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Pflanz- und Pflegetipps für Calluna

Calluna
Calluna

Botschafterin des Herbstes

Ist der Sommerflor verblüht und neigt sich das Gartenjahr dem Ende zu, dann kommt die Zeit der Callunen. Mit ihren leuchtenden, herbstlichen Farben will uns die Besenheide bis in den Winter begleiten. Eigenwillig und unbändig, als habe sie gerade der Herbstwind zerzaust, streben die roten Triebe der Besenheide in die Höhe. Mit einem leicht zotteligen Look erinnert der Zwergstrauch tatsächlich an einen Besen. «Ich fege» bedeutet auch das griechische Wort «kallyno», von dem «Calluna», der Gattungsname, abgeleitet wird. Heiden und Moore in Mittel- und Nordeuropa sind der natürliche Lebensraum von Calluna vulgaris, Stammpflanze von heute über 1000 Sorten. In der Lüneburger Heide etwa verwandelt sie im September ganze Landstriche in rote und rosafarbene «Kissen».

Pflegeleichter Gast 

Dank ihrer intensiven Färbung ist Besenheide auf Balkonen und Terrassen ein gerngesehener Gast – reizvoll anzusehen als buschiger Solitär in Kübeln, Ampeln oder Schalen, als Arrangement mit ihresgleichen in verschiedenen Kollorationen, mit Gräsern, Immergrünem oder Zierkohl kombiniert. Ein sonniges Plätzchen in saurer Moorerde (pH-Wert 4,5) sowie ausreichend Wasser ohne Staunässe wissen die Heidepflanzen zu schätzen. Damit sie kompakt und üppig bleiben und je nach Sorte von August bis Dezember wieder blühen, sollen Callunen im Frühling zurückgeschnitten werden. Besenheide ist kälteunempfindlich und erträgt Temperaturen bis –10 °C, so dass ihr beginnende Fröste nichts anhaben können. Selbst bei kühlfeuchter Herbstwitterung behält sie für lange Zeit ihre Farbe. Dies gilt besonders für Knospenblüher. Die Blüten dieser Callunen bleiben geschlossen, so dass Bienen und andere Insekten keine Möglichkeit zur Bestäubung haben.

Erfolgreicher Züchter

Resistente und bis in den Winter ihre Frische bewahrende Callunen sind unter der Marke «Gardengirls» in Fachhandel und Gartencentern erhältlich. Sie stammen aus der Züchtung von Kurt Kramer aus Edewecht in der Siebenbürgenheide, der sich seit 1974 dieser Pflanze widmet und massgeblich dazu beigetragen hat, dass sich die Besenheide heute so grosser Beliebtheit erfreut. Das Gardengirls-Sortiment umfasst zahlreiche Farbvarianten von Rosa, verschiedenen Rottönen und Pink über Hellblau und Gelb bis hin zu leuchtendem Weiss. Ja sogar zweifarbige Pflanzen sind im Angebot, etwa die Sorte «Theresa» mit lachsfarbenen Blüten und gelbem Laub. Die allerneuesten Gardengirls-Sorten, «Athene» in leuchtendem Pink und die schneeweisse «Helena», liess der Züchter im vergangenen Herbst passenderweise von der griechischen Schlagersängerin Vicky Leandros taufen.

In guter Gesellschaft

Mit Besenheide lassen sich phantasievolle Dekorationen für drinnen und draussen gestalten. Kleingewachsene Callunen in mit Seidenpapier oder Bändern umwickelten Töpfchen sind ein fröhlich-festlicher Tischschmuck, der einem Blumenstrauss in nichts nachsteht. Ihre Farbe behalten auch trockene Callunen, weshalb sie ein beliebtes Element der herbstlichen Floristik sind. Ihre farbigen Blüten besiedeln dicht die Triebe, deren Spitze und unterer Teil hell- bis dunkelgrün und filigran belaubt sind: Solchermassen mit Tiefenwirkung und Volumen ausgestattet, wird Calluna gern zu Kränzen gebunden, zusammen etwa mit Zweiglein von Buchs, Thuja oder Stechpalme.

Als Schnittblumen in Schalen, Glasvasen, Körben oder Tellern gesellen sich Callunen zu allem, was die Erntezeit beschert: zu Nüssen und Kastanien, Zwiebeln und Knoblauch, Äpfeln und Lampionblumen. Zweige von Hagebutte und Zierapfel, Sanddorn und Silberkopf, Efeu und Wildem Wein vereinen sich mit Calluna zu anregenden und lange haltbaren Sträussen. Mit dazugelegten, getrockneten Maiskölbchen und Zierkürbis, Moos und Baumrinde entfaltet sich um die Besenheide der ganze Zauber des Herbstes.

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