Gröbste Fehler bei der Gartenarbeit

Ein schöner Garten will gehegt und gepflegt sein. Wer seine Pflanzen vernachlässigt, begeht in der Gartenpflege den gröbsten Fehler.

Gartenplanung
Gartenplanung

(mb) Pflanzen sind Lebewesen, die sich je nach Art, Jahreszeit und Witterung unterschiedlich entwickeln. Die Gartenplanung und -pflege erfordert deshalb nicht nur Fachkenntnisse, sondern auch viel Zeit und Gefühl.

Einige Tipps, um gröbste Fehler in der Gartenplanung zu vermeiden:

  • Konzept: Wer ein Haus baut, bezieht den Landschaftsgärtner mit in die Planung ein. So entsteht ein Baukonzept, wo Haus und Garten in Einklang sind.
  • Fachperson: Ein Landschaftsgärtner kennt die Pflanzenarten und weiss, welche Sorte zu welchem Standort passt. Er kann die Humusqualität beurteilen und kennt sich mit Stein- und Erdarbeiten ebenso aus wie mit Pflanzen.
  • Entwicklung: Pflanzen wachsen und brauchen Jahre, um sich zu entfalten. Beim Anlegen eines Gartens sollte man den Pflanzen deshalb genug Platz lassen, damit sie in ihre eigentliche Grösse wachsen können. Oft werden die Pflanzen zu eng aneinander gesetzt. Folglich verliert der Garten an Potenzial.

Einige Tipps, um gröbste Fehler in der Gartenpflege zu vermeiden:

  • Giessen: Man sollte die Pflanze weder zu stark wässern noch austrocknen lassen. Der Wasserbedarf ist je nach Sorte, Standort, Witterung und Topfmaterial unterschiedlich. Es empfiehlt sich deshalb, den Rat einer Fachperson einzuholen. Giessen hat aber auch mit Gefühl zu tun: Mit der Zeit sollte man den Wasserbedarf der Pflanze abschätzen können.
  • Düngen: Der Markt bietet ein breites Spektrum an Düngemitteln an. Es ist deshalb zwingend, die Dosierung auf der Packungsbeilage zu befolgen.
  • Vermehren: Die junge Saat benötigt viel Pflege und Aufmerksamkeit. Mindestens einmal pro Tag sollte man nach den Pflänzchen schauen. Sie benötigen wenig, aber regelmässig Wasser.
  • Schädlinge und Krankheiten: Wenn Parasiten nicht beachtet und umgehend behandelt werden, stirbt die Pflanze ab. Deshalb empfiehlt sich ein wöchentlicher - oder noch besser täglicher - Rundgang durch den Garten, bei dem man das Grünzeug auf Parasiten kontrolliert.
  • Schnitt: Vor dem Schnitt sollte man sich bei einer Fachperson nach Art und Wachstum der Pflanze informieren. Wer nämlich weiss, woher die Pflanze kommt und wie sie wächst, kann ihr mit dem korrekten Schnitt zu optimalem Wachstum verhelfen.
  • Überwintern: Nicht winterfeste Pflanzen transportiert man vor dem ersten Frost (Mitte Oktober) in einen wenig geheizten Raum. Die Pflanzen sind auch im Winter auf Licht und Wasser angewiesen.
  • Umtopfen: Hier gilt es, die richtige Topfgrösse zu finden. Je grösser der Topf, desto grösser das Erd- und Wasservolumen. Bei Überwässerung faulen die Wurzeln ab und die Pflanze stirbt.

Zusätzliche Informationen

Hans Rausser Artikel drucken