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Kosmeen

Rüschenröcke und romantischer Look sind Mode auf dem Laufsteg. Auch den Kosmeen haben die Kostümdesigner oder Züchter neue Blütenröcke mit Rüschen verpasst. Für Abwechslung ist gesorgt.

Kosmeen kommen besonders schön zur Geltung, wenn sie als Gruppe die anderen Sommerblüher überragen.
Kosmeen kommen besonders schön zur Geltung, wenn sie als Gruppe die anderen Sommerblüher überragen.

Die einfach blühenden, einjährigen Schmuckkörbchen haben Gespielinnen bekommen, die gefüllt oder halbgefüllt blühende Sorte «Double Click». Auch die Sorte «Sea Shell» mit den röhrenartigen Blütenblättern passt zur romantischen Welle. Die zartbesaiteten Cosmos bipinnatus mit ihren fein gefiederten Blättern und grossen Blüten in verschiedenen Farben bewährten sich als robuste, pflegeleichte Sommerblüher. Sie werden in Gruppen oder im Sommerblumenbeet neben niedrigen Tagetes oder Ageratum gepflanzt, passen gut als Auflockerung ins Staudenbeet und setzen einen blühenden Akzent vor eine grüne Hecke oder eine Sichtschutzwand. Geschätzt wird ein sonniger bis halbschattiger Platz und ein kräftiger, nährstoffreicher Boden.

Farben und Formen

Das Farbenspiel ist fröhlich, von dunklem Rot zum klassischen Pink bis zu Weiss. Die grossen Schalenblüten thronen auf 100 bis 140 cm hohen Stielen. Cosmos bipinnatus, die Neuheit «Double Click» und die Sorte «Sea Shell» mit den röhrenförmigen Blütenblättern sind nur als Farbmischung im Handel. In Einzelfarben gibt es die niedrigen Sorten «Sonata karmin», «Sonata Pink Blush» und «Sonata weiss», die nur 60 cm hoch wachsen. Diese eignen sich auch gut für die Terrasse, wo sie für einen filigranen Vorhang oder blumigen Sichtschutz sorgen. Wer Kosmeen als Schnittblumen in die Vase stellen will, sollte sie schneiden, solange die inneren Röhrenblüten noch geschlossen sind.

Hauptblütezeit der kosmischen Schönheiten ist von Juli bis Oktober. Dass sie im Spätsommer mit der abnehmenden Tageslänge besonders üppig blühen, ist eine typische Eigenschaft der Kosmeen. Wer sie schon Anfang Sommer in Blüte haben will, kann sie überlisten. Diese Korbblütler blühen früher, wenn sie bereits Ende März im Haus ausgesät und im Kalthaus oder Frühbeet weiterkultiviert werden. Die Sämlinge am besten gleich in kleine Töpfe pikieren. Vor starken Frösten schützen. Ab Mitte Mai die Jungpflanzen im Abstand von 25 bis 30 cm ins Freie setzen. Ab Mitte April ist es möglich, direkt an Ort und Stelle zu säen.

Selbstaussaat

Fühlen sich Kosmeen in einem Garten oder auf einer Terrasse wohl, säen sie sich sogar jedes Jahr selber aus. Besser gesagt, die Distelfinken, die in der kalten Jahreszeit die Samenstände abernten, lassen einen Teil ihrer Nahrung auf den aperen Boden fallen. Die ausgestreuten Samen überwintern. Wärmende Sonnenstrahlen im April bringen sie zum Keimen. Zuerst strecken die Schmuckkörbchen ihre zwei länglichen, parallel zueinander stehenden Keimblättchen aus dem Erdreich. Bald zeigen sich dann die ersten gefiederten Blättchen. Sie signalisieren, dass uns die Kosmeen auch diesen Sommer Gesellschaft leisten werden.

Zusätzliche Informationen

Zeitschrift «Schweizer Garten» Artikel drucken