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Buchsbaumzünsler bedroht Buchsbäume

Buchspflanzen sind beliebt und in vielen Gärten und auf Terrassen anzutreffen. Sie gedeihen prächtig bis der Buchsbaumzünsler ans Werk geht. Der Schädling verbreitet sich in den Sommermonaten sehr stark. Regelmässige Kontrollen helfen mit, das Schlimmste abzuwenden.

Da der Buchsbaumzünsler zuerst im Innern der Büsche frisst, fällt ein Befall meist erst spät auf.
Da der Buchsbaumzünsler zuerst im Innern der Büsche frisst, fällt ein Befall meist erst spät auf.

(sku) Seit einiger Zeit werden Buchspflanzen von einem aufdringlichen Schädling heimgesucht. Es ist die asiatische Schmetterlingsraupe «Buchsbaumzünsler». Die Raupe wurde im Jahr 2007 erstmals im Raum Basel festgestellt. Jetzt breitet sie sich im Mittelland aus und befällt Buchshecken wie auch Einzelpflanzen. Es ist der grosse Appetit der Zünsler-Raupen, die den Buchs zerstört. Sie fressen sich im Eilzugstempo durch die Pflanzen und bringen so ganze Buchskulturen zum Absterben. Abgefressen werden sowohl die Blätter als auch die noch grüne Rinde von jungen Zweigen.

Der Buchsbaumzünsler durchläuft als Kleinschmetterling ein Raupenstadium. Die Tiere überwintern als junge Raupen in der Buchspflanze, zwischen zusammengesponnenen Blättern. Die weisslichen Gespinste sind zwischen Blättern und Ästen leicht zu erkennen. Im Frühjahr beginnen die gelb-grünen Raupen den Buchs kahl zu fressen. Sie können dabei bis zu 5 cm lang werden. Sind die Falter geschlüpft, legen sie ihre Eier in die benachbarten Buchsbäume. Das gelbliche Eigelege des Zünslers befindet sich auf der Blattunterseite und fällt durch seine schwarzen Punkte in der Mitte jedes Eis auf. Pro Jahr können bis zu vier Generationen vom Buchsbaumzünsler auftreten.

Da der Buchsbaumzünsler zuerst im Innern der Büsche frisst, fällt ein Befall meist erst spät auf, wenn kahlgefressene und braune Stellen oder die Gespinste sichtbar werden.

Schonungsvolles Bekämpfen

Zum Bekämpfen des Buchsbaumzünslers sollten Buchshecken und einzelne Sträucher von Mitte März bis Ende September regelmässig kontrolliert werden, ob sie mit kleinen grünlichen Raupen befallen sind, die ein Gespinst weben.

Einzelne Raupen können von Hand abgelesen und im Kehricht entsorgt werden. Auch mit einem gezielten Wasserstrahl können kleine Raupen-Populationen weggespritzt werden. Stark befallene Triebe wegschneiden und im Kehricht entsorgen. Nicht auf den Kompost geben.

Seit kurzem sind auch biologische Präparate auf Bakterienbasis gegen den Buchsbaumzünsler auf dem Markt.

Befall kann mit einem für Schmetterlingsraupen geeigneten und zugelassenen Insektizid, erhältlich in Gartencentern und im Fachhandel, behandelt werden. Der Erfolg hängt vom Zeitpunkt der Behandlung, der Mittelwahl und der Behandlungsmethode ab. Insektizide müssen gründlich und mit hohem Druck ausgebracht werden, damit die Wirkstoffe bis in das Kroneninnere der Buchsbäume vordringen. Dies geschieht am besten mit einer Rückenspritze bei grösstmöglichem Druck. In der Regel sind zwei bis drei Spritzungen im Abstand von rund 10 Tagen erforderlich, um eine Raupengeneration zu beseitigen. Da das Ausbringen von Pflanzenschutzmitteln Risiken für Menschen und Umwelt birgt, sollte für die Anwendung ein Fachmann beigezogen werden. Unsachgemässes Anwenden von Pflanzenschutzmitteln kann zu Vergiftungen und Verätzungen führen.

Ist die Buchspflanze sehr stark befallen, sollte auf eine Spritzung verzichtet und die Pflanze umgehend kräftig zurückgeschnitten werden. Wichtig: Das Schnittgut vollständig im Kehricht entsorgen.

Bekämpfung des Buchsbaumzünslers 

Zusätzliche Informationen

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