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Basilikum: Pflege und Verwendung

Sattgrüne bis purpurfarbene Blätter, die mit spritzigen Aromen unseren Geschmackssinn betören, kennzeichnen das allseits beliebte Basilikum. Das Liebeskraut besticht durch eine Vielfalt an attraktiven Sorten.

Basilikum riecht gut, mundet vorzüglich und ist darüber hinaus auch eine Wohltat für unsere Gesundheit.
Basilikum riecht gut, mundet vorzüglich und ist darüber hinaus auch eine Wohltat für unsere Gesundheit.

Basilikum riecht gut, mundet vorzüglich und ist darüber hinaus auch eine Wohltat für unsere Gesundheit. Seine Blätter weisen einen hohen Anteil an ätherischen Ölen, Bitter- und Gerbstoffen auf. Aber auch die Vitamine A und C sowie Eisen, Kalium, Kalzium und Magnesium sind enthalten – ein ganzes Bündel wirksamer Komponenten. Und deshalb erstaunt es kaum, dass Basilikum als Arznei schon vor langer Zeit Geschichte schrieb. Noch heute gilt das Kraut in Indien und im Fernen Osten als heilig und ist als «Tulsi» in der ayurvedischen Medizin bekannt.

Basilikum als Arznei

Basilikumöl wirkt krampflösend und wird deshalb gern bei Muskelschmerzen und Nervenleiden eingerieben. Zudem soll ein Aufguss der Blätter Blähungen verhindern und in den Atemwegen Schleim lösen. Die Blätter dunkelroter Arten enthalten Anthocyanine. Dies sind Antioxidantien, welche vorbeugend gegen Herzinfarkt und Krebsleiden eingesetzt werden. Bekannt ist die Venuspflanze aber auch aufgrund ihrer energetisch aufmunternden und kräftigenden Eigenschaft. So wird der Stimmungsaufheller auch bei Migräne oder Stauungen in Stirn- und Nebenhöhlen eingenommen.

Zupfen und geniessen

Im Sommer gehört das Küchenkraut in beinahe jedes Tomatengericht und verleiht diesem ein würziges Aroma. Basilikum gehört zu den Labiaten (Lamiacea), einer Unterfamilie der Lippenblütler, welcher auch Pfefferminze, Melisse, Salbei, Thymian, Majoran und Rosmarin angehören.

Die meisten Arten sind einjährig, wachsen buschig und können bis 50 cm hoch werden. Zur Blüte trägt die Pflanze weisse, rosa oder purpurfarbene Trugdolden. Am bekanntesten ist der Genoveser Basilikum mit seinen sattgrünen und relativ grossen Blättern. Zur vollen Entfaltung seines Aromas sollten die Blätter nicht geschnitten, sondern nur abgezupft werden. Zur besseren Verzweigung der Sprossen hingegen muss man Basilikum regelmässig schneiden. Es gibt zahlreiche Sorten und Arten mit speziellen Duftnoten, erhältlich in Gärtnereien und Gartencentern mit breitem Kräuterangebot.

Einfrieren und dörren

Der königliche Wohlgeruch lässt sich in Öl und Essig oder als Pesto konservieren. Am besten erntet man die Blätter morgens zwischen 10 und 11 Uhr, dann ist der Gehalt an ätherischen Ölen am höchsten. Zudem duftet das Kraut aromatischer, wenn die Sonne die Blätter erwärmt hat. Wichtig: Basilikumblätter verlieren ihr Aroma und ihre Wirkung beim Trocknen. Deshalb lohnt es sich, immer wieder frisches Basilikum zu ziehen oder das Kraut als Paste einzufrieren. Die Blüten lassen sich gut dörren und verleihen hausgemachten Teemischungen eine spezielle Duftnote.

Licht- und wärmehungrig

Kaum ein Kraut lässt sich einfacher aussäen als Liebeskraut. Basilikum ist ein Lichtkeimer, man braucht also die Samen nicht mit Erde zuzudecken und kann der Keimung zusehen. Direkt in den Topf gesät und an einen hellen Fensterplatz gestellt, entwickeln sich die Sämlinge binnen zwei bis drei Wochen.

Ab Mitte Mai kann man das wärmeliebende Gewürzkraut auch direkt in den Garten an einem sonnigen, windgeschützten Standort aussäen. Allerdings sollte diese Saat mit Vlies abgedeckt werden, damit die Samen nicht vom Wind fortgeweht oder von Vögeln weggepickt werden. Übrigens, nicht nur im Salat paart sich Basilikum gern mit Tomaten: Diese beiden Pflanzen fördern sich auch als Beetnachbarn in ihrem gesunden Wachstum.

Teil 1 von 2

Teil 1: Basilikum: Pflege und Verwendung

Teil 2: Basilikum-Sorten

Zusätzliche Informationen

Zeitschrift «Schweizer Garten» (Ruth Schläppi, Livia Hofer, Blumen Oertig) Artikel drucken