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Kohl pflanzen

Wer möchte nicht gesundes Gemüse ernten? Blumenkohl, Wirz, Weisskabis und Rotkohl, später auch Rosen-, Federkohl und Lagersorten wachsen besser und werden weniger von Krankheiten und Schädlingen befallen, wenn beim Pflanzen folgende Tipps berücksichtigt werden.

Kohlgewächse gehören zu den Starkzehrern, sie verlangen einen nährstoffreichen, gut gedüngten Boden.
Kohlgewächse gehören zu den Starkzehrern, sie verlangen einen nährstoffreichen, gut gedüngten Boden.

Kohlgewächse gehören zu den Starkzehrern, sie verlangen einen nährstoffreichen, gut gedüngten Boden. Setzlinge mit Wurzelballen wachsen ohne Wachstumsstockung weiter, besonders wenn noch auf die günstigen Tage im Mondkalender geachtet wird. Pflanzzeit ist im «Nidsigend» an einem Blatttag.

Im Gegensatz zu Salat, Kohlrabi und Sellerie, die hoch zu pflanzen sind, den Kohl immer tief setzen, vor allem wegen der Kohlfliege, die ihre Eier am Wurzelhals ablegt. Auch beim späteren Lockern die Erde zur Kohlpflanze hinziehen. Das Anhäufeln verbessert auch die Standfestigkeit.

Vorbeugen

Mischkulturen irritieren Schädlinge. Kohlgewächse und Sellerie sind sehr gute Nachbarschaftspflanzen. Den Kohl normalerweise in zwei Reihen anbauen, mit einem Abstand von 60 cm. In der Reihe sollte ein Abstand von 40 bis 50 cm eingehalten werden. Die Setzlinge möglichst nicht während der Mittagshitze auspflanzen. Es ist von Vorteil, die Arbeit in den Abendstunden zu erledigen oder einen trüben Tag abwarten. Nach dem Angiessen die Pflanzen nicht mehr mit Wasser verwöhnen, denn sie sollen animiert werden, tief zu wurzeln. Eine Mulchdecke mit dem schneckenfeindlichen Cartalit bewahrt den Boden vor raschem Austrocknen oder bei starkem Regen vor dem Verschlemmen. Um Krankheiten vorzubeugen, den Fruchtwechsel einhalten. Kohl sollte nur alle vier Jahre am gleichen Ort Kohl angebaut werden. Die Pflanzung gegen Schnecken schützen und mit einem Kulturschutznetz überspannen, damit Kohlfliegen, Kohlweissling & Co. keinen Zutritt haben.

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