Gartenreportage: Eine Nische für jede Pflanze

Im aargauischen Vogelsang-Turgi haben Brigitta und Alfons Knecht einen Garten geschaffen, der den Besucher auf verschlungenen Pfaden von einem Teich durch üppige Blumenrabatten bis zu einem mediterranen Garten führt.

Üppige Blumenrabatten und Rasenflächen wechseln sich ab.
Üppige Blumenrabatten und Rasenflächen wechseln sich ab.
Auf den ersten Blick fällt die Blumenvielfalt der Rabatten ins Auge. So wechseln sich Dahlien und Rosen mit verschiedenen Stauden ab.
Auf den ersten Blick fällt die Blumenvielfalt der Rabatten ins Auge. So wechseln sich Dahlien und Rosen mit verschiedenen Stauden ab.

(ves) Seit 26 Jahren widmet die gelernte Floristin Brigitta Knecht einen grossen Teil ihrer Freizeit ihrem Garten, den sie zusammen mit ihrem Mann von einem Nutzgarten mit Obstbäumen zu einem vielfältigen Gartenparadies umgestaltet hat. Ihr Garten wurde als Gewinner des Wettbewerbs «Goldener Gartenzwerg 2005» ausgezeichnet.

Wer den Garten der Familie Knecht besucht, benötigt rasch über eine Stunde, um von einem Ende zum anderen zu gelangen: Ob Teich, Sitzplätze oder das Gewächshaus, jeder einzelne Fleck des Gartens ist liebevoll gestaltet.

Über den Teich führt ein Holzsteg zum Bambusgarten.
Über den Teich führt ein Holzsteg zum Bambusgarten.

Künstliche Bachläufe

Das Geräusch von plätscherndem Wasser zieht den Besucher zum Teich der Knechts. Hier gedeihen die verschiedensten Wasser- und Sumpfpflanzen. Seerosen überziehen einen grossen Teil des Wassers und sorgen mit ihren Blüten jeden Frühling für frische Farbtupfer. Mehrere künstlich angelegte Bachläufe schaffen kleine Inseln, die mit Bodendeckern und moosartigen Pflanzen überzogen sind. Über den Teich führt ein Holzsteg zum Bambusgarten.

Im Bambusgarten kann man sich entspannen.
Im Bambusgarten kann man sich entspannen.

Vom Bambusgarten geniesst man den besten Blick auf den Teich. Diese Ecke wurde vor über 20 Jahren angelegt. Sein asiatisches Flair verdankt der Sitzplatz den Accessoires, beispielsweise einem Windspiel, einer japanischen Pagode und Bambusliegen. Hier trinkt die Familie gern ihren Kaffee und lauscht im Frühling den quakenden Fröschen.

Ein Platz für die Kakteen

Mit Hilfe von Kies und Steinen hat Alfons Knecht einen runden Sitzplatz im mediterranen Stil angelegt. Die Sonne scheint ungehindert auf die Steine und auf den gekiesten Boden, so dass hier der wärmste Platz im Garten ist. Hier steht auch ein Teil der gut 120 Kübelpflanzen, welche die Leidenschaft von Alfons Knecht sind. Selbst im Spätherbst können die letzten wärmenden Sonnenstrahlen hier genossen werden.

Die Kakteen lieben einen sonnigen Platz.
Die Kakteen lieben einen sonnigen Platz.

Sukkulenten, Kübelpflanzen und Palmen finden im Steingarten ihren Platz während der warmen Jahreszeit, den Winter verbringen sie im Gewächshaus.

Verschiedene Blattformen und Texturen im schattigen Teil des Gartens.
Verschiedene Blattformen und Texturen im schattigen Teil des Gartens.

Pflanzen für den Schatten

Einen Gegensatz zum mediterranen Garten bilden die Pflanzen, welche am besten im Schatten gedeihen. Hier schlängelt sich der Gartenpfad zwischen Bäumen, Büschen, Farnen und Fuchsien hindurch – der Besucher wähnt sich fast in einem Regenwald, wenn er dem Pfad unter dem Blätterdach folgt. Brigitta Knecht hat die Pflanzen so arrangiert, dass sich nebeneinander stehende Blattformen kontrastieren und ein abwechslungsreiches Bild bieten.

Brigitta Knecht
Brigitta Knecht

Brigitta Knecht in ihrem Garten.

Wer gerne virtuell durch diesen Garten spazieren möchte, kann dies auf der Homepage der Familie Knecht tun.

Zusätzliche Informationen

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