Topfbepflanzung im Herbst

Üppige Kompositionen in Töpfen widerspiegeln den Reichtum und die Pracht der dritten Saison.

Üppige Pflanzenkompositionen in Töpfen widerspiegeln den Reichtum und die Pracht des Herbstes.
Üppige Pflanzenkompositionen in Töpfen widerspiegeln den Reichtum und die Pracht des Herbstes.

Winterharte Farne, Bergenia mit glänzenden Blättern, dunkelrot geäderte Heuchera, Salvia und Hedera helix mit panaschiertem Laub, Euphorbia, das sich mit zunehmender Kälte rötet – der Herbst spart nicht mit Fülle, Farben und spannenden Strukturen. Volumen spendende Gewächse im Mittelfeld des Arrangements platzieren und dazwischen ein oder zwei blühende Akzente setzen: Agastache mit rosa Blütchen, die effektvoll über allem schweben, ein Grüppchen Astern in strahlendem Lila, Dahlien von niedrigem Wuchs, Calluna in frechem Pink, Sedum mit auslandenden Dolden. Gräser, die federleicht in die Höhe schiessen und mit lustigen «Lampenputzern» im Herbstwind hüpfen, verleihen der Komposition einen Hauch von Nonchalance – ebenso Silberlaubiges, das mit «bepuderten» Ästchen an den herannahenden Winter mahnt. Rankende Arten schliesslich vollenden das Erscheinungsbild: Verspielt wachsen Efeu, Lysimachia oder Muelhenbeckia topfabwärts und geben dem Ganzen Tiefe.

Zur Pflege

Im Herbst wird das Gefäss kompakt und voll bepflanzt, da die Gewächse während der kalten Jahreszeit kaum mehr an Umfang zulegen. Pflanzen nach Bedarf giessen, Substrat auch immer wieder trocknen lassen und einmal im Monat düngen. Im Winter ist die Gefahr der Austrocknung gross – dann wird das Giessen oft vergessen. Pflanzen an warmen Wintertagen wässern, wenn die Erde nicht gefroren ist. Töpfe aus Kunststoff halten die Wurzeln weniger warm, sind aber frostresistent. Gefässe aus Ton und Terrakotta sind immer in Gefahr zu platzen – natürlich gibt es Qualitätsunterschiede. Stets vom Boden erhöht platzieren, auf Holzfüsschen oder flachen Steinen, damit das Giesswasser abfliesst.

Zusätzliche Informationen

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