Datenschutz

Ihr Datenschutz liegt uns am Herzen. Deshalb haben wir unsere Datenschutzrichtlinie angepasst. Die neuste Version finden Sie hier. Wenn Sie auf OK klicken, stimmen Sie der neuen Datenschutzerklärung zu.

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren, Werbeanzeigen masszuschneidern, Social Media-Funktionen bereitzustellen und zu messen sowie die Sicherheit unserer Nutzer zu erhöhen. Wir informieren auch unsere Social Media-, Werbe- und Analysepartner über die Nutzung unserer Website. Wenn Sie auf OK klicken stimmen Sie der Erfassung von Informationen durch Cookies auf dieser Website zu. Weitere Informationen zu unseren Cookies und dazu, wie Sie die Kontrolle darüber behalten, erfahren Sie aus unserer Datenschutzerklärung.

Rosen vermehren

Rosen lassen sich durch Stecklinge selber vermehren. Werden ein paar Dinge beachtet, ist es, verbunden mit einem gewissen Arbeitsaufwand, auf jeden Fall ein Versuch wert. Lesen Sie unsere Tipps zum richtigen Vorgehen.

516623356
Rosen lassen sich durch Stecklinge selber vermehren.

(sku) Früher oder später beschliessen viele Gartenbesitzer, Rosen zu pflanzen. Sie benötigen zwar einen gewissen Pflegeaufwand, übertreffen jedoch, was die Anzahl Blüten und auch die Langlebigkeit betrifft, viele Gartenpflanzen. Rosen lassen sich mit etwas Fingerspitzengefühl ganz einfach durch Stecklinge selber vermehren. So geht's:

  • Die beste Zeit für die Vermehrung durch Stecklinge ist während der Wachstumsperiode der Rosen, in der Regel im Juni und Juli bis Anfangs August.

  • Um Stecklinge zu schneiden, sind gesunde Pflanzen Voraussetzung. Ausgewählt werden blütentragende Triebe. Kurz bevor die Blütenblätter abfallen, werden die Stecklinge geschnitten. Mit einem sauberen Schnitt wird über einem fünfzähligen Blatt die Triebspitze entfernt. Ein zweiter Diagonalschnitt etwa 15 cm darunter, möglichst unterhalb eines Auges, liefert den Steckling. Zum Schneiden unbedingt ein gut geschärftes Gartenmesser verwenden.

  • Alle Blätter mit Ausnahme der beiden oberen werden nun entfernt. Aber Vorsicht: Dabei dürfen die Knospen nicht beschädigt werden. Bis zum definitiven Stecken kommen die Stecklinge nun sofort in ein Glas Wasser.

  • Gesteckt werden die Stecklinge in lockere, humusreiche, leicht sandige Erde. Dies kann sowohl direkt in ein Gartenbeet wie auch in 10 bis 12 cm grosse Töpfe mit entsprechendem Wasserablauf geschehen. Sie kommen mindestens 5 cm oder bis kurz unterhalb des Blattansatzes in die Erde. Danach werden die Stecklinge gründlich angegossen und mit einer transparenten Plastikfolie oder einem Vlies abgedeckt. Wer eine Plastikfolie verwendet nimmt sich einmal täglich kurz Zeit um die Folie ganz einfach zu wenden und damit zu Lüften.

  • Für die Entwicklung der Stecklinge ist ein heller Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung wichtig. Wenn nach etwa acht Wochen neue Triebe erscheinen, kann das Vlies oder die Plastikfolie entfernt werden.

  • Ausgepflanzt an den endgültigen Standort werden die bewurzelten Stecklinge frühesten im Mai des folgenden Jahres. Dies kann im Garten geschehen oder in einen grossen Kübel.