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Gartenarbeiten im Dezember

Wir geben Ihnen Monat für Monat die aktuellsten Informationen für Ihren Gemüsegarten, Obst- und Ziergarten und Balkon.

Gemüsegarten

Gartengeräte
Frost und Rost können den Winter über Schäden an den Gartengeräten verursachen.

Gartengeräte einwintern

Frost und Rost können den Winter über Schäden an den Gartengeräten verursachen. Wasserhähne, Schläuche, Giesskannen und Rückenspritzen sollten entleert werden, damit gefrierendes Wasser sie nicht sprengt. Benzinbetriebene Gartengeräte wie Mäher, Motorhacken oder Freischneider volltanken, damit sich im Innern der Tanks weder Kondenswasser noch Rost bilden kann. Um Standschäden zu vermeiden, lässt man die Motorgeräte den Winter über alle vier bis sechs Wochen einmal einige Minuten laufen. Handgeräte wie Spaten, Grabgabel, Rechen oder Kräuel zum Ende der Gartensaison gründlich reinigen und alle Metallteile leicht einölen. Der Ölfilm schützt vor Feuchtigkeit und verhindert das Rosten.

Obstgarten

Pistazien
Pistazien

Pistazien vom eigenen Baum

Im Winter knabbert man besonders gern von den köstlichen Pistazien. Die Pflanzen kennen wir von Reisen an die Mittelmeerküste oder nach Kalifornien, wo weltweit die meisten Pistazien produziert werden. Für den Freizeitgärtner werden sie nur in wenigen Betrieben angeboten. Oftmals wird dem Pflanzenliebhaber der nah verwandte Mastixstrauch (Pistacia lentiscus) als Pistazie verkauft – auf die Nussfrüchte wartet man dann vergeblich. Dabei bringt die Echte Pistazienpflanze (P. vera) überraschenderweise eine gewisse Winterhärte mit. Einmal angewachsen, kann sie mit einer Schutzabdeckung bis zu –15 °C überstehen. Wird diese Temperatur überschritten, kann man die Echte Pistazie auch als Kübelpflanze überwintern. Ein unbeheiztes Quartier genügt, wenn es nicht anders geht sogar ohne Licht, weil die Bäumchen das Laub abwerfen. Veredelte Pistazien, wie sie von der Firma Häberli Fruchtpflanzen in Neukirch angeboten werden, bringen eine erhöhte Robustheit mit. Nach drei bis vier Jahren zeigen sich an einem warmen Platz im Sommer die ersten Früchte – vorausgesetzt, man hat mindestens eine männliche und eine weibliche Pflanze, denn Pistazien sind zweihäusig. Bezug: Häberli Fruchtpflanzen AG

Ziergarten

Gräser
Gräser sind die Klassiker des winterlichen Gartens.

Gestaltung im winterlichen Garten

Ein öder Garten im Winter? Das muss nicht sein! Denn nicht nur Grün-, sondern auch Brauntöne können ihren Reiz haben. Gräser sind die Klassiker des winterlichen Gartens (z. B. Pennisetum alopecuroides, Bild). Lässt man sie bis zum Frühjahr stehen, bieten sie viel Struktur. Gesellt man dazu einige Stauden mit schönen Samenständen, einen in Form geschnittenen immergrünen Strauch in Kugelform (z. B. Prunus lusitanica) sowie einige Tuffs Rutenhirse (Panicum virgatum), ist die Komposition perfekt. Auch laubabwerfende Gehölze bilden einen schönen Rahmen und Exemplare mit attraktiver Rinde sorgen dabei zusätzlich für Abwechslung. Winterblüher wie Christrosen (Helleborus niger) oder die Chinesische Winterblüte (Chimonanthus praecox) sind das Tüpfelchen auf dem i. Wer Platz hat, der kann einen Gartenteil eigens für den Winteraspekt gestalten. Ein winterblühendes Gehölz oder immergrüne Farne wie der Flaumfeder-Filigranfarn (Polystichum setiferum «Plumosum Densum») – und die Winterrabatte ist perfekt.

Balkon

Zimmerpflanzen
Viele Zimmerpflanzen brauchen einen grösseren Topf und frische Erde.

Gute Basis für grüne Lieblinge

Bald ist es wieder so weit: Viele Zimmerpflanzen brauchen einen grösseren Topf und frische Erde. Beim Substrat ist es wichtig, ein Qualitätsprodukt zu wählen, denn bei sehr preiswerten Angeboten handelt es sich häufig um minderwertiges, unverrottetes Material, welches leicht faulen kann. Eine gute Erde soll Wasser und Nährstoffe speichern können. Dabei ist eine grobe Struktur wichtig, damit ausreichend Luft an die Wurzeln kommt. Trocknet die Erde im Topf einmal aus, soll sie sich rasch wieder befeuchten lassen. Wichtig ist auch, dass sie eine Grunddüngung mit den nötigsten Nährstoffen besitzt. Eine hochwertige Zimmerpflanzenerde ist zumeist ein Gemisch aus Rindenhumus, Torfersatz, Grünkompost, Ton, Vorrats- und Depotdünger. Eine erste Nachdüngung sollte nach vier bis sechs Wochen erfolgen.

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