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Wurzelfäule

Die Wurzelfäule, die Wurzeln und Stängel angreift, kann Eiben, Rhododendren, Heidekraut, Azaleen und zahlreiche andere Pflanzen befallen. Seit einigen Jahren sind auch verschiedene Arten von Ziernadelhölzern betroffen.

(Anmerkung: Weisslinge sind im Volksmund vorab als Falter bekannt)

Die Krankheit wird durch einen kleinen Pilz verursacht, der sich im Boden und in kranken Pflanzen befindet. Ins Pflanzeninnere gelangt er meist über eine Wundstelle am Stängelgrund oder an den oberen Wurzeln. Anschliessend steckt er eine Pflanze nach der anderen an. Der Pilz wird besonders durch Regenwasser oder Giessen sowie durch Menschen, die den Pilz mit ihren Schuhen oder mit infizierten Gartenwerkzeugen weitertransportieren, verbreitet. Temperaturen von 15 bis 18 °C sowie eine anhaltende Bodenfeuchtigkeit werden vom Pilz bevorzugt. Zu häufiges Giessen fördert somit die Entwicklung des unbeliebten Gastes.

Wurzelfäule
Wurzelfäule

Die Symptome

Bei einer infizierten Pflanze lassen sich am oberen Pflanzenteil und an den Wurzeln verschiedene Symptome beobachten. Eine deutliche Verfärbung der Blätter, die braun, rot und trocken werden, ist ein typisches Merkmal für den Befall des Luftteils. Im Boden geht das Wurzelsystem deutlich zurück. Sowohl der Stängelgrund als auch die Wurzeln selber werden von einer von Wundstellen begleiteten Fäulnis befallen. Bei den Nadelhölzern kann durch einen Schnitt am Pflanzengrund im Pflanzeninnern untersucht werden, ob sich eine schwammartige, kastanienbraune Fäulnis ausgebreitet hat. Bei Bedingungen wie einem feuchten Bodengrund können die Pflanzen rasch eingehen.

Behandlung der Krankheit

Schon vor dem Auftreten der ersten Symptome müssen verschiedene Massnahmen ergriffen werden, damit sich die Pflanzen bei besten Bedingungen entwickeln können:

In Risikozonen kein Taxus pflanzen
In Risikozonen kein Taxus pflanzen
  • Pflanzenfuss nicht verletzen
  • zu feuchten Grund entwässern
  • von der Krankheit befallene Pflanzen unbedingt verbrennen
  • in Risikozonen weder Chamaecyparis noch Thuja, Taxus oder Rhododendron pflanzen

Der Phytophthora kann chemisch bekämpft werden. Dabei wird ein spezielles Fungizid eingesetzt, das insbesondere Phycomyceten bekämpft – eine Gruppe, zu der dieser Pilz gehört. Das Produkt wird dem Giesswasser beigegeben und gelangt so an den Fuss der Nadelhölzer und Rhododendren.

Zusätzliche Informationen

Zeitschrift «Jardin romand», Marc-Henri Jan und ImagePoint (Wolfgang Schlegel ) Artikel drucken