Kresse

Die Gartenkresse wird wegen ihrem Vitaminreichtum und dem würzigen Geschmack sehr geschätzt. Zudem braucht sie von der Aussaat bis zur Ernte nur rund 10 Tage und wächst auch in Schalen auf dem Fensterbrett.

Dank ihrer einfachen Kultur benötigt die Gartenkresse kein Gewächshaus, das würzige Kraut kann in kleinen Schalen fast überall ausgesät werden.
Dank ihrer einfachen Kultur benötigt die Gartenkresse kein Gewächshaus, das würzige Kraut kann in kleinen Schalen fast überall ausgesät werden.

sku) Wer auch im Winter nicht auf eine selbst herangezogene «Vitaminspritze» verzichten will, findet mit der Gartenkresse das richtige Gewächs: Dank ihrer einfachen Kultur benötigt sie kein Gewächshaus. Das würzige Kraut kann überall ausgesät werden, wo genug Platz ist. Dabei reicht eine Schale bereits als Kulturgefäss; stehen kann sie auf dem Fensterbrett in der Küche, im Wintergarten oder auch im Treppenhaus (sofern genügend Licht vorhanden ist). Auch an die Erde stellt diese Pflanze keine grossen Ansprüche. Für die Anzucht in Topf und Schale eignet sich am besten eine Einheitserde.

Saatgut einweichen

Anstelle einer Schale lassen sich für die Aussaat von Gartenkresse beispielsweise auch ein Suppenteller oder Topfuntersetzer verwenden. Die Gefässe werden etwa 5cm hoch mit Erde gefüllt. Vor dem Aussäen lohnt es sich, das Saatgut in lauwarmem Wasser einige Stunden einzuweichen, damit die Samen vorquellen. Sind sie gleichmässig ausgesät und leicht angedrückt, werden sie nicht mit Erde, sondern mit einem Blatt Papier bedeckt. Dies verhindert das Austrocknen der Saat. Nach 1 bis 2 Tagen kann das Papier entfernt werden.

Am besten wächst die Gartenkresse bei Temperaturen um 20 °C. Sind die Temperaturen zu niedrig, keimt der Samen nur zögernd und die Samenhülsen werden schlecht abgestreift. Sind die Temperaturen zu hoch, können Krankeiten auftreten. Während des Wachstums werden die Pflanzen nur mässig mit Wasser versorgt.

Doppelte Ernte

Nach rund 10 Tagen kann die Gartenkresse mit einer Schere oder einem scharfen Messer geerntet werden. Wenn die Kresse nicht zu tief geschnitten wird, können die Pflanzen noch ein zweites Mal austreiben und eine ebenso gute Ernte hervorbringen. Mit Aussaaten im Abstand von rund einer Woche liefert die Kresse über den ganzen Winter frischen Salat.

Die Gartenkresse dient nicht nur zum Dekorieren von Salaten oder belegten Broten: Mit dem hohen Gehalt an Vitaminen (insbesondere Vitamin C), Eisen, Eiweiss und Senfölverbindungen ist sie auch sehr gesund. Der einzige Nachteil der Kresse liegt darin, dass sie sofort nach der Ernte verarbeitet werden muss, da sie sonst austrocknet und an Geschmack verliert.

Mit der Gartenkresse lässt sich ausserdem das Interesse der Kinder an der Gartenarbeit fördern, da Erfolge schnell sichtbar sind. Besondere Freude macht es, wenn die Kressesamen in Form des Namens oder als Bild ausgesät werden.

Zusätzliche Informationen

ImagePoint (Creativ Studio Heinemann) Artikel drucken