Datenschutz

Ihr Datenschutz liegt uns am Herzen. Deshalb haben wir unsere Datenschutzrichtlinie angepasst. Die neuste Version finden Sie hier. Wenn Sie auf OK klicken, stimmen Sie der neuen Datenschutzerklärung zu.

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren, Werbeanzeigen masszuschneidern, Social Media-Funktionen bereitzustellen und zu messen sowie die Sicherheit unserer Nutzer zu erhöhen. Wir informieren auch unsere Social Media-, Werbe- und Analysepartner über die Nutzung unserer Website. Wenn Sie auf OK klicken stimmen Sie der Erfassung von Informationen durch Cookies auf dieser Website zu. Weitere Informationen zu unseren Cookies und dazu, wie Sie die Kontrolle darüber behalten, erfahren Sie aus unserer Datenschutzerklärung.

Leberblümchen

Hepatica blühen in Blau, Weiss und Rosa oder präsentieren sich sogar mit gefüllten Blüten. In Japan werden für spezielle Formen und Farben astronomische Preise bezahlt.

Leberblümchen
Leberblümchen

Leberblümchen leben gerne gesellig: Zusammen mit Veilchen, Primeln und anderen früh blühenden Stauden breiten sie im Frühling unter Bäumen einen attraktiven Blumenteppich aus. An ihrem Wildstandort in Laubwäldern leuchten sie zwischen den braunen Blättern wie blaue Lichter. Hepatica nobilis ist einheimisch und gehört zu den Hahnenfussgewächsen. Die Frühaufsteher bringen schon im März und April, bevor sich ihre neuen Laubblätter entfalten, Farbe ins Unterholz. Es gibt sechs Arten, die in Europa und bis Ostasien vorkommen.

Sechs, sieben oder neun?

Die 2 bis 3 cm breiten Blüten auf 5 bis 10 cm hoch werdenden Stielen sind im Aufblühen meistens tiefviolettblau, im Abblühen eher hellblau. Während der achttägigen Blühzeit verdoppelt sich die Länge der Blütenblätter. Die Blüten weisen 6, 7 oder auch 9 Blütenblätter auf. Wie am Wildstandort lieben Leberblümchen auch im Garten einen halbschattigen Platz und kalkhaltigen Boden. Wer sie verwöhnen möchte, beschafft lockeren, faserigen Humus aus dem Buchenwald und mischt ihn der oberen Erdschicht bei. Wichtig ist, dass die Hepatica im Sommer nicht unter Trockenheit leiden. Unter Bäumen ist es oft sehr trocken, weil diese viel Wasser verdunsten.

Leberblümchen
Leberblümchen

Hepatica-Manie

In Japan gibt es Kataloge mit 250 Seiten nur über Leberblümchen. Für spezielle Formen und Farben werden Tausende von Franken bezahlt. Da gibt es leuchtend rote und gelbe Sorten, zweifarbige, gepunktete, geaderte sowie ausgefallene Farbkombinationen wie Grün mit Violett oder Grün mit Hellblau. Die Blütenformen werden in neun Kategorien eingeteilt: Zu «Hyoujunka» gehören zum Beispiel einfache Blüten mit Stempeln und Staubfäden. Bei «Nidan-Zaki» bilden die Staubfäden einen Kranz farbiger, gerader Petaloide, die in gleicher oder unterschiedlicher Länge um den normal entwickelten Fruchtknoten angeordnet sind. Die «tausendschichtige» Blüte läuft unter der Kategorie «Senju-Zaki». Diese gefüllt blühenden Sorten sind sehr wertvoll und blühen oft mehrfarbig.

Zusätzliche Informationen

ImagePoint (Ariane Ballaman, ABAdesign.ch, Rainer Hunold ) Artikel drucken