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Obstbäume und Spalierobst für Terrasse und Balkon

Säulen- und Zwergobstbäume sind gefragt. Sie benötigen wenig Platz und eignen sich für den pflegeleichten Anbau auf Terrasse und Balkon. Fruchtige Aussichten bietet auch der Obstspalier.

Säulen- und Zwergobstbäume
Grundsätzlich mögen Säulen- und Zwergobstbäume einen sonnigen Standort.

(sku) Säulenobstbäume wachsen schlank und aufrecht. Je nach Obstsorte werden sie 40 bis 60 cm breit und 2 bis 3 Meter hoch. Noch deutlich kleiner sind sogenannte Zwergobstbäume. Sie sind besonders platzsparend und eignen sich bestens für kleine Gärten, Balkone oder Terrassen. Säulen- und Zwergobstbäume gedeihen auch in Gefässen und Töpfen.

Säulenobstbäume sind gewöhnliche Obstgehölze «en miniature». Die Früchte jedoch erreichen die Dimension ihrer grossen Artgenossen. Säulen- und Zwergobst sind als Apfel-, Birnen-, Kirschen-, Zwetschgen-, Nektarinen- oder Pfirsichbaum erhältlich. Sie sind in der Regel winterhart und ertragreich. Attraktiv bei den Säulen- und Zwergobstbäumen sind auch die Blüten.

Kübelpflanzen: Grosse Gefässe verwenden

Grundsätzlich mögen Säulen- und Zwergobstbäume einen sonnigen Standort. Im Garten wachsen sie am besten in einem humosen, nahrhaften aber durchlässigen Gartenboden. Werden die Säulenobstbäume als Kübelpflanze gehalten, ist die Wahl des Gefässes wichtig. Weil durch die Blätter an heissen Tagen viel Wasser verdunstet, ist es von Vorteil, grosse Gefässe zu verwenden. Sie sollten pro Baum mindestens 30 Liter Erde Inhalt aufweisen. Ebenso wichtig ist es, für einen guten Wasserabzug zu sorgen. Dies geschieht am besten mit einer 5 cm dicken Schicht aus Blähton und einer Filtermatte darüber. Erst danach wird das Gefäss mit Erde aufgefüllt und der Baum gepflanzt. Gut geeignet zum Pflanzen sind Dach-, Trog- und Kübelpflanzenerde.

Säulenobstbäume in Gefässen sollten alle vier Jahre umgetopft werden. In der Regel kommen sie dann in einen grösseren Topf, damit sich die Wurzeln weiter entwickeln können. An exponierten Standorten ist im Winter eine Abdeckung des Gefässes mit Stroh oder Laub sinnvoll.

Gefässe sollten nie direkt auf dem Boden stehen, damit überschüssiges Wasser abfliessen kann. Dies ist im Sommer und insbesondere im Winter wichtig. Zwei dünne Holzlatten zwischen Kübel und Boden schaffen den nötigen Freiraum. Zudem wird damit der Balkon- oder der Terrassenboden geschont.

Zwergobstbäume richtig pflegen

Nicht besonders aufwändig ist das Düngen der Säulen- und Zwergobstbäume. Stehen die Pflanzen im Garten, tut ihnen eine Kompostgabe im Frühling gut. Pflanzen in Gefässen und Töpfen sollten im März oder April mit einem spezifischen Obstdünger versorgt werden. Je nach Wachstum kann im Juni nochmals wenig nachgedüngt werden.

Säulenobstbäume benötigen meistens nur einen geringen Schnitt. In der Regel behalten sie, vor allem bei den Äpfeln und Birnen, ihre schlanke Linie von Natur aus. Wenn einzelne Triebe dennoch lang werden, schneidet man diese auf rund 10 cm zurück. Dies kann sowohl im Sommer wie auch im Winter geschehen. Bei Zwetschgen und Kirschen lohnt sich indes ein Pflegeschnitt im Winter oder im Sommer. Dabei werden die Seitentriebe bis auf 10 bis 15 cm gekürzt. Werden die Pflanzen zu hoch, lässt sich auch der Mitteltrieb auf die gewünschte Höhe schneiden. Zurückgeschnitten wird dabei immer auf eine nach aussen wachsende Knospe.

Säulen- und Zwergobstbäume sind nicht besonders schädlings- und krankheitsanfällig. Dennoch sollten sie regelmässig kontrolliert werden. Auftreten können zum Beispiel Blattläuse.

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Feines Spalierobst an der Hauswand

Attraktiv und platzsparend ist auch der Obstspalier. Selbst in rauen klimatischen Gegenden gedeihen am Spalier saftige Pfirsiche, feine Aprikosen, edle Birnen oder knackige Äpfel, weil die Hauswand ganz von selber das nötige Klima schafft. Im Sommer nimmt sie tagsüber die Wärme auf, speichert diese und gibt sie nachts wieder ab.

Ausser an Nordwänden wachsen Spalierobstbäume praktisch an jeder Hausseite. Je sonniger der Standort, desto besser. Um einen Obstspalier an der Hauswand zu ziehen, ist ein Gerüst nötig. Zum Bau eines Spaliergerüstes eignen sich Dachlatten aus Holz oder Draht. Im Fachhandel sind auch Systeme aus Drahtseil erhältlich.

Gepflanzt werden Spalierobstbäume im Frühjahr oder Herbst. Dabei sollte der Baum mindestens 20 cm von der Wand entfernt stehen und die kräftigen Seitentriebe möglichst nach links und rechts zeigen. Zudem wird der Stamm leicht gegen die Wand geneigt. Anders als freistehende Bäume benötigen Spalierpflanzen keine Stützpfähle. Der Baum wird direkt am Wandgerüst festgemacht. Nach dem Pflanzen folgt der erste Schnitt. In der Regel werden dem Baum nur je zwei Seitentriebe gelassen und der Mitteltrieb kräftig eingekürzt.

Zusätzliche Informationen

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