Oregano

Das mehrjährige Origanum ist auch unter dem Namen Dost bekannt. Seine zarten Triebspitzen sind besonders pikant zu Fleisch, Käse, Pizza oder Tomaten. Auch getrocknet hält das Aroma ausgezeichnet.

Origanum stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und ist als Würzmittel seit über 300 Jahren bekannt.
Origanum stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und ist als Würzmittel seit über 300 Jahren bekannt.

(sku) Origanum stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und ist als Würzmittel seit über 300 Jahren bekannt. Einige Arten sind auch in Asien und Mexiko heimisch.

Origanum ist in der italienischen Küche kaum wegzudenken. Dort wird das Gewürzkraut für Tomatensaucen, gegrilltes Fleisch oder zum Würzen von Gemüse und Pizzen verwendet. In der Küche werden vorab die Blätter frisch verwendet. Die Blätter schmecken aromatisch, warm und ein klein wenig bitter. Die Blätter lassen sich auch bestens trocknen; getrocknetes Kraut ist oft noch aromatischer als frische Blätter. Zum Trocknen werden die Stängel eine Handbreite über dem Boden abgeschnitten und in einem dunklen Raum aufgehängt. Für den Wintervorrat werden junge Blätter und Triebspitzen von Juli bis August geerntet.

Origanum ist verwandt mit dem einjährigen Majoran. Im Gegensatz zum Majoran ist Origanum mehrjährig. Die oberirdischen Pflanzenteile sterben im Winter ab. Im Frühjahr entwickelt das Gewürzkraut wieder neue Triebe.

Ein Sonnenkind

Im Garten wächst Origanum am besten an einem sonnigen Standort in einem leichten, gut durchlässigen Boden. Das Gewürz kann im Mai direkt ins Freiland ausgesät werden. Einfacher ist das Pflanzen von vorgezogenen Jungpflanzen aus der Gärtnerei. Gesetzt wird in einem Abstand von rund 25 cm. Ansonsten stellt Origanum im Garten keine grossen Ansprüche.

Im Winter abgestorbene Pflanzenteile werden im zeitigen Frühjahr direkt über dem Boden weggeschnitten.

Origanum lässt sich von März bis April ebenso durch Teilen vermehren. Dazu werden die Pflanzen vorsichtig ausgegraben. Geteilt werden die Wurzelballen von oben nach unten. Diese Arbeit lässt sich am besten mit einer Grabgabel erledigen. Nach dem Teilen müssen die einzelnen Teilstücke so rasch wie möglich wieder eingepflanzt werden. Damit die Wurzelbildung angeregt wird, die Wurzeln vor dem Pflanzen um rund die Hälfte einkürzen. Nach dem Setzen die Teilstücke gut angiessen.

Origanum wirkt appetitanregend, entwässernd, schleimlösend und hilft bei Verdauungsbeschwerden.

Zusätzliche Informationen

ImagePoint (Christian Tschui) Artikel drucken