holzbiene ist derzeit ein regelmässiger Besucher des blühenden Blauregens (Wisteria). Mit einer Körperlänge von 23 bis 28 mm gehört sie zu den grössten Bienen Mitteleuropas. Aufgrund ihres stattlichen Wuchses und ihres Aussehens erinnert sie stark an eine Hummel. Auffällig ist auch ihr lautes Brummen, das wie ein Rasenmäher aus der Ferne tönt. Wegen ihrer Grösse jagen die blau schillernden Insekten so manchem Gartenbesitzer etwas Angst ein. Die Blaue Holzbiene kann zwar stechen, ist aber keinesfalls angriffslustig. Vielmehr sollte man sich freuen, ein Exemplar dieser wunderschönen Insekten auf der Terrasse oder im Garten zu entdecken, denn die Blaue Holzbiene gilt in der Schweiz als gefährdet.

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Cover Schweizer Garten Mai 2019

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