Gemüse im Garten: Eichblattsalat

Kaum ein Gemüsegarten kommt ohne Salat aus. Eine wertvolle Bereicherung im Salatbeet ist der Eichblattsalat. Sein frischer Geschmack erinnert an junge Haselnüsse und wird als äusserst angenehm empfunden.

Eichblattsalat
Eichblattsalat

(sku) Er ist erst in jüngster Zeit in Europa entstanden und stellt schon eine wertvolle Bereicherung des Salatangebotes dar. Gemeint ist der Eichblattsalat. Seinen Namen verdankt er der typischen Form seiner Blätter. Sie sind lang, schmal und unregelmässig gezackt und erinnern in ihrer Form stark an die Blätter eines Eichenbaums. Die Farbe der Salatblätter ist hell- bis dunkelgrün, zum Blattrand hin rötlich braun. Frisch ist auch der leicht haselnussartige Geschmack des Eichblattsalats.

Eichblattsalat enthält, wie die verwandten Salatarten, die Mineralstoffe Kali, Calcium, Phosphor, Provitamin A und die Vitamine B1, B2, und C. Zudem ist Eichblattsalat besonders kalorienarm. Er ist ein Blattgemüse und gehört zur Familie der Korbblütler. Der Eichblattsalat ist auch unter den Namen Eichenlaubsalat und amerikanischer Pflücksalat bekannt.

Ins Freiland

Eichblattsalat kauft man am besten als Setzlinge beim Gärtner. Diese Jungpflanzen können ab Mai direkt ins Freiland gesetzt werden. Die jungen Setzlinge sollten nicht zu tief in den Boden kommen. Wer den Eichblattsalat bis über «den Hals» in die Erde pflanzt, schädigt dessen Entwicklung. Die jungen Salatblätter werden verletzt, fangen in der Erde an zu faulen, und der Setzling stirbt ab. Wer richtig pflanzt, setzt die Jungpflanzen locker ins Beet und achtet darauf, dass der Wurzelhals zu sehen ist.

Im Gartenbeet kann Eichblattsalat auch ausgesät werden. Dies ist allerdings deutlich aufwändiger, weil die Pflanzen nach dem Keimen ausgedünnt werden müssen. Eichblattsalat wächst am besten an einem sonnigen Platz. Im Hochsommer mag er ab und zu auch etwas Schatten.

Eichblattsalat lässt sich ab Mai den ganzen Sommer über anbauen. Wer etwa alle zwei Wochen junge Setzlinge pflanzt, kann bis im Herbst frisches Blattgrün ernten.

Wenig würzen

Zum Verzehr werden die äusseren Blätter entfernt und das Strunkende abgeschnitten. Die zarten Salatblätter sind nur kurze Zeit haltbar. Selbst wenn sie im Kühlschrank gelagert werden, sollte dieser Salat nicht länger als zwei Tage aufbewahrt werden. Weil er als Salat für sich selber sehr gut schmeckt, braucht es keine starken Gewürze, da diese sein feines Aroma überdecken.

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